Flattr: In Kürze auch auf Basic Thinking verfügbar

Marek Hoffmann

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In der jüngeren Vergangenheit kam an der einen oder anderen Stelle die Frage auf, wann auf Basic Thinking denn der Flattr-Button eingeführt werden würde. Und die Antwort, die ich euch nun endlich präsentieren darf, lautet: ab nächster Woche. Dann könnt ihr Artikel, die euch aus irgendwelchen Gründen besonders gut gefallen haben, mit einer Flattr-Spende goutieren. Und um zu vermeiden, dass jemand von euch gar nicht weiß, wovon ich hier jetzt eigentlich rede oder den entsprechenden Button schon einmal irgendwo gesehen hat, aber nicht so recht was damit anzufangen weiß, fasse ich die Grundzüge nachfolgend einmal kurz zusammen.

Für Produzenten von Gratis-Content wie etwa Blogger gibt es nur wenige Möglichkeiten, wie sie ihre Arbeit in bare Münze umwandeln können. Die wohl populärste ist die durch Werbung, beispielsweise in Form von Bannern oder Links. Das Problem an diesem Monetarisierungsmodell ist nun aber, dass der Blogger in aller Regel nur dann etwas verdient, wenn die Besucher seiner Seite auch aktiv auf die Werbung klicken – wozu die meisten von uns aus unterschiedlichsten Gründen nicht bereit sind. Das bedeutet allerdings nicht gleichzeitig, dass sie prinzipiell nicht gewillt sind, den Blogger zu unterstützen – nur eben nicht in dieser Form. Eine andere Möglichkeit besteht in der Spende.

So existiert beispielsweise ein „Donate“-Button des Online-Bezahlsystems PayPal, der aber von vielen Usern wegen der komplizierten Modalitäten oder der Geschäftspraktiken des Ebay-Tochterunternehmens abgelehnt wird. Hinzu kommt, dass die Spende über den PayPal-Button im Beispiel des Bloggers nicht speziell für einen ausgesuchten Artikel erfolgen kann und eine Übersicht über die bereits getätigten Spenden nicht so einfach möglich ist.

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Und hier setzt nun Flattr an. Das Konzept des sogenannten „Social Micropayment“-Dienstes des Mit-Begründers der Filesharing-Plattform The Pirate Bay, Peter Sunde, sieht wie folgt aus: Der Flattr-User kann sich auch eine Art „Spenden-Knopf“ erstellen, diesen allerdings unter jeden einzelnen seiner Artikel setzen. Gefällt einem anderen Flattr-Kunden einer dieser Artikel, kann er den Button anklicken und so den Blogger finanziell unterstützen. Hierzu muss er zuvor allerdings seinen Flattr-Account mit einer bestimmten Summe quasi „aufgeladen“ haben. Schaut euch mal das kurze Video an, dann wird das Prinzip noch leichter verständlich:

Beim ersten Aufladen des Kontos müsst ihr mindestens zwei Euro investieren…

Anschließend könnt ihr monatlich Beträge zwischen zwei und 100 Euro einzahlen. Wie in dem Video erwähnt wurde und auf dem Screenshot rechts nochmal zu sehen ist, reduziert sich bei jeder Spendenaktion nicht nur das Geld auf eurem Account, sondern auch der Betrag, den der jeweils beschenkte Blogger erhält. Die von euch eingezahlte Gesamtsumme wird nämlich am Ende eines Monats durch die Zahl der von euch angeklickten Flattr-Button dividiert und das Ergebnis in Euro auf die Flattr-Konten der jeweiligen Blogger überwiesen. Einige kleine Beispielrechnungen hierzu findet ihr bei dem Gründer dieses Blogs, Robert Basic.

Nachdem ihr zum ersten Mal euer Konto aufgeladen habt, müsst ihr die Summe festlegen, die ihr im Monat spenden wollt. Und damit ihr endlich irgendwann selbst einen Flattr-Button unter euren Artikel klemmen könnt, müsst ihr euch einen Gratis-Content-Lieferanten suchen, den ihr mit euren ersten Spenden beehren wollt.

Euer Dashboard zeigt euch hierzu eine Übersicht mit Seiten, auf denen relevante Texte, Musik, Bilder, Software, Videos oder was es da sonst noch so gibt, gepostet wurden. Neben den oben genannten Punkten bietet das Dashboard zudem auch eine Übersicht über die spendenreichsten Seiten, bisher noch unberücksichtigt gebliebenen oder den neusten, mit einem Flattr-Button versehenen Content.

So, dann habt ihr es geschafft. Über den Menü-Punkt „Submit Thing“ könnt ihr dann entweder einmalig euren Blog „registrieren“ und erhaltet dann einen JavaScript-Button-Code, den ihr auf eurer Seite verwenden könnt. Oder ihr übermittelt jedes Mal aufs neue euer „Ding“. Das sieht dann so aus:

Das nur als kurze Einführung in Flattr. Wer noch weitere Fragen hat, findet bestimmt bei den FAQ einige Antworten.

(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.