Facebooks neuer Nachrichtendienst lässt uns in Nachrichtenflut ertrinken

Jürgen Vielmeier

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Es geht langsam los: Als ich mich gerade bei Facebook eingeloggt habe, wurde ich gefragt, ob ich das neue Message-System ausprobieren will. „SMS, Chat und E-Mail in einer einzigen Unterhaltung“. Aber gerne doch! Als Facebook den Dienst im vergangenen Herbst vorgestellt hat, haben wir schon einmal darüber berichtet. Facebook hatte da angekündigt, die Funktion nach und nach auszurollen. Heute traf es wohl durch Zufall mich, für meine Kollegen im Büro war der neue Message-Dienst noch nicht verfügbar.

Man muss Facebook New Messages zunächst freischalten. Das soziale Netzwerk fragt dann, ob ich eine @facebook-Adresse mit meinem Namen haben will. Nehme ich dann mal mit. Nur bei der Möglichkeit, Messages auch für SMS freizuschalten, musste ich passen: Die Möglichkeit steht derzeit offenbar nur O2-Kunden zur Verfügung.

Sehr viel hat sich beim neuen Message-Dienst ansonsten nicht verändert. Neu ist wie angekündigt, dass Facebook die Nachrichten nicht mehr nach Betreff, sondern nach Menschen sortiert. Nachrichten, die ich an Freunde schicke, erscheinen nun gleichzeitig im Posteingang und im Chat. Auffallend ist die neue Eingabe-Maske:

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Diese erlaubt das Absenden von Nachrichten einfach mit der Enter-Taste. Man kann Dateien hinzufügen und schnell – bei einer eingebauten Kamera – Videonachrichten und Fotos aufnehmen und mitschicken. Eine Nachricht lässt sich gleichzeitig zu den Gebühren des Mobilfunkanbieters per SMS verschicken. Dies geht aber, wie erwähnt, bislang nur bei O2. Auch auf dem iPhone wurde mir die neue Funktion freigeschaltet. Hier suggeriert die Optik, dass Nachrichten wie eine SMS verschickt werden – selbst wenn gar keine Telefonnummer des Kontakts hinterlegt wurde.

Im Test sieht das ganze dann übrigens so aus. Die Nachrichten erscheinen sowohl hier im Posteingang …

… als auch hier im Chat-Fenster:

Alles wird also eins. Will man einem Kontakt eine neue Nachricht schreiben und dieser ist gerade bei Facebook online, öffnet sich automatisch der Chat. Und hier zeigt sich die große Schwäche der neuen Funktion: Chat-Nachrichten sind deutlich zahlreicher und häufig belangloser als E-Mails, die man schreibt. Sie verstopfen künftig den Facebook-Posteingang und machen die Sortierung nach Personen unübersichtlich. Das dürfte den Nutzern schnell auf die Nerven gehen. Ich durfte bislang genau einen Freund zum neuen Dienst einladen, weitere Einladungen gingen raus, „sobald sie verfügbar sind“, teilt eine Benachrichtigung von Facebook mit. Bis der Dienst für alle verfügbar sein wird, dürfte auf jeden Fall nicht mehr lange dauern.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.