Google mit Suchspinne – und mehr Platz für Werbung

André Vatter

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Mit dem Wolfram|Alpha im Nacken steht Google unter Zugzwang – zumindest rhetorisch. Tatsächlich hat sich in den vergangenen Jahren vieles bei neuen Diensten und an der Aggregation der Suchergebnisse getan – doch die Darstellung ist seit zehn Jahren nahezu unverändert geblieben.

Auf der Google Searchology 2009 stellte der Suchriese deshalb eine Reihe von Ideen vor, wie die semantische Suche auf der Plattform künftig realisiert werden könnte. Dazu zählt beispielsweise die Google Search Option, mittels der sich Ergebnisse anzeigen lassen, die auf Clip-Plattformen, Foren oder auf Rezensionsseiten gefunden wurden.

Eine zusätzliche Eingrenzung ist durch das Festlegen eines bestimmten Zeitrahmens möglich. In der Videodemonstration sieht Search Option tatsächlich komfortabel und übersichtlich aus – allerdings wird auch schnell klar, dass Google die neue Übersicht für eine prominentere Schaltung von AdWords-Anzeigen nutzt. Die Kaufempfehlungen (…und warum nachher nicht direkt auch mit Google Checkout bezahlen?) rücken näher an die Suchergebnisse heran. Weiterer Vorteil für Google: Die Nutzer bleiben längere Zeit auf den eigenen Seiten, bevor sie abspringen.

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Das „Wonder Wheel“ soll ebenfalls hinzukommen. Dabei handelt es sich um eine Mindmap-ähnliche Darstellung der Resultate. Es wird sich herausstellen, ob es sich bei der Suchspinne um einen nützlichen Helfer – oder um eine visuelle Spielerei handelt. Gleiches gilt für die integrierte Timeline, die wir schon aus der News-Suche kennen.

Noch in diesem Monat soll Google Squared in den Google Labs an den Start gehen. Hier werden Suchergebnisse für eine bessere Übersicht tabellarisch angezeigt werden, wobei weitere Keywords jederzeit ergänzt werden können.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.