Musikcharts bei YouTube oder: Die Verhöhnung deutscher Nutzer

Hayo Lücke

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Wir starten in den Freitag (Achtung, es ist ein 13. des Monats, also bitte keine Leitern streicheln und unter schwarzen Katzen herlaufen) und beginnen einfach mal mit einer kurzen Meldung zum Thema Musikvideos. Denn: YouTube hat neue Top Music Charts vorgestellt.

Was das ist? Nun, relativ einfach: eine Liste der beliebtesten Musikclips, die auf Googles Video-Plattform zu finden sind. Aktuell finden sich dort Jennifer Lopez („On The Floor“), Lady Gaga mit ihrer neuen Single „Judas“ und Katy Perry („E.T.“) auf den vorderen Plätzen. Flankiert durch etablierte Größen wie Bruno Mars oder Chris Brown. Theoretisch!

Jetzt könnte man nämlich jubeln und sagen „Ey, klasse! Endlich eine Übersicht der tollsten Songs der Welt. Spitze für meine Party am Wochenende geeignet!“ Zumal die Videos mit einem Klick auf „Play Top 20“ direkt abgespielt werden können (sollen).

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Denn – und jetzt festhalten – aus den aktuellen Top 10 der YouTube-Charts ist von deutschen Rechnern aus gerade einmal ein einziger Song auch wirklich zu sehen: Rebecca Black mit „Friday“ (Achtung, typischer Ami-Sound). Bei allen anderen Clips gibt es nette Hinweise wie „Dieses Video ist in Deinem Land nicht verfügbar“ oder „Dieses Video enthält Content von WMG. Es ist in deinem Land nicht verfügbar.“ Ganz ähnlich sieht es übrigens auch in den verschiedenen Musik-Kategorien auf der Charts-Seite aus.

Fragt mich nicht, warum YouTube die Charts in Deutschland in dieser Form überhaupt an den Start bringt; es ist im Grunde ein Offenbarungseid. Weil der Streit mit der GEMA einfach nicht beigelegt wird (werden soll?), streicht Google mit Werbeeinblendungen in tausenden Clips weiter Millionen ein, vergrault aber deutsche Nutzer durch die Blockade unzähliger Musikvideos. Wie gut, dass es auch noch Alternativen gibt. Zum Beispiel bei MyVideo.

(Hayo Lücke / Foto: (Stempel) pixelio – Fotograf: Thorben Wengert)

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Hayo Lücke hat von 2009 bis 2014 insgesamt fünf Jahre lang für BASIC thinking geschrieben und dabei über 300 Artikel beigesteuert.