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Surrealismus-Spiel 'Glitch': Raumschiffe und Auberginen – vor allem Auberginen

Glitch ist völlig anders, als alles bisher Dagewesene, es beinhaltet „ein kleinwenig Krieg, Burggraben, Raumschiffe, Zauberer, Mafiosi und Wandteppiche. Außerdem haben wird Auberginen. Auberginen machen es völlig anders“. Mit diesen Worten meldet sich Flickr-Mitgründer Stewart Butterfield zurück, der heute Chef des kleinen Entwickler-Start-ups Tiny Speck ist. Das klingt alles schon einmal recht spannend.

Was genau ist Glitch also? Butterfield beschreibt es als Browser-basiertes Massively-Multiplayer Game mit unbegrenzten Möglichkeiten: Spieler tauchen in eine gemeinsame Welt ein und vernetzen sich untereinander, um zusammen Rätsel und Aufgaben zu lösen. Man habe sich unter anderem deshalb für den Namen „Glitch“ („Störung“, „Panne“) entschieden, um darauf hinzuweisen, dass in weit entfernter Zukunft (in der die Handlung des Games spielt) die Dinge langsam instabil werden und ein Zusammenbruch bevorsteht.

Das fertige Ergebnis ähnelt einem größtenteils gewaltfreien Jump’n’Run mit sozialen Komponenten – und viel Surrealismus. Wie das Preview-Video zeigt, gibt es in Glitch keine festen Grafikstile: psychedelische Bilder werden zu japanischer Kitschkunst, dann gibt es klassische Comic-Ansichten und dann wieder einen vertrauten Medienmix. „Wir lieben großartige Illustrationen und Animationen und sehen es als Teil unserer Mission an, diese einem großen Publikum zur Verfügung zu stellen“, heißt es in der Beschreibung.

Glitch wurde auf Basis von Java programmiert, um maximale Flexibilität bei der Entwicklung zu gewährleisten. Tiny Speck plant nämlich, täglich neue Gegenstände, neue Orte und Charaktere hinzuzufügen. Gleichzeitig sollen tonnenweise APIs geöffnet werden, über die Drittentwickler die Welt ständig erweitern können. Hier kommt wohl auch der Monetarisierungsgedanke ins Spiel: Glitch ist zwar für jeden kostenfrei – bestimmte Items kosten jedoch Geld, ebenso wird es nach den Plänen auch Premium-Accounts geben.

Das Spiel soll erst im Herbst offiziell die Pforten öffnen, doch schon jetzt können sich Mutige für die Aufgabe als Alpha-Tester bewerben. Es genügt, wenn ihr dazu neben eurer Mail-Adresse ein paar kurze Angaben zur Person hinterlasst.

(André Vatter)


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Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

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