Sonstiges

Endlich traut sich mal einer was: Sonys neue Tablets mit ungewöhnlichem Design


Schluss mit dem Einheitsbrei: Sony hat auf der offiziellen Pressekonferenz auf der IFA heute einen ganzen Reigen interessanter Produkte vorgestellt. Neben einer futuristischen 3D-Brille – die einen nennen es „Wearable TV“ – finde ich die beiden vorgestellten Android-Tablets besonders reizvoll: Beim Tablet P und Tablet S hat sich Sony durchaus etwas getraut und das iPad-Kopie-Einheitsdesign verlassen.

Das Tablet S hat die Form einer aufgeschlagenen Zeitschrift. Es soll sich dadurch und mit seinen knapp 600 Gramm Gewicht laut Sony besonders leicht halten lassen. Von der Seite betrachtet, hat es in etwa die Form des dünnen MacBook Air von Apple. Das Bild von Engadget (oben) gefiel mir besser als das offizielle Pressefoto (unten). Sony preist beide Tablets besonders als Spiele-fähig (Playstation Suite) an. Das Tablet S hat die ungewöhnliche Größe von 9,4 Zoll, der Prozessor schafft 2×1 GHz (Nvidia Tegra), Android 3.1 ist darauf installiert. Es gibt eine Hauptkamera mit 5 Megapixel und eine Frontkamera (0,3 MP) für Videotelefonie. Weitere Infos hat Sony hier zusammengestellt. Wenn es Ende September auf den Markt kommt, soll es voraussichtlich knapp 500 Euro kosten.


Endlich aufgewacht

Das Tablet P mit Doppelscreen ist faltbar und soll knapp 600 Euro kosten, wenn es im November auf den Markt kommt. Es hat den gleichen Prozessor und die gleiche Kamera-Ausstattung wie das Tablet S, wiegt aber nur 372 Gramm. Zugeklappt sieht es aus wie ein überdimensionales Brillenetui. Auf dem Tablet P ist ebenfalls Android 3.1 installiert. Die beiden Screens haben einen Durchmesser von 5,5 Zoll. Weitere Details auf Sonys Website.


Hatte ich gestern mal etwas von Technikmüdigkeit geschrieben? Ich glaube, ich bin gerade aufgewacht. Sony hat hier gewöhnliche Designs verlassen und endlich mal etwas anderes präsentiert. Danke dafür. Ich gehe nun morgen mit deutlich mehr Motivation auf die IFA und hoffe, euch von dort noch ein paar weitere interessante Bilder von Sony liefern zu können.


(Jürgen Vielmeier, Bild: Engadget, Sony)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

18 Kommentare

  • Die Designs sehen ja interessant aus, aber den Sinn hinter dieser Zeitung sehe ich nicht gerade… Mit dem „Brillenetui“ würde ich wohl immer versuchen zu telefonieren. Für meine Verhältnisse sieht das aus wie ein (interessantes) Smartphone

  • Ja das ist wirklich endlich mal was neues was aus dem Einheitsbrei herraus sticht. Ich hoffe wir werden in Zukunft von noch mehr solcher Inovativen Designs beglückt.

  • Innovation, um der Innovation Willen?

    Was soll an einem tablet besser sein, das zwei Bildschirme hat statt eins?

    Klar, es ist kleiner, weil zusammenfaltbar, aberr sonst? Keine Apps, die es dafür gibt, einen Haufen Apps, die nicht mehr bedienbar sind, weil man in der Mitte über den Knick wischen muss, etc. Pp.

    Ich würde fast wetten, dass das tablet p das erste und letzte sein wird, dass diesen formfaktor ausprobiert …

  • Ich muss sagen das lässt mich ziemlich kalt. Ok, das Design ist neu frisch und innovativ. Aber eben nur eine neue Hülle. Wo bleiben den bitte die neuen Design in Richtung User Interface. Wo bleiben die neuen bahnbrechenden Funktionen und seien es nur Kleinigkeiten.
    Ok, auf den Doppelscreen zu setzten ist auch von der funktionellen Seite her nicht ganz der Einheitsbrei, aber eben auch nichts wirklich neues.
    Selbst als treuer Macuser und Besitzer eines Android-Handys muss ich sagen, die einzigen die zur Zeit wirklich aus der Menge hervorstechen, sind für mich die Jungs von Microsoft. Die präsentieren sich mit ihren „Tiles“ als einziges Unternehmen mit einem Bedienkonzept, das wirklich anders ist als die anderen.
    Mag sein, das ich hier auf einem etwas übertrieben hohen Niveau meckere, aber wo bleiben die wirklich großen Neuerung? Etwas, das einfach begeistert und nicht nur anders, wenn auch cool aussieht.

  • Schluss mit dem Einheitsbrei……
    Also was ändert ein anderes Design daran ? wenn sie alle das gleiche Betriebssystem haben?

  • Bin wenig beeindruckt, auch wenn das Teil schon klasse aussieht, aber die wirklich innovativen Neuerungen fehlen doch. Nur weil es netter gestylt ist, macht das Teil doch noch nicht Schluss mit „Einheitsbrei“.

  • Für mich schaut es aus, als habe man wieder einen schritt hin zum Interaktiven Buch geschafft. Sollte man es bequem hochkant halten können und wenn die Bildschirme unabhängig voneinander apps behandeln können, wäre es mir den Kauf wert.

    Andererseits bin ich froh, dass hier nicht wieder ein neues OS aufgetischt wird. Eine Diversität der Betriebssysteme ist wichtig, allerdings nur bis zu einem bestimmten Rahmen. Existieren zu viele OS gleichzeitig, läuft man als User immer größerer Gefahr mit einem nicht-unterstützten System umherzulaufen, da breitflächige Entwicklung von Apps kostenintensiver ist.

  • Ansich sieht das kleine Ding ja wirklich cool aus und der Preis würde mich von der Leistung her auch überzeugen. Doch was mich wieder mal abschreck, es unterstüzt kein LTE (nachfolger von 3G) was ich doch für die Zukunft als wichtig halte. Hoffe das auch Sony da mit ein paar Tablets nachziehen wird, damit endlich mal Apple und Co abtauchen. Bis dahin bleib ich wahrscheinlich eher bei meinem Netbook.

  • Ich finde das Tablet S auf den ersten Blick wirklich extrem schick und könnte es mir ernsthaft als Nachfolger meines iPads vorstellen. Bin gepannt auf Euren Praxistest … es wird doch einen geben, oder? 😉

  • @Marc: Na ja, Praxistest… Wir sind ja weniger das typische Hands-on-Blog. Was möchtest du wissen? Ich hab gestern auf der IFA ein wenig damit rumgespielt. Es ist halt schnell, aber dann doch schwerer als man denkt. Finde das Design aber nach wie vor gelungen.

  • 1. Hatte damals PS one war das non plus ultra (sehr gut)^^
    2. dann PS 3 beste Konsole von der Leistung – game designer könnte man mehr haben ^^
    3. Jetzt Vita bin voll zufrieden und als danke an Sony habe ich auch noch das Tablet S bestellt weil ich es besser finde als das Ipad meines Kumpels (da laufen meine alten PS one games) ^^

    Sony ist und war immer gut nur die TV Geräte sind ein Scheiß aber das ändert Sony mit dem 3d Viewer na Brille die dich in ein Kino entführt und ohne Kopfschmerzenden shutter läuft.

    Ich liebe Sony und bleibe Treu ^^

  • Verkauft sich übrigens wie Hulle das asymmetrische Tablett von Sony. Trotz massiver Werbung um Fernsehen:

    http://www.amazon.de/gp/bestsellers/computers/429874031/ref=pd_ts_zgc_computers_429874031_more?pf_rd_p=234288047&pf_rd_s=right-5&pf_rd_t=101&pf_rd_i=585166031&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=00YPXWS429FZCJPYT0ZK#2

    Achtung, der Link führt auf Seite 2, auf den ersten 20 Plätzen findet sich nichts von Sony. (Und die Liste auch noch verfälscht,weil Amazon das neue iPad nicht liefern kann und das das Sony Tablett noch weiter nach hinten schieben würde)

    Dass das zweigeteilte Tablett nicht einmal unter den Top 100 auftaucht, wundert mich ehrlich gesagt auch nicht. Spontan fällt mir kein Produkt ein, dass ich schneller in die Schublade „Totgeburt, die nur aus völlig kranken Hirnen stammen kann“ gesteckt habe. Wer kann ernsthaft daran glauben, dass jemand sowas ohne Software Unterstützung kauft? Microsoft ist größter Softwarekonzern der Welt und schafft es mit MASSIVSTER Unterstützung nicht, den Marktanteil der eigenen Smartphones auf mehr als 3 % zu heben. Wie soll dann eine solche einfach auf den markt geworfene Lösung wie ein zweigeteiltes Tablet auch nur den Hauch einer Chance haben?

    Der größte Unterschied zwischen Apple und Dem Rest (TM) ist, dass Apple ähnlich viele Produkte entwickelt wie Der Rest (TM). Nur merkt bei Apple jemand, was sinnvoll ist und einen großen Markt hat und was nicht. Der Rest (TM) bringt einfach jede halbgare Idee auf den Markt und wundert sich dann, dass das keiner kaufen will …

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