Komfortabel transportabel: DropBox für das iPhone ist da

André Vatter

iphone_bigDie Jungs sind tatsächlich durchgekommen! Ab heute gibt es die lang erwartete DropBox auch für das iPhone. Wer den Hosting-Service kennt, kann sich über diesen Link (Achtung: iTunes) schon einmal seinen Weg in den App Store bahnen. Für alle anderen gibt es im Folgenden eine kleine Einführung. Einige Details zur App habe ich bereits vor rund einem Monat verraten, doch ich fasse die wichtigsten Features noch einmal kurz zusammen:

Also, DropBox ist eine Art Cloud-Hosting-Service. Die Grundausstattung mit zwei Gigabyte ist für den Nutzer kostenlos, wer mehr Speicher benötigt, zahlt eben ein paar Dollar im Monat. Einmal eingerichtet, können auf einfachste Art und Weise verschiedene Rechner auch plattformübergreifend synchronisiert werden. Dazu können beliebig viele private und öffentliche Ordern angelegt werden, in denen Dateien direkt – und zwar auch von mehreren – bearbeitet werden können. Ein exzellentes Tool, das ich beinahe jeden Tag im Einsatz habe und deshalb uneingeschränkt jedem empfehlen kann. Natürlich: etwaige Sicherheitsbedenken (die ich bei meinen brisanzlosen Dateien eigentlich nicht habe) muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Die nun veröffentlichte iPhone-App macht die DropBox nun zum ersten Mal wirklich transportabel. Folgende Funktionen sind inklusive:

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  • Der mobile Zugriff gestattet den Zugriff auf alle Daten. Hinterlegte Musik und Filme lassen sich sogar streamen.
  • Dateien können direkt auf das iPhone geladen und später offline verändert werden („Favoriten“).
  • Das funktioniert auch andersherum: Geschossene Fotos und Videos lassen sich in der Dropbox sichern – die öffentlichen Links können dann direkt per E-Mail verschickt werden.
  • Eigentlich lassen sich nun alle Dropbox-Daten von unterwegs teilen.
  • Es gibt eine Fotogalerie, so wie der Dienst sie schon im Web-Interface anbietet.

Wer sich die App installiert, wird in seinem persönlichen Ordner ein PDF wiederfinden, das alle wichtigsten Änderungen erklärt. Ich habe die vergangene Viertelstunde mit dem Programm herumgespielt: die Entwickler haben nicht zuviel versprochen. Mein Rehbild mit Daumen beispielsweise, tauchte wenige Sekunden später auf dem Monitor eines Kollegen auf, nachdem ich es hochgeladen und einen automatisch generierten Link verschickt hatte. Übrigens ist ein solcher Link 24 Stunden aktiv, danach führt er ins Leere.

Fazit: DropBox bekommt eine 9 von 10 auf meiner App-Skala.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.