'Eat Star': Start Up bringt euch mit 'Food Delivery Platform' das Essen nach Hause

Marek Hoffmann

Die Kombination aus Nahrungsmittel und Online-Plattform scheint offenbar ein bisher vernachlässigter Markt mit Potenzial zu sein. Erst vor wenigen Tagen hatte der US-Online-Versandriese Amazon angekündigt, künftig auch Ess- und Trinkbares über das Internet vertreiben zu wollen. Und auch der Versandhändler OTTO steht – nach einem abgebrochenen Testlauf zur Jahrtausendwende – wieder in den Startlöchern, um auf den Zug aufzuspringen. Und heute erfahre ich von einem hausinternen Engagement in diesem Bereich, wenngleich es sich nicht um die Online-Bestellung von einzelnen Lebensmitteln, sondern um die von fertigen Speisen handelt.

Die intergenia AG, unter deren Dach sich die Marken PlusServer, SERVER4YOU und serverloft – seit der Ersteigerung zu Beginn des Jahres 2009 Betreiber von Basic Thinking – befinden, beteiligt sich an dem Start Up eat-star. Das von Daniel Bosch, Uwe Kampschulte und Mark-Christoph Beyer Ende des vergangenen Jahres gegründete und nun online gegangene Projekt bietet euch die Möglichkeit, schnell und einfach Speisen beim Anbieter eurer Wahl im Internet zu bestellen. Das kulinarische Portfolio reicht dabei nicht nur von Pizza bis Sushi, sondern darüber hinaus bis hin zu frischem Obst und Gemüse. In Kürze soll das Angebot um einen Frühstücksservice ergänzt werden, mit dem ihr euch nicht nur sonntags frisches Brot, Brötchen und andere Backwaren liefern lassen könnt. Und auch die Anlieferung von Getränken an eine von euch angegebene Wunschadresse soll noch folgen.

Das Besondere an der „Food Delivery Platform“ besteht nun nicht nur in der Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern aus eurer Region, sondern auch in der Möglichkeit, deren Service und die Qualität des Essens mittels eines Fünf-Sterne-Systems zu bewerten. „Dieses Feature war uns sehr wichtig. Schließlich möchte man nicht irgendetwas essen, sondern die Qualität muss stimmen – und wer kann das besser beurteilen als die Kunden?“, so der Firmen-Co-Gründer Bosch. 

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Einzige Voraussetzung, um diesen Feedback-Kanal nutzen zu können: Ihr müsst euch auf eat-star registrieren. Wer das nicht möchte, kann seine Speisen aber auch ohne Anmeldung bestellen, dann aber eben nicht bewerten – was ein großer Nachteil für andere User aus eurer Region ist. Denn die Bewertungen sind für alle Besucher der Seite sichtbar und sollen gewährleisten, dass „schlechte“ Anbieter direkt durchs Raster fallen.

Einen Schwachpunkt hat die Idee der drei Gründer aber (noch): Um nämlich zu gewährleisten, dass ihr tatsächlich auch in eurer Region von einem Restaurant, Bringdienst oder Getränkemarkt eurer Wahl beliefert werden könnt, müssen sich diese zuvor per Kontaktformular bei eat-star anmelden. 

In Berlin, Hamburg und München sieht die Resonanz bereits ganz gut aus, hier bei uns in Köln ist sie bisher aber noch etwas mau. Gerade einmal zwei Lieferdienste wurden mir bei meiner Suche angezeigt. Das dürfte sich aber bald ändern, denn den Gründern zufolge kommen täglich im Schnitt etwa 15 Anbieter dazu. Bis heute konnten insgesamt 283 Partner ins Boot geholt werden.

Umsonst bekommt ihr das Essen leider auch über eat-star nicht, dafür sind die Bezahloptionen aber recht userfreundlich: Einige unserer Anbieter ermöglichen die Zahlung per Kreditkarte oder Paypal. So können Hungrige auch dann bestellen, wenn sie gerade kein Bargeld im Portemonnaie haben“, so Kampschulte. Schaut euch die Seite doch mal an oder probiert den Service aus und postet uns euer Feedback in den Kommentaren.

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(Marek Hoffmann)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.