Facebook: Micropayment für mehr Einnahmen und Nutzer

André Vatter

facebook-premiumBei der schleppenden Monetarisierung auf der einen Seite und 200 Millionen Traffic-hungrigen Mitgliedern auf der anderen, ist guter Rat teuer. Wie es aussieht, will sich Facebook in naher Zukunft vom Allheilmittel „Werbung“ langsam distanzieren und eine eigene Micropayment-Lösung in Angriff nehmen. Die Idee dahinter: die Hemmschwelle zum Geldausgeben mindern. Praktisch sieht das dann so aus, dass Facebook-Nutzer echte Kohle gegen Facebook-Punkte, -Dukaten oder -Dollar (der Name steht noch nicht fest) eintauschen und diese dann auf der Plattform für Miniprogramme – ähnlich wie in Apples App Store – ausgeben können. Diese Applikationen werden von Fremdanbietern beigesteuert, Facebook behält dabei eine entsprechende Provision für sich zurück.

In der „InformationWeek“ habe ich dazu gerade eine interessante Rechnung gefunden, in der IMVU die Hosen runter lässt. Derzeit sind bei der 3D-Chat-Welt rund 1,5 Millionen Nutzer angemeldet, wobei IMVU pro Mitglied etwa genau einen Dollar einnimmt. 90 Cents steuert der Kauf virtueller Güter bei, der Rest entfällt auf die Werbeeinnahmen. Das nur als Beispiel…

Einen weiteren Vorteil hätte eine eigene Währung für Facebook: die Plattform würde noch schneller wachsen. Angenommen, es wird ein Belohnungssystem implementiert, bei dem Nutzer für jede erfolgreiche Empfehlung eine Prämie bekommen – das wäre ein Anreiz, der viele Mitglieder anstacheln würde, ihre verbliebenen Nicht-Mitglieder-Freunde in das soziale Netzwerk zu ziehen.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Wenn alles gut läuft, kann der Facebook-Dollar auch auf Partnerseiten via Facebook-Connect verwendet werden. Noch einen Schritt weiter denken? Das Währungssystem hätte das Potential, zum Selbstläufer avancieren – ich meine: 200 Millionen Mitglieder! Weltweit! Facebook würde auf einen Schlag Paypal als Primus der Online-Bezahldienste (wenn vielleicht auch nur in der virtuellen Welt) ablösen. Wie man hier sehen kann, werden bei der eBay-Tochter aktuell „nur“ 184 Millionen Konten verwaltet.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,43 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(André Vatter)

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Head of Digital Marketing (m/w/d)
cbs Corporate Business Solutions ... in Heidelberg, ...
Social Media Content Creator (m/w/d)
Hacienda San Nicolàs GmbH in Hamburg
Robotics AI Expert / Technical Product Owner ...
Bosch Gruppe in Renningen
(Junior) Social Media Manager (m/w/d)
Eduard Gerlach GmbH in Lübbecke
Manager Influencer Marketing (Aldiana) &#8211...
DERTOUR Hotels & Resorts GmbH in Frankfurt am Main
Social Media Manager B2B (m/w/d)
Hays – Interne Karriere bei Uns in Mannheim (68163),...
Social Media & Content Marketing Manager:...
SCS Sophisticated Computertomograph... in Aschaffenburg
IT Sales & Online Marketing Manager (m/w/...
Instaffo GmbH in Karlsruhe
Teile diesen Artikel
Folgen
André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.