Das Apple-Tablet soll 347 Dollar in der Herstellung kosten

André Vatter

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apple-tabletApple-Jünger haben Spaß an Gerüchten, an den ganzen Fake-Bildchen und Wackelvideos, die regelmäßig durchs Netz gespült werden und von neuen Produkten künden. Für Investoren sind sie ein wichtiges Indiz für bevorstehende Änderungen am Aktienkurs – und zwar gerade bei Apple. Steve Jobs ist krank? Wumms, der Wert der Papiere geht (zumindest kurzzeitig) in den Keller. Cupertino plant das neue Super-iGadget? Zack, geht es wieder nach oben.

Natürlich ist den Aktionären auch der Wirbel um das vermeintliche Apple Tablet nicht entgangen, das am 27. Januar der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. „Aktien kaufen oder nicht kaufen?“, fragt sich da der eine oder andere Professionelle unter ihnen. Um eine Bewertungsgrundlage für ihre Entscheidung zu haben, gehen Analysten hin und stellen Prognosen über Gewinn- (oder Verlust-)Chancen an. Das ist vor jedem neuen Mac so, vor iPod-Events ebenso wie vor iPhone-Präsentationen. Und obwohl es noch keine einzige Bestätigung aus Cupertino gibt, stellen Analysten bereits eben jene Rechnung auch für das iSlate an.

Das „Wall Street Journal“ will erfahren haben, dass der künftige Kaufpreis des Tablets irgendwo in der Größenordnung von 1.000 US-Dollar liegen wird, zudem gibt es vage Vorstellungen von der Anzahl verkaufbarer Einheiten. Um den Gewinn zu errechnen, bleibt also nun noch die Frage nach den Material- und Produktionskosten. Und genau darum hat sich nun das Investment- und Handelsunternehmen Susquehanna Financial gekümmert. Wie CNN berichtet, hat ihr Analyst Jeffrey Fidacaro eine Liste notwendiger Tablet-Komponenten aufgestellt und dabei den jeweiligen Preis berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlage dazu dienten ihm die Informationen, die iSuppli im vergangenen Sommer zur Verfügung stellte, als sie den Materialwert des iPhone 3GS bis auf zwei Nachkommastellen rekonstruierten (er beträgt rund 172 Dollar).

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Im Folgenden nun Fidacaros Schätzung für das Apple Tablet:

tablet-rechnung

347,23 Dollar (241,90 Euro)  müssen also vom Endpreis abgezogen werden – zusätzlich noch die Kosten für Logistik und Verkauf. Natürlich gibt es mehr als nur eine wackelige Variable in der Rechnung. Fidacaro räumt ein, dass je nach verbauter Festplatte Verschiebungen vorkommen können: Sollte sich Apple für eine 128 GB SSD entscheiden, würde der Preis demnach rasant ansteigen. Ebenso spielt der Prozessor eine große Rolle, von dem noch nicht bekannt ist, ob er aus dem Hause Intel oder ARM stammt (natürlich gibt es auch da bereits Gerüchte). Das eine erhöht die Kosten um 100 Dollar, das andere vergünstigt sie um 50 Dollar.

Gut, bleibt also nur noch eine Ungewissheit: Arbeitet Apple überhaupt an einem Tablet?

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.