3 Millionen Kunden bezahlen bei Starbucks mit dem Handy

Jürgen Vielmeier

Bargeld ist out: Starbucks zählt in den USA inzwischen 3 Millionen Verkäufe über Card Mobile, eine Lösung, mit der man mit dem Smartphone zahlen kann. Das sagte Starbucks-Chef Howard Schultz auf der jährlichen Hauptversammlung der Café-Kette in Seattle. Mit einer App für iPhone oder Blackberry können Besitzer einer Starbucks-Karte ihr Kundenkonto auf dem Smartphone nutzen. Dort gibt es auch eine Bezahlfunktion: Ein QR-Code, der im Smartphone-Display erscheint, kann an der Starbucks-Kasse von einem Mitarbeiter gescannt und das Kundenkonto mit dem entsprechenden Zahlbetrag belastet werden.

Frühere Sicherheitsprobleme des Systems will Starbucks inzwischen beseitigt haben. Der Bezahldienst startete in ausgewählten Starbucks-Filialen im September 2009. Im Januar 2011 ging die mobile Bezahlmöglichkeit dann für alle 6.800 Filialen in den USA online. Hierzulande ist sie noch nicht verfügbar. Das Beispiel zeigt aber, dass Bezahlen mit dem Smartphone funktionieren kann. Und dass es auch ohne den kommenden Trend NFC (Near Field Communication) geht.

Hoffnung auf einen Standard

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NFC macht das kontaktlose Bezahlen theoretisch noch einfacher: man hält das Smartphone einfach über ein Lesegerät und fertig. In das Handy muss allerdings ein NFC-Tag eingebaut sein, ein Transponder, wie er in ähnlicher Form auch bei RFID eingesetzt wird. Das Samsung Nexus S, das von Google angeboten wird, hat eine solche Minizelle integriert. Testweise will der Internetriese in den kommenden Wochen und Monaten tausende Geschäfte, Cafés und Restaurants in New York und San Francisco mit NFC-Technik ausstatten. Darüber, ob Apple einen NFC-Tag in das iPhone 5 integriert, das für den Herbst erwartet wird, gibt es ständig neue Berichte. Aktuellen Gerüchten nach soll das iPhone 5 einen Tag bekommen.

Die Technik hat natürlich dann die besten Chancen sich durchzusetzen, wenn möglichst viele Geschäfte und begehrte Smartphones mit der Hardware dafür ausgestattet werden. Noch unklar ist, ob das Bezahlen per NFC aus Sicherheitsgründen an eine App gekoppelt wird. Wenn ja, sind Bezahlsysteme wie von Starbucks nicht wesentlich komplizierter. Allerdings müssten nicht-standardisierte Bezahlsysteme ohne NFC eine eigene Hardware verwenden. Das können sich nur große Ketten wie eben Starbucks leisten. Besser für Kunden und kleine Geschäfte wäre es, wenn sich die gleiche Technik flächendeckend durchsetzt. Das Beispiel Starbucks dürfte Händlern und Hardware-Herstellern jedenfalls Mut machen: Die Kunden sind durchaus willens, mit dem Handy zu bezahlen. Es muss nur einfach sein.

(Jürgen Vielmeier)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.