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Apple: Rekordquartal, Seitenhiebe und vieldeutige Ankündigungen

Marek Hoffmann
Aktualisiert: 19. Oktober 2010
von Marek Hoffmann
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„Das ist Wahnsinn!“ – „Wahnsinn? Das ist Apple!“ Verzeiht mir meine kleine intermediale Anspielung auf den populären Dialog aus Zack Snyders Blockbuster. Aber die Quartalszahlen, die das Unternehmen aus Cupertino am gestrigen Montag präsentierte, sind wirklich mehr als beeindruckend. Und das trotz aller Widrigkeiten, allen voran Antennagate und neuerdings auch „Glassgate„, die die Abverkäufe der iPhones – vor allem des aktuellen Modells – zu mindern drohten. Aber genug der weichen Worte, kommen wir zu den harten Zahlen.

Im vierten Quartal, das am 25. September endete, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent, und zwar von 14,5 auf 20,3 Milliarden US-Dollar (14,5 Milliarden Euro). Der sich daraus ergebende Gewinn lag bei 4,3 Milliarden Dollar (3,08 Milliarden Euro), das sind 70 Prozent beziehungsweise 1,8 Milliarden Dollar mehr als im Vergleichsquartal. Ich hätte niemals daran geglaubt, aber maßgeblich beteiligt an den besten Ergebnissen der Firmengeschichte waren Apples Smartphones: 14,1 Millionen Geräte und damit beachtliche 91 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres fanden einen Käufer. Eine Steigerung um 27 Prozent auf 3,89 Millionen wurde auch bei den Mac-Rechnern erzielt. Geschwächelt hat Apple bei den iPods. Hiervon wurden 9,05 Millionen und damit 11 Prozent weniger verkauft. Keine Vergleichszahlen aus dem Vorjahr gibt es für die iPads. Allerdings liegen die 4,2 Millionen verkaufter Einheiten unter den prognostizierten fünf Millionen. Das soll an Zahlen genügen – immerhin ist auf der Präsentation noch mehr passiert, das berichtenswert ist. Bei Techtraderdaily findet ihr aber bei Bedarf noch mehr von ihnen. 

Angeblich aus Respekt für das Rekord-Quartal seines Unternehmens ließ es sich Steve Jobs nicht nehmen, sich – was eher selten bei derartigen Telefonkonferenzen geschieht – persönlich zu Wort zu melden. Es wirkte aber eher, als würde er die Gunst der Stunde nutzen wollen, um seinen Kritikern eine lange Nase zu zeigen und „Ätschi bätschi“ zu sagen.

So wurde beispielsweise im Vorfeld behauptet, dass die Vielzahl an Android-Smartphones das iPhone früher oder später ebenso in die Schranken weisen würde, wie es über lange Zeit die Windows-PC mit Macs getan haben. Diese Kritiker und mit ihnen Google bekamen nun von „His Jobness“ ihr Fett weg: „Beim iPhone funktioniert jedes Gerät auf die gleiche Weise“, aber Android sei „sehr, sehr zerstückelt, und das wird von Tag zu Tag schlimmer“, so Jobs. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch: Das ist in etwa die gleiche Argumentation, die auch Apples Erz-Rivale Microsoft über die Vorteile des Windows Phone 7 in Bezug auf das Open Source-OS von Google in Feld führt.

Einen Seitenhieb auf die vermeintlichen iPad-Copycats gab es auch. Interessanter als seine Kritik als solche ist aber, was sich aus ihr ableiten lässt, sollte für Jobs nicht doch auch das Sprichwort gelten „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Er bezweifelt nämlich, dass sich Tablets mit einer Screen-Diagonalen von 7,5 Zoll (das iPad misst 9,7 Zoll) auf dem Markt durchsetzen können. „Das ist nicht ausreichend, um großartige Tablet-Apps herzustellen“, so Jobs. Und auch zu klein, um diese mit den Fingern leicht bedienen zu können. Diese Ansage bedeutet entweder, dass es den kleinen Bruder des iPad trotz entsprechender Gerüchte niemals geben wird – oder Jobs die Konkurrenz mit kleinen Psycho-Tricks etwas entmutigen möchte, um dann doch selbst mit einem Siebenzoller um die Ecke zu biegen.

Aber Apropos Apps: Für das iPad seien 35.000 Anwendungen verfügbar, die neue Welle an Tablets wird nahezu keine haben, so der Apple-Chef weiter. Zudem sei das Problem der von ihm sogenannten „Tweeners“ – der Tablets, die zu klein seien, um mit dem iPad und zu groß um mit den Smartphones zu konkurrieren -, dass sie im Preis-Leistungsverhältnis nicht überzeugen könnten. Das iPad sei ein „unglaubliches Produkt zu einem großartigen Preis“, die Konkurrenz werde aber aller Wahrscheinlichkeit nach „weniger für mehr“ liefern, weshalb ihre Geräte „Dead on Arrival“ sein werden, also quasi Rohkrepierer.

Neben vielen anderen kleinen Nicklichkeiten und Ankündigungen, die ihr entweder bei Allthingsdigital nachlesen oder im Podcast nachhören könnt, gab es noch eine Sache, die im Anschluss für viele Spekulationen sorgte. Jobs sagte nämlich: „Wir haben für das restliche Kalenderjahr immer noch ein paar Überraschungen parat“ und deutete an, Apple habe eine „Einkaufsliste“: „Wir glauben fest daran, dass sich eine oder mehrere strategische Möglichkeiten ergeben werden, die zu nutzen wir aufgrund unserer Barmittel die einzigartige Gelegenheit haben werden“. Mit einer Portokasse, die etwa 51 Milliarden Dollar enthält, sollte das tatsächlich möglich sein. Die Frage ist nun aber, wer ein potenzieller Übernahme-Kandidat ist? Und warum? Die Kollegen bei Allthingsdigital haben dazu einige Überlegungen angestellt und auch Facebook ins Spiel gebracht. Aus dem „Wir quatschen über Ping“-Abendessen würde dann nun eine Art „Letztes Abendmahl“ für Zuckerberg werden – woran ich aber nicht glaube. Ihr seid aber herzlich eingeladen, in den Kommentaren euren Spekulationen freien Lauf zu lassen.

(Marek Hoffmann /Foto: Flickr – Fotograf: AMagill)

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