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'Help me, white Wanda!': HP-Webcam ignoriert schwarze Menschen (Update!)

André Vatter
Aktualisiert: 21. Dezember 2009
von André Vatter
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hp_mediasmartIch mag Hewlett Packard nicht sonderlich. Nein, anders: eigentlich mag ich überhaupt keine Drucker-Hersteller. So ein Multifunktionsgerät mit integriertem Scanner funktioniert gerade einmal ein bis zwei Wochen nach dem Auspacken, ständig ist die Patrone leer, Papierstau, Druckkopf-Ausrichtung und was weiß ich alles. Wir haben das Jahr 2009 und bis heute hat es kein Gerätebauer geschafft, einen endlich verlässlichen Nachfolger für den 9-Nadel-Hammerkasten zu finden. Sei’s drum. Wenigstens stimmt der Support bei HP. Mein Tipp: Wenn mal wieder die brandneue Patrone nach einer Woche schlapp macht – ruft mal da an, oder benutzt den Support-Chat. Die schicken dann portofrei Ersatzware.

Doch darüber wollte ich gar nicht sprechen. Eigentlich sollte es um HP als Unternehmen gehen. Die MediaSmart-Lösung des Ladens umfasst einige pfiffige Funktionen, dazu gehört ein Heimserver-basiertes Backup-Verfahren. Teil der Multimedia-Suite ist auch ein Webcam-Tool, das mit einer intelligenten Face-Tracking-Technologie ausgestattet ist. Das klappt auch hervorragend in der Praxis: das Bild wird gezoomt, wenn man sich von der Kamera fortbewegt und entzoomt, wenn die Person näher an die Linse herangeht. Zumindest bei weißen Menschen…

Gerade macht dieses Video die Runde im Netz. Die Headline dazu lautet: „HP-Computer sind Rassisten“:

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Das Tracking setzt bei schwarzer Hautfarbe aus, die weiße Kollegin des Herrn wird aber problemlos als sich bewegendes Objekt von der Kamera erkannt. Auch, wenn sich die beiden über den Entwickler-Fauxpas vor Lachen schütteln – es stimmt einen hinter dem Schmunzeln ja schon ein wenig nachdenklich. Gerade als US-amerikanisches Unternehmen sollte HP bei Planung und Umsetzung von neuen Produkten vielleicht die gesamte Bevölkerung als Zielgruppe im Hinterkopf haben. Ich bin mal gespannt, ob sie sich dazu äußern. Ich gebe dem Clip noch zwei Tage, bis er als „Viral“ klassifiziert werden kann.

mediasmartÜbrigens dürften wir es hier mit keinem Fake zu tun haben. Schaut man sich die Originalseite bei YouTube an, kann man lesen, dass das Video tatsächlich mit HP MediaSmart hochgeladen wurde.

Update, 22. Dezember: HP antwortet!

Hol mich der Teufel! HP hat tatsächlich reagiert! In einem Blogpost entschuldigt sich der Gerätebauer für seine „rassistische“ Software:

Wir arbeiten tagtäglich an der Gewährleistung von High-Quality-Erfahrungen für alle (Hervorhebungen nicht von mir, Anm. d. Autors) unsere Kunden, die ethnisch unterschiedlich sind und überall auf der Welt leben und arbeiten. Deshalb nehmen wir auch Probleme ernst, wenn sie auftauchen, und arbeiten hart daran, ihren Ursprung auszumachen.

Man habe Desis (der Herr aus dem Video) Kritik zu Kenntnis genommen und bereits die Partner zu Rate gezogen, um die Frage zu klären, warum in diesem Fall die Face-Tracking-Software ihren Dienst verweigert:

Die Technologie, die wir einsetzen, verwendet einen Standard-Algorithmus, der den Kontrastunterschied zwischen den Augen, den Wangen und der Nase berechnet. Wir gehen davon aus, dass die Kamera Probleme damit hat, diesen Kontrast zu erkennen, wenn zu wenig Vordergrundlicht vorhanden ist.

HP verspricht, sich der Sache nun anzunehmen und verweist gleichzeitig auf die FAQs zur Klärung weiterer Fragen. Dort wird übrigens neuerdings empfohlen, das Licht aufzudrehen – und einfach das Face-Tracking auszustellen, wenn es Probleme macht. Trotzdem eine tolle Sache, dass HP (und dann auch noch so zeitnah) reagiert hat. Social Media ist schon eine lustige Angelegenheit…

(André Vatter)

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vonAndré Vatter
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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.
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