Sonstiges

So ist die IFA: Nerdiges und Abseitiges, Teil 2


Es passt irgendwie, dass man die IFA von Süden her durch eine übergroße Waschmaschine betritt. Nach den vielen Eindrücken und Beschallungen kommt man sich in der Tat vor wie gut durchgeschüttelt. Es soll selbst langjährige Besucher geben, die sich dort immer noch verlaufen. Ich selbst hatte eine gute Ausrede, war ich doch zum ersten Mal vor Ort.

Die Trends sind in diesem Jahr ganz klar 3D, Tablets und App-fähige Fernseher mit Internetzugang. Ein Riesenknüller fehlt, aber allein die Atmosphäre lohnt einen Besuch. Wir haben in einer kleinen Bilderserie (keine Angst, keine Klickstrecke) versucht, sie einzufangen. Hier Teil 2: Abseitiges und Nerdiges auf der IFA.

Die Messe bietet auch eine Bühne für Showeinlagen aller Art. Grundig präsentierte Models auf dem Laufsteg, Panasonic ließ Beachvolleyballerinnen und Akrobatinnen auftreten, Sony tanzte Tango und Haier engagierte einen Straßenkünstler:


Im Bett mit Samsung: Der Smartphone-Marktführer lud zu einem Bloggertreffen ins elitäre Berliner SoHo House ein. Das Zimmer bietet Luxusbett, Badewanne direkt davor und eine Ahnengalerie von Gadgets, die Samsung in den vergangenen Jahren auf der IFA vorgestellt hat. Übernachten ließ man uns dort leider nicht:


Noch einmal Samsung. Aufgrund des Rechtsstreits mit Apple wollen die Koreaner das Galaxy Tab 7.7 vorerst nicht in Deutschland verkaufen. Beim Fototermin klebte an jedem Gerät ein solcher Aufkleber:


Fernsteuerungen sind ein interessanter Trend auf der diesjährigen IFA. Vielen Herstellern geht es darum, die Bedienung aller HiFi-Elemente auf ein mobiles Gerät abseits der herkömmlichen Fernbedienung zu bringen. Hier steuert man mit dem iPad seinen Vampirfilm:


Als Pressevertreter kommt man tagsüber kaum zum Schreiben und muss sich dafür abends meist noch lange hinsetzen. In diesem Jahr konnten sich auch Blogger erstmals offiziell akkreditieren. Das Bild lief schon auf Facebook und Twitter, aber weil’s so gut passt, hier noch einmal: Der Arbeitsplatz in meiner Unterkunft in Moabit spät abends, mit allem, was man zum Bloggen so braucht…


Toshiba kündigte großspurig das Ende der 3D-Brille an, was allerdings nur die halbe Wahrheit ist:


Die Flip ist tot, lang lebe die Flip: Fast jeder Kamera-Hersteller hat auf der IFA eine HD-fähige Pocketvideo-Kamera im Programm. Der Trend ist noch lange nicht tot:


3D, 3D und nochmal 3D. Kaum ein Fernseher oder eine Großbildleinwand auf der IFA, vor denen nicht ein Reigen an Brillen auslag oder fest angebracht war. Mit Abstand der wichtigste Trend auf der diesjährigen IFA:


Ach ja, Berlin. Wohl nirgendwo sonst wird Alltägliches irgendwie mit Kunst oder Kultur vermischt:

Gesehen am Berliner Hauptbahnhof. Als Nerd projiziert man natürlich Dinge auf Gegenstände und Kunstwerke, die vom Urheber vermutlich so nicht gemeint waren. Oder was hat Polen sonst mit Google Android zu tun? 😉


Ich schulde euch noch einen Trend-Überblick. Und hoffe, ich komme dazu, den in Kürze nachzureichen. Zur IFA komme ich immer wieder gerne, aber jetzt muss ich mir erst einmal Berlin mal wieder genauer anschauen.

(Jürgen Vielmeier)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

4 Kommentare

  • Dieses Jahr ging die IFA irgendwie an mir zu sehr vorbei.. nächstes Jahr muss ich wohl hinschauen. Danke für den Artikel und die Einblicke!

    Ich bin ja mal gespannt, wie sich das mit den 3D und der 3D Brille noch entwickelt. Im Kino werden ja inzwischen viele Filme als 3D vorgestellt. Leider in den meisten Fällen aber eher enttäuschend schlecht.

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