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Contour-USB: Nützliches Gadget für Diabetiker

ContourAuch wenn der Hype um ihre „Erscheinungsform“ bisweilen nerven kann, sind USB-Sticks nette, kleine Helfer. Bayer gibt diesen Attributen mit seinem Contour-USB nun eine völlig neue Bedeutung, denn es handelt sich hierbei um ein Blutzuckermessgerät für Diabetiker. Ohne zusätzlich Software installieren zu müssen, liest man ganz bequem seine Daten vom Display ab oder schiebt das Ding in den USB-Port seines PC oder Mac (was ansonsten zwecks Batterieaufladung ab und zu nötig ist).

Zuvor muss man natürlich Blut fließen lassen. In die Blutlache steckt man dann einen speziellen Sensor, der zuvor mit der unbefleckten Seite in die Sensoröffnung des Messgeräts (links auf dem Bild)  eingeführt wird. Fertig. Das Teil schaltet sich dann von selbst ein und die Messung beginnt. Bis zu 2.000 Messwerte können so auf dem 50 MB großen Speicher gesichert werden. Zudem bietet die sich auf dem Stick befindende Software dem Diabetiker die Möglichkeit, sich seine seine Blutzucker samt Tendenzen und Trends umfassend darstellen zu lassen (zum Beispiel in Grafiken oder Diagrammen).

gluco

Das kann vor allem dann nützlich sein, wenn man sich seine Daten ausdrucken möchte, um sie seinem Arzt zwecks Überprüfung oder Behandlung vorlegen möchte (das ist vielleicht die größte Enttäuschung an dem Teil, dass es keine Online-Datenbak gibt, in die man seine Daten hochladen und seinem Arzt direkt zugänglich machen kann. Auf der anderen Seite: wer würde die Möglichkeit in Zeiten von Datendiebstahl in Anspruch nehmen?). Klingt eigentlich cool.

Allerdings bin ich kein Arzt oder Apotheker und kann das Contour-USB nicht vom medizinischen Standpunkt aus beurteilen. Aber vielleicht gibt es ja jemanden unter euch, der das Teil schon kennt beziehungsweise benutzt, und seine Erfahrungen mit uns Teilen kann. Wie das Ding im Real-Life-Einsatz abgeschnitten hat, könnt ihr euch übrigens in Walter Mossbergs Erfahrungsbericht angucken und -hören, den er in seiner „Personal Technology„-Kolumne auf WSJ.com veröffentlicht hat.

(Marek Hoffmann)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

50 Kommentare

  • @ anne: Laut Homepage soll es 49,95 € kosten und in Apotheken und im Diabetes-Fachhandel erhältlich sein.

  • Habe das Ding jetzt seit knapp 10 Tagen im Einsatz und recht zufrieden.
    Macht was es soll. Nur die Software die drauf ist, taugt nicht viel.
    Aber das gibts ein paar findige Leute, die sich darüber schon den Kopf zerbrochen haben:
    http://www.sinovo.de/news-aktuelle-news-45.asp?IDSprache=1&idMenu=2
    Den Download für´s Add-In gibts hier:
    http://www.sinovo.de/download-AddIns-1400.asp?IDSprache=1&idMenu=4

    Was die Kosten betrifft: Einfach mal den Diabetologen seines Vertrauens fragen- meiner hats mir so mitgegeben. Oder mit Rezept aus der Apotheke holen…

    Was den Datendiebstahl betrifft: Das ist jetzt endlich mal eine Lösung, die auch meinem Arzt zu gute kommt. USB Stick in den Rechner und der Arzt hat alle Daten parat. Jetzt muss man mir nur noch einen Arzt zeigen, der dies zulässt. 😉

    Grüße
    Michael

  • @ Michael: Super! Vielen Dank für das Feedback! Bin mir sicher, dass sich einige der Leser hier über deine „Insidertipps“ freuen (vor allem den, wie man das Ding auch kostenfrei bekommt ;-)) Eine Frage habe ich aber noch an dich: Was stimmt mit der Software nicht?

  • Dass es Blutzuckermessgeräte kostenlos gibt, sollte kein Geheimnis mehr unter Diabetikern sein. Dazu muss ich nichtmal mehr zum Diabetologen oder in die Apotheke gehen. Einfach den gewünschten Hersteller per mail anschreiben oder bei der Service Hotline anrufen und man bekommt soviele Messgeräte wie man möchte zugeschickt, wenn man sagt, dass man diese gerne testen möchte. Der Grund ist, dass die Firmen ihr Geld mit den sauteuren Teststreifen verdienen, die bei jedem Gerät unterschiedlich sind. Bei dieser Vielzahl an verschiedenen Geräten von zig Firmen auf dem Markt, finden die das klasse, wenn jemand auf ein Gerät ihrer Firma umsteigen will, weil das bringt Geld. Nur durch die Teststreifen.

    Ich selbst nutze das GlucoHexal II, dieses ist schon seit Sommer auf dem Markt, ist zwar nicht direkt ein USB-Stick, aber es gibt ein USB Kabel dazu, auch damit kann ich die Messwerte auf den Rechner ziehen und mittels Software auswerten lassen.
    Hexal bietet sogar tatsächlich die von dir angesprochene Möglichkeit, die Daten ins Netz hochzuladen und sie dem eigenen Arzt zugänglich zu machen. Es scheitert hier allerdings an der fehlenden Motivation meines Diabetologen, sich mit solchen neuen Dingen zu beschäftigen und auch diese zu nutzen.

    Dann werde ich mal bei Contour anrufen und mir dieses Gerät besorgen, um es mal auszutesten. Danke für den Artikel!

  • @ Kevin: Dass es so leicht ist, an die Geraete zu kommen beziehungsweise die Teststreifen so teuer sind, war mir nicht bekannt. Danke fuer den Hinweis. Ist ja fast so wie bei Tintenstrahldruckern, bei denen die Patronen fast teuerer sind als die Drucker selbst.

    Es scheint offenbar so zu sein, dass sich die Aerzte vor der Technik scheuen. ODer wie sonst soll ich deine und die Aussage von Michael deuten? Traurig eigentlich – es sei denn, die Aerzte duerfen aus Datenschutz- oder anderen rechtlichen Gruenden Daten auf solchen Geraeten nicht verwerte. Weisst du da Genaueres?

  • Ein Teststreifen für mein Gerät kostet etwa 40 Cent. Ich bin Typ I Diabetiker (nicht „Altersdiabetes“), messe also ca. 5-6 mal pro Tag, eher noch öfter.
    Kann man sich jetzt ausrechnen, wieviel sie an mir in x Monaten/Jahren verdienen 😉

    Ich denke, das Problem mit dem direkten Einlesen der Messwerte ist oft, dass die zugehörige Software benötigt wird. Da eigentlich jedes Messgerät seine eigene Software hat und es wirklich unglaublich viele verschiedene Messgeräte gibt, von denen sich die Daten einlesen lassen und die Patienten natürlich auch nicht alle dasselbe Messgerät haben, müsste sich die Ärztin verdammt viele verschiedene Blutzucker-Management Softwares auf ihren Rechnern installieren, um es alles recht zu machen. Vielleicht stellt das ja eine unüberwindbare Hürde für die Ärzte da?!

  • @ Kevin: Vielleicht. Aber Bayer wirbt ja gerade damit, dass man keine zusaetzliche Software auf seinem Rechner benoetigt, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

  • nene, das habe ich auch so verstanden. Ich kenne aber (noch) kein anderes Gerät, wo dies auch der Fall ist. Das wäre wirklich mal was gutes.

  • Ack zu dem, was Kevin sagt. Gibts auch schon mit Bluetooth und somit komplett kabellos, koppelbar auch mit der Insulinpumpe, wenn vorhanden und erfasst dann auch gleich die ueber den Tag gegebene Insulinmenge mit.
    Ohne die Intention, hier begruessenswerten Fortschritt kapitalismuskritisch schlechtreden zu wollen: Diabetes ist eine der „umsatzstaerksten“ Krankheiten schlechthin, und dementsprechend ist da a) Wettbewerb und b) teure Gadgets. Ich muss zugeben, der Preis hat mich (positiv) ueberrascht, aber wie gesagt, das gibts, je nach Anwendungsbereich, auch noch um einiges leistungsfaehiger.

  • Marek, das Problem ist, das ich als Kontrollfreak auch gern noch weitere Daten wie z.B. Insulinmenge und BE´s erfassen möchte- was mit der mitgelieferten Software nicht möglich ist. Auch die Darstellung der Messwerte lässt m. E. sehr zu wünschen übrig. Sinovo arbeitet zur Zeit daran, das beim einstecken des Gerätes auch automatisch die Sinovo Software geladen wird. Im Moment ist dies nur über das angesprochene Add-In möglich

    Was den Gerätepreis betrifft: Eine Nachfrage bei Bayer ergab, das das USB Gerät nicht kostenlos ausgegeben wird- außer wenn man es von seinem Arzt erhält. Grund ist wohl die Lizenzgebühr für die mitgelieferte Software.

    Das Glucohexal habe ich testen können, ist jedoch nicht nach meinem Geschmack, was die Verarbeitung und das Handling betrifft.

    Bis zum Wechsel hatte ich das LifeScan One Touch Ultra Smart im Einsatz, welches bis dahin mein absoluter Favorit war. Man konnte ausser den gemessenen BZ-Werten sowohl die Insulingabe als auch BE´s eingeben.

    Für die iPhone Fans hätte ich noch als Tipp das App „Fructose“ und die Sinovo-Online Site. Bei letzterer kann man kostenlos einen Account erstellen, wo man via Web-Interface seine Eingaben (BZ, BE & Insulin) vornehmen kann.

    Ich warte jetzt nur noch auf die Hardware-Erweiterung für´s iPhone:
    http://www.diabeteshealth.com/read/2009/07/13/6274/diabetes-and-the-iphone/

    Oder das LifeScan Diabetes App:http://www.diabetesmine.com/2009/03/lifescans-new-diabetes-iphone-app.html

    Grüße
    Michael

  • Wenn ich zeit finde werde ich euren Artikel mal aufgreifen =)
    Meine Freundin hat auch Diabetes, genau wie ihr Vater… er nutzt das gerät schon ein paar tage und ist mega zufrieden 🙂

    Werde mir denk ich die Tage mal ein Testgerät schicken lassen, den Pura ( Diabetiker wissen bescheid) teste ich gerade, mal gucken wie der Vergleich ausfällt.

    Meine Freundin möchte ihren Pura übrigens nicht missen -> der ist Pink, sowas gibts für USb Messgeräte sicher noch nicht 😀

    Zu den Ärzten und Technik nochmal eben kurz:

    Nahezu jedes neuere Gerät speichert Messdaten die sich per USB auswerten lassen ( Linkkabel dran und los gehts) und die meisten Ärzte nutzen diese Schnittstelle auch zu auswerten der Daten

    Das ist auch Sinnvoll: Wie soll ein Arzt auch sonst prüfen wie die Werte eines Patieten entwickeln?!

    Wie das mit dem Webdienst ausschaut weiß ich nicht, aber ich als Arzt hätte sicher auch keine Lust drauf, meine Patienten nur noch übers Web zu begutachten 😉

  • Zu den Ärzten und Technik nochmal eben kurz:

    Nahezu jedes neuere Gerät speichert Messdaten die sich per USB auswerten lassen ( Linkkabel dran und los gehts) und die meisten Ärzte nutzen diese Schnittstelle auch zu auswerten der Daten

    Das ist auch Sinnvoll: Wie soll ein Arzt auch sonst prüfen wie die Werte eines Patieten entwickeln?!

    Wie das mit dem Webdienst ausschaut weiß ich nicht, aber ich als Arzt hätte sicher auch keine Lust drauf, meine Patienten nur noch übers Web zu begutachten 😉

  • @ Micha P.: Die online-Datenbank nutze ich eigentlich
    nur, bis die Software für den Stick da ist.
    Habe auch bisher noch keinen Arzt kennengelernt,
    der sich die Daten vom Messgerät des
    Patienten ansieht; dafür ist Anzahl der
    am Markt befindlichen Geräte zu gross.

  • @Michael Stimmt die Auswahl ist echt riesig, also ich selber bin ja kein Diabetiker und kann nur das wiedergeben was ich von meiner Freundin und dem Umgang mit Diabetes erfahren habe.

    Der Arzt hat da so nen Teil heißt DIABASS oder so und das scheint wohl ein Allrounder für viele Geräte zu sein, ich weiß gerade nicht wie das Gerät von Kim heißt, allerdings schreibt der Arzt ihr vor ( also empfiehlt halt ), das Gerät bzw den Pura zuverwenden, dmait sie gemeinsam die Daten auswerten können

  • Das Gerät hab ich letztens in einem Forum auch gesehen… Von der Software SiDiary (www.sidiary.de) weiß ich auch, das sie an einer Unterstützung arbeiten… Die Software SiDiary ist im übrigen so gut wie die beste Tagebuch-Management Software für Diabetiker auf dem Markt! Soweit ich weiß werden so gut wie alle BZ-Messgeräte unterstützt, welche ein Auslesen der Daten zulassen.

    Meine Ärztin hat sich bereit erklärt die Daten von SiDiary Online anzuschauen. Sie musste sich zwar dort auch kurz anmelden (kostenfrei) kann nun so aber bei Problemen mal schnell dort reinschauen und per Mail oder Telefon helfen. Auch die Beraterinnen haben auf meine Daten zugriff. Was USB-Sticks an PCs in Krankenhäusern angeht, sind die sehr Vorsichtig. Selbst ein CGMS-Gerät (misst kontinuirlich den Blutzucker und speichert diese Werte über ein paar Tage) wird nur an einem Notebook ausgelesen, welches nicht am Netzwerk hängt. Die mussten 3 Jahre drauf warten, zuvor haben sie es mit dem Privat PC auslesen müssen!

  • @ all: Wollte mich an dieser Stelle noch einmal fuer das nette und informative Feedback bei euch bedanken! Ich hoffe sehr, dass dadurch der eine oder andere Leser auch ein paar Infos abgreifen konnte, die er bisher nicht kannte und die ihm nuetzlich sind.

    Als Nicht-Diabetiker und jemand, der auch keine Diabetiker in seinem Umfeld hat, kann ich zu der Diskussion – ausser dem Artikel – leider nicht so viel beitragen. Freue mich aber darueber, auch was gelernt zu haben.

  • Hallo,

    ich nutze das Gerät jetzt ca. 1 Monat und aus meiner sicht als Diabetiker bin ich sehr zufrieden mit Handling, Verarbeitung und Design.

    Aus meiner Sicht als Entwickler und Informatikstudent gesehen ist es leider doch eine kleine Katastrophe und ich werde mal ein wenig fachsimpeln:
    Die Software baut auf der Java-SE 1.6 auf und sollte daher normalerweise auf jeder Maschine laufen die die entsprechende Java Runtime installiert hat. Die Betonung liegt auf „sollte“, denn das dut sie definitiv nicht. Als ich das Gerät bekam wollte ich natürlich direkt den Härtetest machen „Läuft das Ding auch unter Linux ??“ Ergebnis: Jein – Startet zwar aber Benutzen kann man die Software dank erheblicher Grafikbugs und sonstiger wilder Fehlermeldungen nicht. Gut, ist ja auch nicht so schlimm. Fangen wir mal vorne an und testen das Teil unter Windows: Stick rein und man wird direkt mit den netten Windows Geräte PopUps begrüßt … kein Autostart ??? Nein ! Man muss zuerst eine von 2 .bat-Dateien starten welche wiederrum in einem netten DOS-Fenster prüfen ob Java installiert ist und wenn dem so ist die Software starten. Mein Testsystem war Windows 7 64 bit mit installierter Java 6 SE Update 16 inkl. aller Development Module und was sonstnoch dazu gehört. Doch beim Starten der .bat begrüßte mich das nette DOS-Fensterchen mit der Meldung „Kein Java“ … Gut ich installierte also die ebenfalls auf dem Gerät mitgelieferte Javaversion und siehe da jetzt startet auch mal die Software. Soweit so gut, ein paar Einstellungen getätigt und dann ab zum Analysebereich. Die Software ludt automatisiert die Werte runter und sprang dann zum Tagebuch, aus dem man die Werte ablesen konnte. Von der Usability und vom Design bekommt die Software ne glatte 6 von mir. Jeder Gestaltungstechnische Assistent im 1. Lehrjahr mit Grundkenntnissen von Pixelschubserei in Photoshop hätte das besser gemacht. Naja, okay schauen wir mal was das Teil so kann. Ergebnis: Nix. Ich kann meine Werte ablesen mir ein seltsames Trend-Diagramm anzeigen lassen und habe eine Option zum Drucken, das wars. Keine Möglichkeit zusätzliche Informationen einzugeben oder ordentliche Analysen zu tätigen. Meine Enttäuschung war also perfekt und ich war kurz davor die ganze Software einfach vom Stick zu löschen der übrigens mit 2 512 MB Partitionen eingebunden wird. Die 1. mit der Software die 2. für eigene Daten. Damit waren meine ersten Gehversuche mit dem Contour USB beendet. Aber wenn da nicht der Entwicklergeist in mir wär, trieb es mich zu der Idee, das Teil einfach mit meiner eigenen Software zu füttern. Problem: Die Werte liegen auf dem internen ROM auf den man nur mittels einer nirgends Dokumentierten Library zugreifen kann. Ich kann verstehen das Bayer so sachen natürlich nicht freigeben will, aber bitte wir sind im OpenSource Zeitalter, kann mann da nicht wenigstens eine simple Mögichkeit schaffen sich die RAW-Daten aus dem Messgerät als XML zu holen oder sowas ??? Fazit: Das Gerät als reines BZ Messgerät ist top: Super Display, schnell, super verarbeitet und schick sieht es auch noch aus. Die Software allerdings ist das Grauen schlechthin und absolut unbrauchbar und damit is das teil lediglich noch als 1GB USB Stick zu nutzen, es sei denn ich schaffe es irgendwann an die Daten ranzukommen, dann kommt da halt meine eigene Software drauf und ich bin glücklich mit dem nerdigsten BZ-Messgerät der Welt 😉

    -M.

    (Dieser Beitrag spiegelt meine ganz persönliche subjektive Meinung wieder und hat nicht den Anspruch , weder in Teilen noch im Ganzen, die Meinung anderer zu teilen und wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten 🙂

  • Hallo,
    ich habe heute zum erstan mal die Werbung zum Countour USB gesehen und bin voll begeistert.
    Es noch kleiner als das One Touch Ultra Smart….
    Was ich schon seit 4 Jahren benutze….
    Ich möchte es auch net missen, da ich sehr viele Details hinzufügen kann(Be’s Insulin usw)…
    Liebend gern möchte ich ein Contour USB testen, habe auch schon bei Bayer angerufen ob sie mir eins zum Testen schicken können.
    Aber vergebens!!!
    Vielleicht könnt Ihr mir ein heißen Tip geben, wo ich ein herbekommen kann!!!!

  • Hallo.. ich mische mich hier auch mal schnell ein..Also von wegen kostenlos dieses USB Meßgerät.. ich hab bei der Bayer Hotline angerufen.. den Stick gibt es ncht als Testgerät hat man da zu mir gesagt, weils so teuer ist.. von meinem Diabethologen bekomm ich ihn nicht, weil er ihn nicht hat und versc hreiben kann er ihn mir nicht da ich noch den Diabetis hab den man noch mit Ernährungsumstellung und Bewegung beeinträchtigen kann.. Wo also bekomm ich ihn her?

  • Wie man an das Gerät kommt, wurde hier ja schon
    ausreichend erklärt. Auch wenn man es für die knapp
    50.- Euro kaufen muss, ist es doch jeden Euro wert.
    BTW: Ich wäre froh, wenn ich meinen Diabetes mit
    Ernährungsumstellung behandeln bzw. in den Griff
    bekommen könnte.

  • Hallo,
    wer kann mir weiterhelfen? Die bemühte Hotline von Bayer leider nicht.
    Kann meinen Contour USB nicht zum laufen bringen.
    XP SP3 und Java aktuell wie gewünscht. Dann kommt die Meldung im DOS-Fenster:
    >java version 1.6.0_18
    java SE Runtime Environment
    Java HotSpot (TM) Client VM
    Das System kann den angegebenen Pfad nicht finden.<

    Was soll ich noch machen damit das Meßgerät seine Werte ausspuckt?

  • Die Software ist Grottenschlecht, für OTTO normalverbraucher nicht geeignet denn der will ja nur seine Werte speichern und auch löschen können was nicht geht! So Klaus wenn Du das Bildchirmzeichen anklickst dann ist für Dich wichtig das Du das erste DOSFELD anklickst dann sollte es gehen.

  • Moin auch,
    ich kann Marcel (#22) nur beipflichten. Habe Stunden gebraucht um zu begreifen, das unter Mac OS Version 10.6 (Snow Leopard) kein Software betrieb möglich ist. Die Bayerhotline konnte mir auch nicht helfen, es hieß sie würden daran arbeiten.
    Das abgefahrene daran ist, daß die software unter Mac eine .dll Datei installieren möchte, also eine Windows Datenbank.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber das ist doch Humbug, oder?

    Gibt es alternative software?
    Man kann ja mal fragen.
    Gruß,
    Jan

  • Moin Judith,
    laut der Servicehotline bei Bayer – Nein.
    Sie arbeiten daran. Wahrscheinlich läuft aber bereits Mac OS 13 wenn die das geregelt haben.
    Aber selbst wenn es läuft ( Win 7 getestet) ist die Software ziemlich schäbbich.
    Ich bin schwer am überlegen, ob ich mir nicht ein anderes BZMessgerät zulege.

    Gruß,
    Jan

  • Hey Leute,

    für die Windows Nutzer: Checkt mal SiDiary aus da ist jetzt ein von mir entwickelter Treiber drin über den SiDiary direkt mit dem ContourUSB kommunizieren kann, ohne die Bayer Software. Ihr könnt euch zudem SiDiary komplett als Ersatz auf das ContourUSB packen 😉 http://www.sinovo.org

    Für die Macies: Ich arbeite derzeit noch an einem DataDumper mit GUI der die Werte ebenfalls ohne Glucofacts auslesen kann. Ich muss hier noch abklären in welcher Art und Weise ich das dann verteilen darf. Melde mich wenn es Neuigkeiten gibt.

    Für alle anderen Unixe: Hier gilt das Selbe für den Mac, aber ich werde wohl erstmal nur ein CLI Tool bauen. Auch hier muss ich noch die Rechtefragen klären.

    Es gibt also Hoffnung !

    Grüße,

    Marcel

  • Moin Marcel,
    herzlichen Dabk für dein Angagement. Ich konnte die Windows Variante von SiDiary noch nicht testen, aber gut zu wissen, daß es Möglichkeiten geben wird. Dankeschön.
    Bin gespannt, ob es für die MAC Version Möglichkeiten geben wird. Wahrscheinlich geht es dabei jetzt nur noch um gewissen Lizensstreß, oder?
    Viel Erfolg dabei!!

  • Lizenzstress mehr oder weniger. Ich habe den eigentlichen Code an Sinovo verkauft und arbeite jetzt auch bei denen als Entwickler (derzeit an der SiDiary native iPhone App) und muss das da nur abklären in welcher Weise ich Tools für andere Plattformen veröffentlichen darf. Nur momentan liegt mei Fokus grad auf der iPhone App, da ich mir es natürlich nicht direkt mit meinen neuen Chefs versauen möchte. Als Student bin ich recht froh, dass ich son coolen Job bekommen habe 😉 … Aber die CLI Tools sind fertig für alle Plattformen, jetzt muss ich nur noch eine GUI „drumrumklicken“ und alles absegnen lassen.

    Mfg,

    Marcel

  • Das Contour USB Messgerät ist handlich und einfach zu bedienen. Die Software liefert viele bunte Bilder die für den unbedarften Nutzer sind. Aber leider ist das Messgerät nicht alltagstauglich. Das Display ist im Freien auch bei bedeckten Himmel schwer abzulesen, bei Sonnenschein ist nichts zu erkennen. Das Erinnerungssignal ist auch sehr leise. Ich hatte dem Bayer Diabetes Services mein Problem geschildert. Als Antwort kam: Vielen Dank für Ihre Anregung wir werden diese an unser Entwicklungsteam weiterleiten.
    MfG
    hw

  • Allgemein ist die Hotline von Bayer Diabetes leider recht schäbig und besteht zu 99% aus Standardmails und -Antworten. Käse, denn die Produkte wären ja eigentlich gut (Contour USB animiert mich momentan zu einem Trip nach D, da es in CH nicht erhältlich ist…)

  • Es wäre hilfreich, wenn die Software auch mit Java >1.6 Upd. 17 laufen würde.
    Weiterhin wünsche ich mir eine Exportfunktion der Messzeit / -werte in Tabellenform. Die bunten Bilder helfen gerade bei Problemwerten nicht wirklich weiter. Einzig der Werteverlauf ist hilfreich. Bei nicht einstellbaren Grenzen ist allerdings der Max-Wert von 33mmol etwas zu hoch.

    Außerdem:
    Warum bekommt man das Softwareupdate nicht in Deutschland?

  • Hallo Zum Beitrag von Kevin

    Fürs Gluco Hexal 2 werden keine Meßstreifen mehr hergestellt,teilte mir heute mein Apotheker mit
    Schade sonst tolles Gerät

    MFG G.Harders

  • Hier wird viel spekuliert, warum Ärzte sich nicht die Verläufe ihrer Diabetiker komplett ansehen wollen oder gar die Daten auf ihren Praxis-PC laden wollen. Zum einen lässt bei weitem nicht jedes Arztprogramm die Zuordnung beliebiger Dateien zu einem Patientenkrankenblatt zu, zum anderen fehlt einfach das Geld. Ich bin Hausarzt in Niedersachsen und habe in diesem Quartal ein so genanntes Regelleistungsvolumen von 36 Euro. Mehr bekomme ich nicht je Patient, auch wenn dieser täglich in meine Praxis kommt. Setze ich also einen bescheidenen StundenUMSATZ von 120 Euro für eine Allgemeinpraxis an, bleiben für 36 Euro 18 Minuten im Vierteljahr Zeit. Natürlich gibt es auch Verdünner (z.B. Schuldrückeberger). Bei denen bleiben von den 18 Minuten wahrscheinlich 13 übrig, wenn man keine Gardinenpredigt halten muss. Die kann man dann eben für die ernsthaft erkrankten abzweigen.
    Viele haben wharscheinlich gehört, dass die kranken Kassen Geld aus dem Risikostrukturausgleich bekommen, wenn sie einen Diabetiker melden. Das ist richtig. Wir Ärzte sehen davon aber keinen Cent.
    Hätten wir endlich die Direktabrechnung/Kostenerstattung, gäbe es das Problem nicht. Wegen der vielen Flschmeldungen sei betont: es geht nicht um VORKASSE. Wichtig it: Einzelleistungsvergütung statt Pauschalen, Transparenz (jeder Patient darf wissen, was ich bekomme), Vergleichbarkeit der Ärzte für den Patienten (die Patienten werden mit den Füßen abstimmen).

  • Alles schön und gut.
    Sicher, jeder hat sein Problem, ich auch.

    Meine Frage ist ganz einfach. Gibt es eine Möglichkeit,
    die Messwerte aus dem ContourUSB in eine EXCEL Tabelle zu übertagen?
    Ich benutze diese, händisch geführt, seit vielen Jahren.
    Die großen bunten Felder, in ellenlangen Listen, nutzen mir nix, damit kann ich bei
    meinem Arzt nicht antreten. Mit EXCEL bekomme ich ein viertel Jahr auf ein A5 Blatt.
    Schade, zum Messen ist das Teil ganz gut, klein und schnell.

    Beste Grüße an alle Leidenskameraden und den Rest der Welt.

  • Hallo!
    Ich habe mitlerweile das Gerät auch im Betrieb. Mein Hausharzt meinte, das wär doch was für mich… 😉
    Ich benutze noch immer SiDiary (www.sinovo.de) als Tagebuch. Die Werte lassen sich dort einfach einlesen. Dann gibt es die Möglichkeit die ganzen Werte zu Exportieren. Auch in Excel-Tabellen. Die Vorlagen dazu kann man mit etwas bastellei selbst bauen. Es gibt aber auch einige zum Download.

    SiDiary gibt es auch als kostenlose Version. Aber weiß nicht genau, was dann da geht und was nicht. Kannst ja mal schauen. 🙂

    Viele Grüße
    MrElch

  • Mit der kostenlosen Version von Sidiary kann man lediglich die Werte der letzten 7 Tage synchronisieren. Ich benutze auch die kostenlose, da mir die Vollversion noch zu teuer ist. Leider ist es aber schon häufig vorgekommen, dass ich während den 7 tagen vergessen habe zu syncen und dann einige Werte manuell nachtragen musste.

    Das ContourUSB habe ich auch längere Zeit verwenden, es musste aber mit der Zeit neueren und besseren Geräten den platz überlassen 🙂

  • Ich nutze das teil schon eine Weile und finde es angenehmer, als diese Schmiererei in die Bücher und Hefte zu dengeln. Nur das reporting zum Doc ist nicht so toll, aber zu handghaben.

    Mir felt hier nur eine Schnittstelle, um die daten auf mein iphone zu schieben (wäre eine Motivationskrücke). Ansosnsten Daumen hoch.

  • Ich habe den Stick Mai 2012 von meinem Hausarzt für umsonst bekommen, da nach Beginn der Insulintherapie die Häufigkeit des Messens erhöht werden musste. Ich muss sagen, das Teil ist für Leute die sich in der Neuzeit befinden ein echtes Novum! Die Bedienung ist kinderleicht und erklärt sich von selbst. Einschränkungen gibt es bei der Software – dazu ist eine Registrierung bei Bayer pflicht um an diese ran zukommen. Manko – die Berichte die gedruckt werden können, so kann bspw die Übersicht „Trends“ nicht wie angezeigt gedruckt werden, es wird immer nur die Tabellenübersicht gedruckt…

  • Hallo Leute,

    Ich bin jetzt auch am testen. Bislang habe ich das OnTouch Ultra Smart seit 8 Jahren in Benutzung und da dieses Gerät nicht mehr hergestellt wird und auch die Produktion der Teststreifen demnächst eingestellt werden, war ich auf der Suche nach einen würdigen Nachfolger. Im Moment steht mir der Stick zu Verfügung und ein Gerät, daß Accu Chek Aviva Expert soll auch noch getestet werden.Ich bin mehr als überrascht, über die Möglichkeiten und die Meßgenauigkeiten des Gerätes. Im Labortest,kam der Stick den Laborwerten recht nahe und lag in der Abweichung unter 10%. Das ist schon enorm.Die Handhabung ist einfach und selbst erklärend.Das Auswerteprogramm mußte manuell installiert werden, allerdings,nach dem ich Java aktualisiert hatte, ansonsten ist das Programm gut gegliedert und die Möglichkeit den Stick nochmal einzustellen über den PC finde ich sehr Praktisch.Die Druckfunktion habe ich noch nicht getestet. Alles in allem ein ausgezeichnetes Gerät, daß auch sehr unauffällig in der öffentlichkeit eingesetzt werden kann. Die Eingaben von BE/KE und insulinmenge war für mich ausschlaggebend, daß ich dieses Gerät in die engere Wahl gezogen habe, aber wie ich es so einschätze, wird es der Nachfolger des OnTouch Ultra Smart werden.

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