Neue Deutsche Bahn-Kampagne: City-to-City setzt auf Emotionen – statt Verstand

Marek Hoffmann

Bei meinem letzten Artikel über die Deutsche Bahn (DB) wehte mir von Kommentatoren-Seite ein ganz schön eisiger Wind ins Gesicht. Es wurde im Kern kritisiert, dass ich ein an sich gutes Produkt in den falschen Kontext einsortiert und folglich darüber zu negativ berichtet hätte. Ich verzichte daher an dieser Stelle mal weitestgehend auf eine eigene Wertung des nachfolgenden DB-Angebots und bitte euch, das für mich zu übernehmen.

Wie die in dem Bereich stets gut informierten Kollegen von Turi in der vergangenen Nacht berichteten, hat die Deutsche Bahn den Frankfurter Ableger der internationalen Werbe-Agentur Ogilvy&Mather damit beauftragt, ihr Image ein wenig aufzupolieren. Und wie funktioniert so etwas besser, als wenn das eigentliche Produkt oder eben das dafür verantwortliche Unternehmen in den Hintergrund rückt. Zumal dann, wenn zumindest Letzterem ein Touch von negativer Konnotation anhaftet. Und noch besser wird es, wenn stattdessen auf der freigewordenen Bühne etwas präsentiert wird, das unsere Herzen weich werden lässt: Menschen und sie verbindende Emotionen. Nachfolgend also Vorhang auf für den – in meinen Augen sich wenig von vielen seiner Vorgänger unterscheidenden – „City to City“-Spot:

Ab heute bewirbt sich die Bahn damit nicht nur im Netz, sondern auch in Zeitungen, Zeitschriften, im Fernsehen sowie in digitalen Medien Bahnhofsumfeld begegnen.

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Die Inhalte des 29-Euro-Angebots kommentiert eine Bahnsprecherin übrigens mit den Worten: „Wer Bahn fährt, spart Geld, wer Bahn fährt, gewinnt Zeit. Denn mehr als einsteigen und entspannen muss man nicht tun, um bequem, schnell und günstig dort anzukommen, wo man hin will: direkt in die City.“ Natürlich kann man da als Kunde anderer Meinung sein. Irgendjemand von euch, der diese Ansicht teilt?

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(Marek Hoffmann / Foto)

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Marek Hoffmann hat von 2009 bis 2010 über 750 Artikel für BASIC thinking geschrieben und veröffentlicht.