Escape C: Tokyoflashs neues Spielzeug kann Musik streamen und die Uhrzeit anzeigen

André Vatter

So, it’s Gadget-Time! Tokyoflash, eigentlich bekannt für abgefahrene Uhren, die toll aussehen und auf denen niemand die Uhrzeit ablesen kann, wagt sich in den Markt von Consumer Electronics vor. Was ihr oben sehen könnt, ist kein Vehikel vom Planeten Cybertron, sondern ein schickes Bluetooth-Tool, das die Musik näher an die Ohren der Nutzer heranzieht. Wir haben auf Basic Thinking schon eine Menge Designstudien vorgestellt, doch diese hier hat einen bedeuteten Vorteil: sie wird tatsächlich auch als marktfähiges Produkt in die Läden kommen.

Escape C, so der Name des Adapters, wiegt nur 15 Gramm und kann an einer Kette um den Hals getragen werden – ich würde ihn ja als Schlüsselbund benutzen. Er lässt sich mit jedem Bluetooth-fähigen Audiogerät (Handy, Player, Rechner) pairen, so dass sich Musik und Telefonate in Stereo auf eine Distanz von bis zu zehn Metern streamen lassen. Als Schnittstellen stehen eine 3,5 Millimeter-Klinke und ein Mini-USB-Port zu Verfügung – über letzteren wird Escape C auch aufgeladen. Der Akku soll im Dauerbetrieb sechs Stunden durchhalten, die Standby-Zeit beträgt bis zu 180 Stunden. Auf der matt-schwarzen Oberfläche des Geräts finden sich mehrere Buttons für die Steuerung, unter anderem auch für die Annahme von Anrufen.

Doch das ist noch nicht alles: Tokyoflash wäre nicht Tokyoflash, wenn sie nicht hier ebenfalls eine Uhr integriert hätten. Die aktuelle Zeit lässt sich an den blinkenden LEDs ablesen – wie genau das in der Praxis funktioniert, bleibt zurzeit allerdings noch ein Geheimnis.

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Laut Technabob soll Escape C noch im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen, man spricht von einem Preis zwischen 150 und 180 Dollar – also etwa 107 bis 128 Euro. Auf der Startseite von Tokyoflash kann man sich unter Angabe der Mail-Adresse einen Alert einrichten, der einen benachrichtigt, wenn es soweit ist. Im Folgenden noch ein paar Bilder:

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.