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Egoshooter 'Hey Baby': Mit der Pumpgun gegen sexuelle Belästigung

Nils Baer
Aktualisiert: 03. August 2010
von Nils Baer
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Du gehst langsam die dunklen Straßen einer kleinen Stadt entlang. Plötzlich kommt ein Mann auf dich zu und ruft: „Hey Baby, ich habe ziemlichen Appetit – auf dich!“ Du reagierst sofort und streckst den Angreifer mit deiner Pumpgun nieder. Schon kommt der nächste auf dich zu…

Ein bekanntes Szenario. Aber hier geht es nicht darum, Mutanten, Aliens oder Zombies zu erledigen. Bei „Hey Baby“ geht es um den Umgang mit sexueller Belästigung. Der Spieler hat in der Rolle seiner weiblichen Spielfigur zwei Möglichkeiten auf die unerwünschten Annährungsversuche zu reagieren. Er kann freundlich sein und einen Schwall rosa Herzchen losschicken; dann dreht der Mann um und geht. Oder er nutzt sein Maschinengewehr und beendet die Belästigung dauerhaft. In beiden Fällen lässt der nächste Angreifer nicht lange auf sich warten.

So abstrus sich die Spielbeschreibung auch anhört – sie hat einen ernsten Hintergrund. Produziert wurde das Spiel „Hey Baby“ von der Künstlerin Suyin Looui. Im Interview mit dem amerikanischen Radiosender NPR schildert sie, dass ihr die Idee zu dem Spiel kam, als sie in der Londoner U-Bahn selbst belästigt wurde. Die beiden extremen Reaktionsmöglichkeiten im Spiel überspitzen die realen Handlungsoptionen von belästigten Frauen. Sowohl eine freundliche Reaktion aus Angst als auch eine aggressive Entgegnung könnten als zusätzliche Provokation aufgefasst werden. Doch auch wenn der Täter die Frau daraufhin in Ruhe lässt, kann sie nicht sicher sein, dauerhaft von Belästigungen verschont zu bleiben.

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Ich habe es nicht geschafft, den Shooter wirklich zu testen. Zwar erscheint nach der Installation des benötigten Plugins das Gameinterface, aber das Spiel zeigt keine Reaktion auf meine Tastatureingaben. Die Maus reagiert mit unglaublicher Verzögerung und ruckelt derart, dass ich mich keinen Millimeter in der virtuellen Stadt bewegen konnte. Eine Erfahrung, die ich mit Laurie Penny vom „New Statesman“ teile. Aber die Schilderungen der Kollegen zeigen schon, dass „Hey Baby“ nicht als Spiel im klassischen Sinne gedacht ist. Der Shooter hat nur ein Level und kein erreichbares Ende: die Gruppe der Männer, die den Spieler belästigen, reißt einfach nicht ab. Das Game ist also eher als provokative Kunstaktion zu verstehen. Einen Zweck hat das Spiel bereits erreicht: es hat Aufmerksamkeit erregt. Meine auf jeden Fall und eure offensichtlich auch, wenn ihr den Artikel bis hierher gelesen habt.

Ob der Shooter allerdings mehr als kurzfristiges Interesse wecken kann, darüber gehen die Meinungen auseinander. Zielgruppe des Spieles seien ja offensichtlich Männer, denn sie sind schließlich auch der Ursprung des Problems, meint Christoph Gurk in der taz. Allerdings fürchtet er, dass die Männer, die Frauen auf der Straße Anzüglichkeiten hinterherrufen, den Sinn hinter dem Game auch nicht verstehen werden. Demnach laufe das Spiel eigentlich ins Leere. Seth Schiesel sieht das in der „New York Times“ etwas anders. Er habe noch nie eine Frau auf der Straße angemacht, trotzdem sieht er bei sich selbst einen Lerneffekt durch das Spiel: „Nachdem ich ‚Hey Baby‘ gespielt habe, werde ich damit ganz sicher auch niemals anfangen.“

(Nils Baer)

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vonNils Baer
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