Drei Kugeln durchs MacBook: Sicherheitskräfte entschärfen 'verdächtiges Gepäckstück'

Marek Hoffmann

Erschossenes Notebook

„‚Stehenbleiben – oder wir schießen!‘ riefen die jungen Sicherheitskräfte am Flughafen. Das arme MacBook lief aber weiter, so wie es dies immer getan hat, stets zur vollen Zufriedenheit seiner Besitzerin, Lily Sussman. Doch heute sollte dem Notebook diese Treue – wie auf dem Beweisfoto nicht zu übersehen ist – zum Verhängnis werden. Von drei Kugeln durchsiebt, klappte es zusammen, in Erwartung des finalen Shotdown Shutdown…“

Keine Sorge, ich bin noch ganz bei Trost. Ob dies aber auch für die Richter-Henker des Laptops gilt, weiß ich nicht. Es scheint nämlich keine echte Begründung zu geben, warum Lilys Computer einer solch „eindringlichen“ Behandlung unterzogen wurde. Fest steht jedoch, dass die junge Frau von den Sicherheitskräften – augenscheinlich aufgrund politischer Motive, zu denen ich mich hier nicht näher äußern möchte – eindringlich befragt und anschließend ihr Gepäck in einem separaten Raum untersucht wurde.

Als Lily plötzlich eine Durchsage hörte, in der die Fluggäste auf eine bevorstehende Sprengung eines verdächtigen Gepäckstücks hingewiesen wurden, lief sie nochmal rein, um zu gucken, ob mit ihrem Gepäck alles okay sei. Bis dahin war es das auch noch. Aber einige Augenblicke später kam ein Mann zu ihr, der sich mit den Worten vorstellte: „Tut mir leid, aber wir mussten Ihren Laptop in die Luft jagen“.

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Erschossenes Notebook II 

Lily, die offenbar Juristin ist, hätte über diese unglaubliche Mitteilung vielleicht sogar lachen können, hätte sie nicht… alle ihre Daten auf dem Laptop gespeichert, ohne jemals an ein Backup gedacht zu haben. „Notizen zu meinen Fällen, Zeugenaussagen, Schriftstücke, Bilder, Musik, Anwendungen. Die Arbeit von Jahren. […] Meine gesamte Arbeit!“, schrie sie völlig außer sich dem Sicherheitsbeamten ins Gesicht. Aber wie so oft, war auch hier das Glück mit den Dummen, denn die Festplatte hatte den Kugelhagel der Freizeit-Rambos unversehrt überstanden und konnte intakt geborgen werden. Glück im Unglück sozusagen.

Erschossenes Notebook III

Kuriose bis beängstigende Story, die mich aber mit zwei Fragen zurücklässt: Warum würde jemand auf ein „verdächtiges Gepäckstück“ mit Handfeuerwaffen ballern? Wen oder was wollte man damit „ausschalten“? Ich hatte bisher immer angenommen, vermeintlich gefährliche Güter würden von Bombenexperten entschärft oder von ferngesteuerten Robotern in die Luft gejagt. Aber dass sie erschossen werden, ist mir neu. Und die zweite Frage lautet: Wer ist denn heutzutage noch so bekloppt, und sichert seine auf einem Notebook gespeicherten Daten über Jahre hinweg (!) nicht?

Via: Crunchgear

(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.