'Was wollte ich machen…?' – Studie empfiehlt Pop-Up-Stop

Marek Hoffmann

e-mailen_mit_Ich hatte ja schon mal darüber geschrieben, wie viel Geld Angestellte ihre Arbeitgeber kosten, wenn sie während ihrer Arbeitszeit privat die Seiten sozialer Netzwerke ansteuern. Und wie viel von der Arbeitszeit dabei flöten geht. Eine aktuelle Studie der Cardiff University könnte so manch einem Chef nun zusätzliche Argumente liefern, um seine Angestellten vom Internet fernzuhalten.

Offenbar wirkt sich nämlich nicht nur das aktive Surfen negativ auf die Arbeitskraft aus, sondern auch schon das Lesen von kurzen Pop-Ups, die über eine Mail, eine Messenger-Nachricht oder einen Twitter-Post informieren. Die Konzentration einer Person werde dadurch so stark negativ beeinflusst beziehungsweise sogar zeitweise unterbrochen, dass sie deutlich länger als normalerweise zur Beendigung einer Aufgabe bräuchte. Und das selbst dann, wenn die „Störung“ nur wenige Sekunden dauert. „Wir müssen dann herausfinden, wo wir gerade waren und was wir als nächstes machen wollten, bevor wir mit der Arbeit im ursprünglichen Tempo fortfahren können“, so Helen Hodgetts von der Cardiff University.

Aufgrund der gewonnen Erkenntnisse aus der „Now Where Was I Again?“-Studie empfiehlt Hodgett daher, alle Störquellen abzuschalten, damit sich der Angestellte richtig und ausschließlich auf seine Aufgaben konzentrieren kann. Das bedeutet im Klartext, Mails nur noch zu festgelegten Zeiten zu bearbeiten und auf sämtliche Benachrichtigungs-Dienste zu verzichten. Das bedeutet aber auch, dass die Mär vom effizienten Multitasking endgültig der Vergangenheit angehört.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Es sollte sich aber jeder Chef gut überlegen, ob er so ohne Weiteres dieser Empfehlung folgen und seinen Mitarbeitern alle Verbindungen zum Netz kappen möchte. Ich frage mich nämlich gerade, wie produktiv ich morgen wohl wäre, wenn ich plötzlich auf Outlook, ICQ, und Twhirl verzichten müsste…

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(Marek Hoffmann /Bild: Pixelio – Fotograf: Rainer Sturm)

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Video Content Creator Social Ads
Instaffo GmbH in Dresden
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.