Rettungsaktion "Wir sind GIGA!" – ARD soll den Spiele-Sender übernehmen

Michael Friedrichs

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Der letzte Freitag stand unter keinem guten Stern für die rund 50 GIGA-Mitarbeiter. Kurz nach dem Frühstück hatte der Geschäftsführer des Kölner Spiele-Senders seinem Team die Hiobsbotschaft vom Mutterkonzern Premiere überbracht: keine neuen Sendungen werden mehr produziert, Ende März wird der Sendebetrieb eingestellt und im Mai wird auch bei der Webseite giga.de der Stecker gezogen. Doch in der Online-Community regt sich seit dem Wochenende der Widerstand. Unter dem Slogan „Wir sind GIGA!“ haben jetzt ein paar eifrige Fans einen Aufruf gestartet, um den TV-Sender in letzter Minute doch noch retten zu können.

Demnach sollen diejenigen, denen die Zukunft von GIGA am Herzen liegt, die Initiative ergreifen und dem öffentlich-rechtlichen Sender ARD eine vorformulierte E-Mail schicken. So soll die Sendeanstalt dazu bewegt werden, sich an GIGA zu beteiligen und in deren Spartenprogramm zu integrieren. Auch einen konkreten Vorschlag dazu gibt es schon. So soll GIGA im Abendprogramm zwischen 20 und 24 Uhr auf dem Kinderkanal-Sendeplatz ausgestrahlt werden.

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich möchte Sie in dieser E-Mail auf einen für Sie eventuell
interessanten Umstand hinweisen, da ein Eingreifen Ihrer Seite zum
Vorteil aller Beteiligten werden könnte.

Wie Sie in den letzten Tagen sicherlich erfahren haben, werden der Digital Entertainment TV-Sender GIGA, sowie die dazu gehörige Homepage zum April hin eingestellt werden, da die Premiere AG den Betrieb dieses Senders einstellt. Es ist mit seinen – von der IVW gezählten – fast 2,5 Millionen Visits (und 16,8 Millionen Pageimpressions, Anmerkung von mir) alleine im Monat Januar eines der größten deutschsprachigen Internetportale, mit einer, für die öffentlich-rechtlichen bisher weitestgehend unerschlossenen Zielgruppe. Desweiteren wird der TV-Sender GIGA hauptsächlich von jungen Menschen angeschaut. […]

Persönlich finde ich die Idee eigentlich gar nicht schlecht. Auf diese Weise kann der öffentlich-rechtliche Sender zurecht in der jugendlichen Zielgruppe ein wenig verlorenen Boden wieder gut machen. Außerdem könnten die neuen Macher von GIGA weiter an dem Konzept feilen, um endlich wieder etwas mehr Anspruch und Qualität in ein eigentlich interessantes Sendeformat zu bringen. Die Zuschauer würden es ihnen jedenfalls danken – und so lange die GEZ-Gebühren dadurch nicht die Höhe schnellen würden, wird sich auch keiner aufregen.

Via: Scattered – Der Blog

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.