Designstudie: Die iMac Hologramm-Edition

André Vatter

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Vor einigen Tagen geisterte ja dieses YouTube-Video durchs Netz: Forscher der Universität Tokio präsentierten ihre Fortschritte auf dem Feld der „berührbaren Holographie“ und man muss es tatsächlich eingestehen – auch in diesem frühen Stadium sieht es sehr beeindruckend aus. Immerhin hat es ausgereicht, um den japanischen Designer „Mac“ (er ist ein Apple-Freak) Funamizu zu einem Reißbrettversuch zu inspirieren. Wie könnte die Technik benutzt werden, um beispielsweise eine künftige Generation von iMacs zu bauen?

Die Ergebnisse seht ihr oben und unten. Im ausgeschalteten Zustand fungiert der Hologramm-Rahmen als minimalistische und zugleich stylische Schreibtischlampe. Erst, wenn der schwarze Vorhang heruntergezogen wird, beginnt die Desktop-Show in 3D. Die Programmfenster lassen sich multitouch-like durch Ziehen und Kneifen verschieben und vergrößern. Soll ein Dokument gelöscht werden, braucht man es nur im Holo-Feld zu zerknüllen. Auch für die Peripherie hat sich Funamizu etwas einfallen lassen: Die Mighty Mouse wird so gestaltet, dass ein Drücken mit dem Handballen einen langsamen Zoom in das Geschehen veranlasst. Aber am besten gefällt mir aber seine Keyboard-Idee: Wenn wir schon Hologramm-Technologie zur Verfügung haben, dann sollten wir sie auch richtig nutzen! Zum Beispiel, indem wir bei der Textverarbeitung Dokumente von der Rückseite der Tastatur heraufragen lassen – wie bei einer Schreibmaschine. Weitere Bilder gibt es nach der Pause…

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Noch mehr Infos und Bilder gibt es bei Yankodesign und Petitinvention, Funamizus Seite.

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.