Sonstiges

Völlig unnützer Schwanz fasziniert Zuschauer

Okay, okay. Heute ist also der erste April und jeder verzapft hier und da ein wenig Blödsinn. Das Blödsinnigste, was ich heute aber gefunden habe, ist gar keine Meldung, sondern ein Video. Und zwar zu einem Produkt, von dem ich wirklich nicht weiß, welchen Sinn es haben soll – außer dem, beim Zuschauer Lachkrämpfe auszulösen. Grund genug, euch das Teil hier vorzustellen und euch an dem Spaß teilhaben zu lassen.  Das Ding, von dem hier die Rede ist, heißt „SiliFulin“ (vermutlich eine abgewandelte Schreibweise für „silly Fooling“, was das Ganze schon wieder erklären würde) und ist ein… Schwanz. Yepp. Eine mit Servomotoren betriebene, aus mehreren Gelenken bestehende Verlängerung der menschlichen Wirbelsäule. Bisher kannte ich soetwas nur ohne Motor, und zwar als Atavismus, aber gut.

Entworfen wurde das Teil, das man sich wie einen Gürtel um die Hüfte schnallen kann, von dem japanischen Künstler Ryota Kuwakubo (bevor ihr fragt; ja, der Typ existiert wirklich), der in seinen Werken gerne Technik, Funktionalität und Ästhetik vereint. Ja, und dieses Mal hatte Kuwakubo das Bedürfnis verspürt, den Menschen mit seinem Kunstwerk in die Bronzezeit oder noch weiter zurückzuversetzen. In der Packungsbeilage heißt es dazu: „SiliFulin ist ein Roboterschwanz, der sich in Reaktion auf die menschliche Bewegung bewegt.“ Und dann: „Das Teil bietet den Menschen die Möglichkeit, nochmal die Erfahrung zu machen, wie es ist, einen Schwanz zu haben.“ Denn diesen Teil ihres ursprünglichen Skeletts hat die Menschheit nämlich im Zuge der Evolution abgelegt, heißt es da weiter. Genug der Worte, Vorhang auf für das sinnloseste Fundstück des Tages:

Crazy, oder? Ich meine, was stellt man mit dem Teil an, nachdem man sich eine Weile wie ein T-Rex oder meinetwegen wie eine Katze durch die Gegend bewegt hat oder sich wie ein Känguru auf seinem Schwanz ausgeruht hat? Bevor ich mich auf Ostereier-Suche und in den Urlaub verabschiede, bin ich auf eure kreativen Vorschläge gespannt… 

(Marek Hoffmann)


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Über den Autor

Marek Hoffmann

Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.

17 Kommentare

  • Also ausruhen auf diesem Schwanz ist schonmal nicht drin, ich denke dafür ist er A: zu kurz und B: nicht stabil genug….
    aber ich finds cool, das eröffnet neue wege für großartige kostüme für den Karneval 😀 ich freu mich jetz schon drauf ein T-Rex zu sein^^

  • Gibt es in Shadowrun auch …

    Interessant für die Leute welche sich schon tätowieren/operieren/etc lassen um möglichst wie ein Tier auszusehen. Ich erinnere mich da dunkel an so einen Echsenmenschen… und für Fasching, diverse Rollenspiele , Film, Theater.

    Das neue Must have für jeden Fashionvictim wird in ein paar Jahren wohl so ein Zusatzschwanz sein 😛

  • man kann – viel besser als bisher – mit dem Hintern einreißen, was man mit den Händen aufgebaut hat

    wwwusch!!!

  • „This peace gives people the opportunity to onc again expirience having tail“ lol – das wollte ich schon immer mal haben ^^
    Ist aber sicher eine klasse Sache für Hobbyfilmer die einen Film über/mit Katzen drehen wollen *g*

  • Für Cosplayer, die Katzenmenschen darstellen wollen o.ä. ist das sicher ein interessantes Accessoires. In Japan gibt es dafür also auf jeden Fall einen Markt!
    Womit die These von der Nutzlosigkeit der Gerätschaft zumindest angezweifelt werden darf.

  • Wer sagt eigentlich dass Wir jemals einen Schwanz hatten? Die sogenannten Beweise für diese Annahme sind ja nicht besonders stark. Vor Gericht würde Niemand aufgrund solcher Beweise verurteilt.

    Die herrschende Evolutionstheorie ist nur, in den Augen einer „Jury“ von Wissenschaftlern die meist glaubwürdige Theorie. Man kann die Fakten auch ganz anders auslegen.

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