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Hardware-Update für Alienware M11x: 11,6-Zoll-Alien entführt Core i5 und i7

Man kennt es ja aus dem Tütensuppen- und Fix-und-fertig-Würzmischungs-Regal: Hin und wieder verändert der Hersteller die Rezeptur seines Produktes, die Optik bleibt aber gleich. So ähnlich ist es auch dem Alienware M11x ergangen – wobei man dort aber nicht befürchten muss, dass heimlich schlechtere Zutaten untergejubelt wurden, während sich außen lämmchenfromm ein „Verbessert“-Schriftzug über die Verpackung schlängelt.

Wer beim Schlagwort M11x jetzt nicht sofort denkt, „ja klar, das war doch das matte Subnotebook, das Alienware nach der CES im Januar auf den Markt brachte“, genau das war es. Mobile Maschinchen für Gamer gibt es ja immer wieder, das Besondere war und ist der 11,6-Zoll-Formfaktor, der ansonsten für übergroße Netbooks, häufiger aber Business-Subnotebooks steht. Wenn tatsächlich spieletaugliche Hardware in einem solch kleinen Gehäuse unterkommen soll, ohne zu heiß zu laufen, muss sich der Hersteller schon an stromsparenden Komponenten bedienen. Dies tat Alienware mit Intel Core 2 Duo SU-Varianten, die jetzt durch die neuere Core i-Reihe ersetzt werden. Wählen können zum Kauf geneigte Personen zwischen einem Core i5 520UM mit 1,06 GHz und einem i7 640UM mit 1,2 GHz. Da beide Dual-Core-CPUs nur eine Thermal Design Power von 18 Watt im Ausweis stehen haben, soll die Akkulaufzeit nicht unter dem Specs-Update leiden.

Laut Alienware wären das mehr als 8 Stunden, zumindest, wenn die integrierte Grafik (sitzt mit auf dem Prozessor) für die dedizierte Grafikkarte – eine Nvidia GeForce GT 335M – einspringt. Das Umschalten zwischen „ich will nur ein Video anwerfen“ und „bitte Leistung bis hinten hin“ lässt sich nun per Nvidia Optimus schneller bewerkstelligen. Was kostet denn nun der Spaß? Mit dem i5 geht es bei 999 Euro los, mit i7 bei 1.209 Euro. Dann füllt sich das mattierte Gehäuse mit 2 GB DDR3-Arbeitsspeicher, einer Festplatte mit 250 GB und Windows 7 Home Premium 64-bit ist installiert. Nach oben gibt es ja meistens Spielraum, weiteres Geld lässt sich daher beispielsweise für mehr als ein Jahr Service, bis zu 8 GB RAM (knapp 470 Euro) oder eine SSD mit 256 GB (520,01 Euro) anstatt für Cocktails im Sommerurlaub ausgeben.

Bluetooth kostet ebenfalls extra, weniger zu verschmerzen ist aber sicher der Verzicht auf ein internes Laufwerk – bereits vorhandene Spiele-DVDs lassen sich dann schlecht nutzen. Für 72 Euro packt Dell einen externen DVD-Brenner mit in den Karton, ob Steam für den Speichermedium-losen Spiele-Vertrieb gleich installiert werden soll, kann der Käufer selbst entscheiden. Dass das M11x natürlich wieder eine festliche Beleuchtung mit eigenem Steuer-Center mitbringt, versteht sich von selbst.

(Gastbeitrag von onlinekosten.de-Redakteurin Saskia Brintrup)


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Über den Autor

Saskia Brintrup

Saskia Brintrup hat von 2010 bis 2013 insgesamt 66 Artikel zu BASIC thinking beigesteuert.

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