Vorsatz für das neue Jahr: Dank Robotern nie wieder putzen

André Vatter

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Neato

Es gibt Anschaffungen im Leben, die schiebt man jahrelang hinaus. Ich hatte schon früh eine eigene Wohnung und seit dem Tag des Einzugs hasste ich es, den Boden zu saugen. Als ich das erste Mal vom Roomba von iRobot hörte, war ich begeistert: eine kleine, intelligente Kiste, die einem die lästigste Arbeit im Haushalt abnimmt. Doch dann kamen die Kundenrezensionen und die Ernüchterung nahm zu. Der Roomba verfügt über die Konstitution eines Asthmatikers, die Bürsten verdrecken, er bleibt unter dem Bett stecken, vergisst die wichtigsten Ecken, stürzt die Treppen herunter und hat einen Energiehunger, dass man ihn am besten mit dem Fuß durch die Wohnung schieben sollte. Und dann war da noch der Preis. Doch ich glaube, so langsam ist die Zeit reif für eine abschließende Entscheidung. Diese Woche haben gleich zwei Hersteller iRobot den Kampf im Putz-Business angesagt: Neato Robotics und Asus. Und beide haben Vielversprechendes im Gepäck.

Der Neato (Codename: XV-11) stammt direkt aus dem Silicon Valley und arbeitet mit einem Room Positioning System auf Laserbasis, um den Raum vor Beginn der Arbeit gründlich zu scannen. Die meisten 08/15-Roboter müssen sich erst einmal eine blutige Nase holen, ehe sie vom Stuhlbein abrücken, der Neato ist die erste elektronische Putzhilfe, der sich einen 360 Grad-Umblick verschaffen kann. Den verliert er auch dann nicht, wenn er einmal mit dem Saugen begonnen hat – SLAM-Technologie (Simultaneous Localization and Mapping) nennt der Hersteller das. Hoffentlich ist es ebenso effektiv wie es sexy klingt. Zudem kann er seine Geschwindigkeit an die jeweilige Aufgabe anpassen. Hellhörig wurde ich vor allem an der Stelle, an der erwähnt wurde, dass er über einen der leistungsfähigsten Saugmechanismen verfügt, die derzeit verbaut werden.


(manchmal fragt man sich, wer die Musik für solche Produkt-Demos komponiert)

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Wie die meisten anderen Roboter auch, kehrt der Neato nach der Arbeit wieder zu seiner Aufladestation zurück. Bei Bedarf lassen sich die Saug-Einsätze auch im Vorhinein programmieren. Der Preis? 399 US-Dollar, also rund 280 Euro – im Gegenzug gibt es ein sorgenfreies Leben. Ab Februar soll er im Handel verfügbar sein. Bisher ist er mein Favorit im Rennen um eine saubere Hütte.

ECleaner1Kommen wir zum zweiten Kandidaten: den ECleaner von Asus. Er ist praktisch das Reinemach-Äquivalent zum Eee-PC. Von dem taiwanesischen Hersteller werden wir in Zukunft noch mehr über Ambitionen in der Robotik hören. Derzeit ist Asus mit der Entwicklung des EeeBot beschäftigt, ein Roboter auf Android-Basis, der vor allem im pädagogischen Bereich eingesetzt werden soll (hat jemand „Lehrermangel“ gesagt?). Der elektronische Putzteufel ECleaner ist etwas weniger ausgeklügelt und verfügt wie der Roomba über Fotosensoren, die ihn vor Abstürzen bewahren sollen. Er folgt einer vordefinierten Route, bei der hin und wieder der Zufallsmodus eingestellt wird.

ECleaner

Darüber hinaus hat ein eine UV-Lampe an Bord (hält 6.000 Stunden), die den Boden desinfizieren soll. Für den angenehmen Geruch gibt es eine separaten Parfümeinfüllstutzen. Der Akku macht nach 1,5 Stunden schlapp, was für rund drei Zimmer reichen soll. Mehr Informationen sind bei RobotStockNews nachzulesen. Das Spannende am ECleaner ist allerdings vor allem der Preis, der bei 155 Dollar (110 Euro) liegen soll. Massentauglichkeit ist damit nicht ausgeschlossen.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.