Erste twitternde Waage: @alle Mir fehlen noch drei Pfund bis zum Traumgewicht!

André Vatter

WithingsEndlich müssen wir uns nicht mehr für unser Gewicht im stillen Badezimmer schämen. Jetzt ist es Zeit, die Hosen komplett runterzulassen und zwar vor der ganzen Welt! Vielleicht kennt ihr ja die Withings-Personenwaage, eine Art WLAN-Technologie, die Maß nimmt. Drahtlos schießt sie die Ergebnisse durch den Äther auf den Rechner oder auf das iPhone. Hier werden die Daten gesammelt, ausgewertet und dermaßen grafisch aufgestylt dargestellt, dass diametral zur Gewichtskurve die Motivation immer weiter zunimmt. Ein nettes Spielzeug, das einem auf dem Weg zum Schlankwerden helfen könnte – sofern man bereit ist, 140 Euro dafür hinzulegen.

Doch vielleicht reicht der selbst aufgebürdete Druck nicht aus, dachte sich nun Withings. Vielleicht nehmen die Leute ja noch schneller ab, wenn die ganzen schonungslosen Infos über Gewicht und Körperfettanteil für alle sichtbar in die Welt hinausgeblasen werden. Und welches Tool eignet sich dafür besser als Twitter? Gedacht, getan – hier ist sie: die erste twitternde Waage.

Dazu wurde das Web-Dashboard nun um einen neuen Menüpunkt erweitert. Er lässt sich optional aktivieren, so dass die Waage den Followern automatisch mitteilt, wo man gerade steht und wie viele Pfund man noch vom Traumgewicht entfernt ist. Je nach Belieben geschieht dies bei jedem Wiegen, einmal am Tag oder auch nur einmal pro Woche. Tolle Sache… wer’s braucht…

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Hier sind noch ein paar Ideen für twitternde Gerätschaften, auf die wir alle noch warten: Alkoholpegel-Messgerät, Flatulenz-Zähler, Kühlschranktür-Sensor, Fernseh-Timer, elektronischer Messbecher für nächtlichen Schweißverlust. Weitere Vorschläge sind jederzeit willkommen.

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.