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US-Hoster warnt die Branchenkollegen: Das FBI "hetzt die Hunde" auf euch

Spontane O-Töne direkt vom Schreibtisch des Chefs sind doch die besten. In diesem Fall stammen sie von Matthew Simpson, seines Zeichens CEO beim Hoster Core IP Networks. Sein Unternehmen wurde die Tage Opfer einer FBI-Razzia, bei der das gesamte Netzwerk abgestellt, Material beschlagnahmt und sein Privathaus in Texas von 15 Polizeiwagen und einem SWAT-Team umlagert wurde. Simpson hat bis heute keine Ahnung, was die Behörde eigentlich will, wie er in einem Posting an seine Kunden auch sehr anschaulich beschreibt. Zurzeit seien 50 von ihnen noch immer ohne Zugriff auf ihre E-Mails und Daten.

Hier also seine eindringliche Warnung an die Kollegen:

If you run a datacenter, please be aware that in our great country, the FBI can come into your place of business at any time and take whatever they want, with no reason.

Via: Fefe

(André Vatter)


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Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

12 Kommentare

  • Und das witzige ist: Das beschränkt sich nicht auf „datacenters“, sondern gilt für so ziemlich alle „places of business“ und ebenfalls fast jeden Privatmann.

    Deswegen reise ich auch seit geraumer Zeit nicht mehr in die USA. Auch wenn ich die Landschaften dort schön finde.
    Aber mich so einer Willkür aussetzen? Das sind da ja jetzt schon Verhältnisse wie wir sie (in Deutschland) erst in zehn Jahren haben werden.

  • Hey, am Ende finden sie Drogen in den Servern oder finden dann doch ein paar Terroristenemails.. Aber wie #1 schon sagt, die Ironie hierbei gefällt mir: Terroristen müssen um jeden Preis bekämpft werden, egal, ob dabei zivile „Opfer“ fallen..

  • Hmmm man kennt jetzt die Hintergründe nicht so wirklich aber wenn ein ganzes SWAT Team bzw. das FBI bei jemanden zuhause was sucht kann das wohl nicht ohne grund geschehen, ich denke das eher die Polizei dafür da ist im zufallsprinzip Häuser zu durchsuchen und nicht das FBI … oder haben die jetzt etwa auch schon nix mehr zutun?

  • Also wenn man den Spiegel-Artikel liest hängt dass wohl tatsächlich eher mit der Raubkopie von „X-Men Origins: Wolverine“ zusammen. Trotzdem krass wie die da anscheinend durchgreifen.

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