Bericht: Das Aldi-Tablet von Medion kommt im vierten Quartal

André Vatter

Es wurden bereits im Vorfeld der WePad-Präsentation öffentlich Vermutungen ausgesprochen, dass der Aldi-Elektrozulieferer Medion seine Finger im Spiel habe: Der Essener Hersteller, so hieß es zunächst, werde den Support für WePad-Kunden übernehmen. Nun will die „Financial Times Deutschland“ aus „Unternehmenskreisen“ erfahren haben, dass die Kooperation sogar noch ein gutes Stück weitergeht. So soll Medion neben Partner Intel ebenfalls Komponenten für das WePad liefern. Die eigentliche Hammermeldung ist aber eigentlich eine andere…

Medion bastelt für Aldi derzeit an einem eigenen Tablet, das im Herbst – spätestens jedoch zum Weihnachtsgeschäft – auf den Discounter-Grabbeltischen zu finden sein wird. Damit dürfte die Preisschlacht im Flachmann-Sektor um den Jahreswechsel ordentlich angeheizt werden. Medion ist im vergangenen Jahr in den Markt mit All-in-One-Rechnern mit berührungsemfindlichen Displays eingestiegen: The Touch, so der Name des Produkts, ist jedoch eine reine Desktop-Lösung (das Bild oben zeigt den Touch mit abgeschnittenem Unterteil).

Ob es sich bei dem nun in Aussicht gestellten Tablet um das FutureTech handelt, das Medion gemeinsam mit dem t3-Magazin entwickelt hat, weiß offenbar auch die FTD nicht. Dabei handelt es sich um ein Akoya-Smartpad, das unter anderem mit Webcam, vier USB-Ports, einem HDMI-Anschluss und zwei (!) Audio-Ausgängen kommt:

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Vor wenigen Tagen wurde ein Prototyp in der britischen Sendung „The Gadget Show“ vorgeführt. Das Boulevard-Blatt „The Sun“ zeigt das Foto eines Geräts, das so ähnlich aussieht, wie die Konzeptstudie im Video.

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(André Vatter)

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André Vatter ist Journalist, Blogger und Social Median aus Hamburg. Er hat von 2009 bis 2010 über 1.000 Artikel für BASIC thinking geschrieben.