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Nintendo 3DS: Bald gibt es die dritte Dimension auch für unterwegs

Ich habe den Riesen-DSi XL von Nintendo vor wenigen Tagen in Hamburg in den Händen gehalten – ein putziges Stück Technik. „Hach, der ist doch toll!“, sagte eine junge Dame. „Ah. Ja, da hast du Recht“, sagte ihr Freund und spielte wie gefesselt mit seinem Touchdisplay-Handy herum. Der DSi ist ein Produkt für Teenager, die aufgepumpte Variante (93 Prozent größerer Bildschirm) soll die Zielgruppe in die älteren Jahrgänge hin erweitern – ob das jedoch klappt, wird sich noch zeigen. Tatsache ist, dass die Smartphones immer leistungsfähiger werden und Nintendo sich etwas einfallen lassen muss, um mobilen Gamern ein deutlich verbessertes Spielerlebnis zu bieten.

Doch genau das scheinen die Japaner verstanden zu haben. Eine salopp verfasste Pressemitteilung (PDF) macht gerade die Runde, in der Nintendo einen neuen Nachfolger der Konsole ankündigt: in rund einem Jahr (noch vor März 2011) will das Unternehmen den Nintendo 3DS an den Start bringen, der räumliches Spielen ohne besondere Brille ermöglichen soll. Das Gerät soll komplett abwärtskompatibel sein, die Spiele älterer DS-Modelle müssen also nicht in die Tonne gekloppt werden. Weitere Details will Nintendo vorerst nicht verraten, der Vorhang soll erst zur Spielemesse E3 in Los Angeles fallen, die am 15 Juni 2010 stattfindet. Bis dahin sollten wir uns auch noch nicht zu sehr an den Namen „Nintendo 3DS“ gewöhnen – laut Mitteilung handelt es sich dabei nur um einen vorläufigen Arbeitstitel.

Wie Dreidimensionalität bei einem doppelten Mäusekino aussieht? Keine Ahnung. Bei Gameszone habe ich vorhin ein Video gefunden, in dem so etwas wie ein Pilotprojekt vorgeführt wird.

(André Vatter)


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Über den Autor

André Vatter

André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.

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