Sonstiges

Soziale Müdigkeit

Heute ist es so weit: Auf Google Plus haben mich mehr Leute in ihren Circles, als ich Follower auf Twitter und Freunde auf Facebook habe. Und das, obwohl es Googles soziales Netz gerade mal seit drei Wochen gibt. Das ist so verblüffend jetzt auch wieder nicht, weil gewollt. Meinen privaten Twitter-Account kennen nur wenige, auf Facebook füge ich nur Leute hinzu, die ich kenne und/oder mag. Bei Google Plus habe ich dafür von Anfang an gesagt: Macht mit mir, was ihr wollt. Hätte ich gar nicht zu sagen brauchen, wie ich inzwischen weiß: Jeder kann mich auf Google Plus in sein Circle stecken, wenn mein Profil öffentlich ist. Es gibt keine Freundschaftsanfrage wie auf Facebook, die ich erst bestätigen muss.

Ein wenig überrascht bin ich dennoch ob der vielen Leute, in deren Circles ich bin, weil ich bislang bei Google Plus nur hin und wieder mal reingeschaut habe. Woran das nun wieder liegt, frage ich mich seit einigen Tagen. Es kann mit dem Sommerloch zusammen hängen, ich nenne es soziale Müdigkeit. Und die kommt zu einer denkbar ungünstigen Zeit. Denn Google Plus ist der hippste Ort, an dem Nerds wie ich gerade sein könnten. Das neue Netz frisst Twitter auf, haben einige schon gesagt, Xing gefühlt ebenfalls. Selbst Facebook könnte in Schwierigkeiten stecken. Viele sehen Google Plus als Neuland und wittern ihre Chance. Einige haben Facebook fast ganz den Rücken gekehrt, andere sind dafür nach der Anfangseuphorie gelangweilt von Google Plus nach Facebook zurückgekehrt. Und einige ganz arme Schweine scheinen immer noch keinen Zugang zu Google Plus zu haben. Und ich? Ich bin von allen Netzwerken gelangweilt. Ja, sorry.

Anbieter klauen mir meine Lebenszeit

Das heißt nicht, dass ich mit den angebotenen Diensten unzufrieden wäre. Google Plus ist eine tolle Geschichte, Twitter und Facebook haben sich dadurch ja nicht verändert. Allerdings muss ich die Zeit, die ich für Social Media übrig habe, jetzt durch drei teilen. Ich hab also weniger Zeit, um mich all den Strömen zu widmen. Mehr ist mal wieder weniger. Das muss ich ändern, werdet ihr sagen. Google Plus ist die Zukunft und nichts ist mehr, wie es war. Ja, mag sein. Dann werde ich mir das mal wieder genauer anschauen, wenn ich Lust dazu habe. Habe ich derzeit aber nicht. Warum soll ich eigentlich so viel meiner knappen Freizeit und mehr meiner Arbeitszeit in den ollen sozialen Netzen verbringen?

Und wenn dann auch noch Apple um die Ecke kommt und mit einem offensichtlich nicht ganz fertigen neuen Betriebssystem das Beta-Testen mir überlässt, dann kommt das noch erschwerend hinzu. Meine Kiste ist langsamer geworden (jaja, ich weiß, bei euch klappt alles reibungslos), fährt manchmal nicht richtig hoch, erschwert mir das Freizeitvergnügen. Ich muss zum Beispiel erst in die Einstellungen gehen und einen Befehl de-markieren, damit ich wie bisher scrollen kann. Denn Apple hat mal eben beschlossen, dass man das von jetzt an anders herum macht als bisher. Kein großes Problem, werdet ihr sagen. Finde ich schon. Das ist wertvolle Lebenszeit, die mir ein US-Hersteller klaut, nur weil er beschlossen hat, dass ich mich gefälligst mit ihm zu beschäftigen habe. Gleiches Bild bei Facebooks neuer, blödsinniger Chat-Leiste, die ich mühsam abschalten muss, nachdem ich gechattet habe, und Google Plus, wo ich hunderte Leute von Hand in verschiedene Circles packen soll. Ist wie Solitär, nur mit weniger Spielspaß.

Worüber ich mich eigentlich aufrege? Die Anbieter wollen mir doch nur helfen, damit ich besser arbeiten kann (Lion), alle meine Freunde in einer Leiste habe (Facebook) und mich mit ganz vielen neuen Kontakten vernetzen kann (G+). Wollen sie mir wirklich helfen? Geht es dabei wirklich um mich oder doch in erster Linie immer mehr um sie? Ich habe eher den Eindruck, dass „It just works“ entweder Geschichte oder noch Zukunftsmusik ist. Vielleicht bin ich auch einfach nur urlaubsreif: zwei Wochen All Inclusive ohne Social Media. Klänge verlockend.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Amy Loves Yah via Flickr)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

52 Kommentare

  • Diese Müdigkeit kann ich gut nachvollziehen und das obwohl ich sehr passiv auf Twitter, FB und G+ unterwegs bin. Irgendwann reichts einfach mal.

    Das Beispiel mit dem Umstellen der Scrollrichtung finde ich allerdings arg überzogen. Es ist halt ein neues OS und da sind einige Sachen neu – immerhin gibt apple einem hier die Möglichkeit das wieder umzustellen. 😉

    Verstehen kann ich dagegen die Leute, die schimpfen weil Spaces und Expose nicht zurück gestellt werden können und man gefälligst mit „Mission Control“ glücklich werden soll. Hier werden ganze Workflows gekillt und ich hoffe, daß Apple hier ein Update rausrückt (unwahrscheinlich) oder Drittanbieter mit anderen Lösungen kommen.

  • Geht mir grad auch ein bißchen so. bin deswegen immer noch nicht bei Google+ angemeldet, obwohl soo viele Leute mir angeboten haben, mich einzuladen.

  • Sehr guter Beitrag, geht mir im Moment genauso. Ich erwische mich immer wieder selbst dabei, dass ich in höchstens einem Social Network aktiv bin.

    Google+ gehört nicht dazu – vielleicht weil es dort auch nichts interessanteres als bei Facebook und Twitter gibt. Real-Life Freunde sind dort ebenfalls (noch) nicht. Aber kann ja noch kommen.

  • Es ist Sommer, es ist heiß, es gibt viel zu tun, G+ ist neu / faszinierend, es gibt überall Neuerungen, die man nicht alle ausprobieren kann –> STRESS. Nimm dir mal n bisschen Zeit^^

  • hach. Aus der Seele gesprochen. Trotzdem und berufsbedingt muss ich am Ball bleiben. Spaß macht es zwar schon aber Abends bleiben Rechner und Smartphone aus. So heißt es: Einfach mal wieder ausgehen und Menschen von Angesicht zu Angesicht begegnen 🙂

  • Ich erwische mich auch immer wieder dabei etwas Müde ob der ganzen Netzwerke zu erden. Ich bin zZt nur noch in Facebook unterwegs und Google Plus kann mir bisher noch gestohlen bleiben.

  • Das Problem ist doch nicht nur der soziale Zwang, mit der Meute mit zu Google+ zu ziehen, sondern das die Vernetzung dort auch irgendwann seo-technische Relevanz haben wird, noch mehr als twitter derzeit.

    Ich gebe zu, die Magie bei Google+, die man am Anfang bei facebook und twitter verspürte, fehlt irgendwie. Aber, was bleibt einem schon anderes übrig?

  • Da gehts halt jedem anders… Ich fand Twitter und Facebook nie so spannend. Twitter ist halt ein netter News-Stream. Google+ hingegen hat mich direkt überzeugt und ich kann mir vorstellen da mal mehr Engagement zu zeigen!

  • sorry jürgen- aber als google+ neu war hast du doch hier am meisten jippie jippie geschrien und an wildfremde menschen die sich im thread outeten einladungen geschickt. wie viele waren es? 100? 150? tja und jetzt kam halt das böse erwachen. 😀

    auf google plus werde ich nur engste freunde akzeptieren und familie. alle andern kommen zu facebook. da schaue ich mittlerweile auch immer seltener rein. wahrscheinlich ist der mensch nicht dazu gemacht so viele kontakte zu haben. in der tierwelt bestehen „schimpansenherden“ oder „gorillabanden“ ja auch nicht aus hunderten individuen. zu viele kontakte machen meiner ansicht nach krank. ich kenne es vom messenger wenn es „blob“ machte und ich mir dachte- oh nein, nicht der hoffentlich schreibt der mich nicht an und prompt kommt ein „hallo wie gehts?“ am anfang musste ich mich überwinden leute zu löschen, sie könnten ja sauer sein und es mir übel nehmen. aber mittlerweile wird jeder rigeros gelöscht und geblockt der mich nervt mit nervigen statusupdates. 🙂 schönes we euch allen.

  • @Spitzelkönig: „sorry jürgen- aber als google+ neu war hast du doch hier am meisten jippie jippie geschrien und an wildfremde menschen die sich im thread outeten einladungen geschickt. wie viele waren es? 100? 150?“

    Jepp, damals… ;)) Waren an die 200.

  • komme mir bei manchen sehr aktiven SoMe-Tagen vor wie nach einem Meeting-Marathon: viel(zuviel) kommuniziert, jede Menge Infos aufgenommen und bewertet, neue Leute kennengelernt … und am Schluss die Frage: was bleibt? Wenn ich spüre, dass ich inspiriert wurde, Energie und Tatendrang gewinne, einen „Aha-Effekt“ erlebe oder eine Information erhalte, die mir gezielt weiterhilft, dann hat sich meine Zeit-Investition gelohnt! Aber manchmal bleibt auch nur Verwirrung, seltsame Leere oder vielleicht sogar Ärger… das macht mich dann „SoMe-müde“. Stelle mir jetzt die Frage, ob und wie es gelingt, dass unter dem Strich ein Plus und kein Minus an Energie bleibt?!? Meine Denk-Hausaufgabe fürs Wochenende: die ganz persönliche SoMe-„Meeting“-Strategie, die sich lohnt – für mich und hoffentlich auch für alle, die mit mir in Kontakt kommen.

  • Ist gerade hip, seine Social-Network-Müdigkeit zu präsentieren. Zeigt, dass man nicht mit dem Strom schwimmen muss. Das Ganze kann allerdings noch mit einem „Atomkraft ist super“ oder noch besser einem „Netzneutralität braucht doch kein Mensch“-Posting getoppt werden.

    Das gibt’s dann womöglich nächsten Monat.

  • Die Soziale Müdigkeit habe Ich auch wenn Ich andauernd mit meiner Freundin zum Arbeitsamt muss. Da denke Ich: Gott Sei Dank dass ich Arbeit habe.

    Die Menschen tun mir wirklich leid die Arbeitslos sind und andauernd vom Arbeitsamt Termine bekommen…

  • „Soziale Müdigkeit“ … ist es nicht vielmehr, dass man irgendwann nicht mehr weiß, was man seinen vielen Freunden, Followern und wasweißichalles mitteilen soll?
    Diese (a)sozialen Netzwerke sind Kommunikationsmittel. Aber wenn man 9 Stunden täglich arbeitet und sonst auch noch viel Trott hat, werden irgendwann die immer gleichen „mache gerade Pipi“-Tweets langweilig. Geburtstag hat man auch nur einmal im Jahr, wo man ganz Facebook zu einladen kann und an den Wochenenden, die ja nur 2 von 7 Tagen sind, ist man lieber mit Freunden unterwegs als überall rein zu schreiben, dass man mit Freunden unterwegs ist.

    Was also soll man mit einem gefühlten Dutzend Netzwerke anfangen? Irgendwann ist alles gesagt und man stellt fest, dass man die Leute, für die man sich täglich irgendwas uninteressantes aus den Fingern saugt, eigentlich gar nicht kennt.

    Ich habe mich aus Facebook wieder ausgeklinkt, bin in G+ gar nicht erst eingestiegen und Twitter ist eh nur ein Zwitschern im (Internet)Dschungel.
    Wer sich einmal drauf einläßt, muß gleich bei allen Netzwerken sein, da er überall ein paar „Freunde“ hat.
    Und dann wirds schnell zuviel.

    Wer hat sich nicht schon dabei erwischt, dass er auf Facebook etwas geschrieben hat, nur um in G+ genau das Gleiche zu schreiben? 😉

  • Die Sonne stand schon recht tief. Der Abend war gekommen. Bald würde der Mond aufgehen. Ich hatte alles vorbereitet und der Tisch war gedeckt. Er würde kommen! Ich hatte ein wenig Angst, was würde er sagen? Wie soll ich mich verhalten? Ich hatte schon lange auf diesen Tag gewartet. Nächtelang wach gelegen. Ich konnte einfach nicht schlafen. Es war er. Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Er war ein Teil von mir geworden. Ich wollte mein Leben mit ihm teilen, nicht mehr von seiner Seite weichen.
    Ich hatte mich schick gemacht. Wieder schaute ich auf die Uhr. Es war soweit. Ich setzte mich an den Tisch, nachdem ich die Kerzen angezündete hatte. Ich lehnte mich zurück um mich zu entspannen. So manches Mal kommen mir immer wieder Zweifel, aber ich wollte ihn wieder sehen.

  • ich bin bei drei Netzwerken und es bringt weder Spaß noch brauchbare Informationen. Ob ein alter Schulfreund eine Wohnung sucht, ein Arbeitskollege jetzt in das Phantasialand fährt, wen interessiert das?
    Das Gehirn filtert informationen, speichert nur wichtige, evtl. mit Emotionen verbundene Ereignisse.
    Warum führen wir uns jeden Dreck zu? Jede Firma ist bei Facebook vertreten, neue Produkte werden kommentiert.. was soll das alles?
    Kranke Welt! Gleichzeitig machen sich immer mehr Menschen über burn out Betroffene und Depressive lustig, was ist das nur für eine ekelhafte Gesellschaft?

  • Tja, ich bin noch einer dieser „armen Schweine“ die immer noch nicht bei Google+ reingelassen werden.

    Würde es gerne mal ausprobieren, auch wenn aus der Neugierde so langsam Verachtung wird, eben weil man immer noch nicht reingelassen wird.

  • Ich muss dem Artikel natürlich auch zustimmen. Und in den bisherigen Kommentaren steht eigentlich schon alles was gesagt werden muss 😉 Bei Google+ bin ich bis heute auch nicht angemeldet… Facebook reicht.

  • Das einfach zuviel. Man kann nicht überall mitmischen, denn sonst macht man ja nichts anderes mehr. Sogar meine erste Euphorie bei Facebook ist verflacht. Es schön, alte Bekannte wieder zu finden, aber aktuelle Freunde treffe ich lieber in natura.

  • Scheinbar flaut der Hype der „sozialen“ Netzwerke langsam ab, merkt man überall. Mal sehen, welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird. 😉

  • Ständig werde ich von irgendwelchen komischen Seiten in Circles gesteckt… obwohl ich das gar nicht möchte…. und dann muss ich die immer wieder blockieren.. gefällt mir nicht…

    Und der Nachrichtenstrom mit den langen Texte erschlägt den normalen User auch… da muss Google die Kurve kriegen, sonst bleibt es ein Tekki-SEO-Forum…

  • Das wichtigste ist hierbei wohl, dass man sich Prioritäten setzt. Facebook wird hierbei klar nicht zurückstecken. Bei G+ bin ich mir noch unsicher, hat aber meiner Meinung nach wirkliches Potential. Twitter ist für mich keine wirkliche Zeitbelastung und demnach auch kein wirkliches Problem.

  • Ich frage mich ohnehin, was sich Google bei der Idee mit den Einladungen gedacht hat… Leben Social Networks nicht von der Anzahl der Nutzer? Oder soll das ein Image eines elitären Clubs vermitteln?

  • @ #28 Geralidine Göllner: Doch Social Networks leben von den Nutzerzahlen aber G+ war da noch in der Testphase und hatte noch nicht den notwendigen Speicher installiert um ein unkontrolliertes Registrieren zu ermöglichen. Deshalb sind da erstmal nur geladene Gäste reingekommen.

    Jetzt kann sich ja jeder registrieren.

  • @ #30 T. Wolniewicz: Naja, es sind noch nicht so viele da wie bei FB, schon klar, aber gerade aus dem geschäftlichen Bereich habe ich bei G+ mehr in meinen Circles und bin in mehreren Circles als ich auf Facebok befreundet bin.

    @ #31 Geralinde Göllner: Ja da gab es eh mal einen overflow, weil zu wenig Speicherplatz da war. Die haben wohl selbst nicht mit so einem Ansturm gerechnet. Jetzt sollte aber alles funktionieren.

  • @DeBac na das mit dem „jetzt kann sich jeder registrieren“ stimmt so irgendwie auch nicht, probier´s seit tagen und komm nur bis zu dem punkt „sind überlastet, wenn du eine einladung hast kannst du dich registrieren“,lol. würde mir das gern mal anschaun, weiß einer wann sich das ändert?

  • @Interessierte: War bis gestern krank. Urlaub erst ab kommender Woche. Sozial müde danach hoffentlich nicht mehr. „Lieber“ Jürgen, ts… 😉

  • Irgendwann trifft einen eben der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt – und bei jetzt schon 3 Netzwerken, mit teilweise hunderten von Kontakten wird man einfach überfordert mit der Zeit. Irgendwo muss man da selbst eine Linie ziehen und sich entweder auf ein Netzwerk beschränken oder rigoros die Kontakte eingrenzen, wie ja schon vom Spitzelking so treffend bemerkt.

  • Auch ich kann die Müdigkeit nachvollziehen… auf Google+ hab ich noch nichts gepostet. Dafür mag ich Twitter immer mehr: kurz, knackig, schnell! Natürlich nur, wenn man Leuten folgt, die einen nicht zuspammen.

  • Der Hund ist auf dem Bild ist total süß. Habe selten so ein süßes Tier auf einem Webmaster Blog gesehen. Fast so süß, wie unser Hund 🙂

  • Naja Google Plus ist ihn meinen AUgen, doch etwas schlechter als Facebook geraten. Dies ist wohlaufgrund der zahlreichen Patente, die Facebook gekauft hat zurückzuführen. Ehrlich gesagt, finde ich manche Patente auch sehr fragwürdig.

    Wenn man sich hier die einzelnen Patente etwas näher ansieht, dann merkt man schnell, dass hier viel esenziel für ein solides sozial Netzwerk sind. Ich denke mal, das sich Facebook auf Dauer, doch durchsetzen wird.

    Wenn wir ehrlich sind, hat Google nur aufgrund der extremen Ressourcen überhaupt eine Schons, mit FB zu konkurrieren…

  • Ja Google hat dieses Netzwerk einfach perfekt vermarktet. Ich denke das Google hier immer weiter aufholen wird und mit der Zeit sicher das Potenzial hat Facebook zu verdrängen. Ich möchte das Gesicht von Zuckerberg sehen falls das passieren sollte ..

    MFG

  • […] Ich will an dieser Stelle weder die Mitgliederzahlen von Facebook negieren, noch die Nutzerzahlen von Twitter unterschlagen, doch wenn wir uns dabei genauer anschauen, wer die Nutzer sind und was dabei für Firmen agieren, dann stellen wir schnell ein verändertes Verhalten in den letzten Jahren fest. Die einen glauben, Social Media sei bei uns noch gar nicht recht angekommen und wir hätten gerade erst “die Spitze des Eisberges erreicht“, andere reden offen von einer Netzwerkmüdigkeit. […]

  • Ich bin selber auch bei google+ angemeldet, logge mich da aber so gut wie nie ein. Meine anderen Kontakte sind auch weiterhin ausnahmslos bei Facebook. Einige sind bei google+ angemeldet, sind dort aber nicht wirklich aktiv.
    Ich denke auch, dass 1 Social Media Seite komplett reicht. Der Zug ist für google+ wohl vorerst abgefahren.
    Die Marry

  • Ja das mit den ganzen Social networks kann bei manche Menschen schon eine richtige Sucht auslösen. Mir kommt es oft so vor, das gerade die Menschen die ein schwaches sociales Umfeld besitzen am meisten Freunde am PC besitzen. Woher das nur kommen mag ?

  • […] Ich will an dieser Stelle weder die Mitgliederzahlen von Facebook negieren, noch die Nutzerzahlen von Twitter unterschlagen, doch wenn wir uns dabei genauer anschauen, wer die Nutzer sind und was dabei für Firmen agieren, dann stellen wir schnell ein verändertes Verhalten in den letzten Jahren fest. Die einen glauben, Social Media sei bei uns noch gar nicht recht angekommen und wir hätten gerade erst “die Spitze des Eisberges erreicht“, andere reden offen von einer Netzwerkmüdigkeit. […]

  • Nein, du bist nicht überarbeitet oder müde! Du hast alles richtig beobachtet, die Zeit der „it just works“ ist leider Vergangenheit. Jedenfalls gab es mal ein kurzes Zeitfenster, wo vieles gut lief. Die Zukunft sollte eigentlich viel besser werden, doch leider werden nur „wallet gardens“ entwickelt und Esprit, auf usefull for customers, auf Funktion wird nicht mehr geachtet. 🙁 Sehr zu unserem Leidwesen. Wann kommt die Exzellenzgesellschaft, wo so etwas obligatorisch ist, Funktion, die einfach da ist und funktioniert!

    Viele Grüße
    Mic Ruby

  • Facebook und andere Soziale Netzwerke sind wirklich Zeitkiller. Man erhält zwar einiges dafür: Kontaktpflege, Unterhaltung und allerhand Infos, die man brauchen kann und oft auch eher nicht, aber das ganze kostet immens viel Zeit.

    Was hat man früher bloß gemacht? Aber sicher flaut das ganze wieder etwas ab, wenn es nicht mehr so „neu“ ist.

    So langsam bezeichne ich mich auch schon als Sozial Netzwerk müde 😉

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