Shop-Widget SyncFu: Kostenloses Social Shopping für Händler, Sparchance für Kunden

André Vatter

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Social Shopping steht eine blühende Zukunft bevor, Dell profitiert bereits von Schwarmkäufen und LetsBuyIt ist auch zurück am Markt. Web-Händler können derlei Lösungen nur schlecht selbst realisieren, Zwischenhändler wurden eingeschaltet, die für sie Gruppen potentieller Käufer sammelten und dann den Kauf abwickelten – allerdings nicht, ohne ordentlich Provision dafür abzukassieren. Aber wie will man es denn sonst anstellen?

Bei. Netzdurchstöbern bin ich gerade über ein kleines Widget gestolpert: „SyncFu“ lautet sein Name. Dabei handelt es sich um einen Schnipsel Quellcode, den Händler in ihre Shops einbauen können und auf diese Weise – völlig kostenlos – auf den Social Shopping-Zug aufspringen können. Besucher der Seite bekommen in Echtzeit angezeigt, wie viele andere sich für das jeweilige Produkt interessieren und wie hoch gerade der Preis liegt. Je mehr mitmachen, desto weiter fällt dieser, wobei der Händler selbst die Relation zwischen Größe der Käufergruppe und Größe des Preises festlegen kann. Hier das Ganze einmal als peppiges Erklärbär-Video aufbereitet:

Den Händler kostet der Dienst also keinen Cent, wie SyncFu dennoch sein Geld bekommt, erläutere ich jetzt: Interessierte Käufer lassen sich per Klick auf das Widget in die Warteliste eintragen. Um Spaßbieter fernzuhalten, zahlen sie dafür einen Minimalbetrag für die Reservierung. Im Gegenzug bekommt er einen Rabatt-Code, den er später beim Kauf angeben kann. Abgerechnet wird das Micropayment via Handy-Rechnung oder Kreditkarte. Im Schnitt fallen hier laut SyncFu keine drei Euro an, die genauen Konditionen lassen sich bei Allopass einsehen, das das Widget für die Abrechnung nutzt.

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Der Preis sinkt, je mehr Käufer mitmachen, ehe schließlich eine vorgegebene Deadline erreicht ist. Dann werden alle Beteiligten über den Erfolg der Kollektivaktion informiert und folglich zur Kasse gebeten, wo sie ihren Rabatt gewährt bekommen.

Ich halte das SyncFu-System für recht intelligent – und vor allem zeitgemäß. Wer es da draußen im deutschen Web schon einmal im Livebetrieb gesehen hat (oder es gar selbst nutzt) möge uns bitte in den Kommentaren mit ein paar Infos versorgen. Sowohl der Händler als auch die Kunden können von dieser Art des Kaufens ordentlich profitieren. Der Käufer spart Geld und der Anbieter spart sich teures Marketing, da die Nutzer nun selbst ein Interesse daran haben, dass sich möglichst viele andere für ein entsprechendes Produkt interessieren: Und für die Mobilisierung per Mundpropaganda werden dann einfach Facebook, Twitter und Co. angeworfen.

(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.