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"Ich wollte doch nur einen VDSL-Anschluss". Ein Freischaltungs-Drama in 10 Akten


Updates: Die Telekom hat sich inzwischen mehrfach bei Böhl gemeldet (siehe 11. Akt), ihm vorübergehend ADSL 16000 geschaltet und ein paar Flaschen Wein versprochen. Wir sind auf dem Weg zu einem Happy End.

Wolfgang Böhl hat uns eine Mail geschrieben. Er wollte eigentlich nur einen VDSL-Anschluss der Telekom, aber dann war leider niemand für ihn zuständig. Sind wir ehrlich: Jeder hat mindestens einen im Bekanntenkreis, der die gleiche Geschichte erzählen könnte – aber nicht so munter wie Wolfgang Böhl, der mir schrieb, ich solle mir erst einmal eine Tasse Kaffee holen, bevor ich sie lese. War eine gute Idee, aber Popcorn wäre mir fast lieber gewesen. Man fragt sich, warum es in den Schaltzentralen der DSL-Provider immer wieder zu solchen Komplikationen kommt. Gut, wenn man mit Galgenhumor darauf reagieren kann.

Angesichts der Tatsache, dass ich gleich das Büro für einen Hausbesuch verlasse und vor dem späten Nachmittag nicht mehr zum Schreiben komme, übergebe ich hiermit das Wort an Wolfgang. Das ganze Gezeter hat einen gebrochenen Mann aus ihm gemacht. Aber lest selbst das Drama in 10 Akten:

1. Akt

Per Postkarte wurde mir angekündigt, dass ein Techniker am 4. Oktober zu mir ins Haus kommen würde, um den Anschluss zu schalten. Eine Uhrzeit war nicht angegeben. Also nahm ich mir hierfür einen Tag Urlaub. Als gegen 15 Uhr der Techniker noch immer nicht da war, wurde ich langsam nervös. Die Telekom-Kundenhotline versicherte mir aber: „Keine Sorge, der Techniker wird kommen“. Erleichterung – vorerst. Als der Techniker um 18:30 Uhr immer noch nicht da war, wählte ich wieder die Nummer der Hotline. Die Aussage am anderen Ende war dann: „Der Techniker war da und konnte sie nicht antreffen. Er hat eine Postkarte hinterlassen“. Fakt ist: Ich war den ganzen Tag in der Wohnung, es war keine Postkarte im Briefkasten und mein Urlaubstag war futsch – toll. Gott sei Dank hatte ich Schokolade im Haus. Das dämpft die Enttäuschung.

2. Akt

An der Hotline wurde mir dann ein Technikertermin für den 5. Oktober um 8 Uhr versprochen. Um 9:50 Uhr am Mittwoch kam der Techniker dann tatsächlich. Hatte auch eine tolle Nachricht für mich im Gepäck: „Telefon kann ich schalten, Internet aber noch nicht – das kann ich erst heute Nachmittag machen.“ Gut, denke ich mir – kein Problem. „Wo ist die Hardware?“ fragt er mich dann. Ich frage zurück: „Welche Hardware?“. „Na die, die Sie von der Telekom bekommen haben!“. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Hardware von der Telekom erhalten. Irgendwie blöd.

3. Akt: „Der Warteschleifensong ist durchaus tanzbar“

Wieder an der Kundenhotline teilte mir einer ihrer Servicemitarbeiter mit, dass die Hardware auf dem Weg ist. Tatsächlich traf diese am Samstag ein. Also alles schnell angeschlossen und – nichts. Kein Internet. Die DSL-Leitung synchronisiert nicht. Zurück an die Hotline. „Es ist wohl vom Techniker doch nichts am 5. Oktober geschaltet worden“ – das müsste man am Montag machen.

4. Akt

Montag geht immer noch nix. Wieder rufe ich die Hotline an. „Ja, Herr Böhl ein Techniker muss das schalten“. Mir ist das inzwischen auch ziemlich klar, dass da was „geschaltet“ werden muss. Nur wann? Es wird mir versprochen, dass sich ein Techniker am Dienstag drum kümmert. „Muss der Techniker zu mir ins Haus?“ frage ich. „Nein muss er nicht“ antwortet der Berater in der Hotline.

Ich kann inzwischen den Warteschleifensong an ihrer Hotline perfekt nachsingen. Er ist durchaus tanzbar. Leider ist es weniger schön, dass man immer wieder von den Beratern aus der Leitung geworfen wird. Bis dahin so ca. 10 Mal passiert, wobei ich immer nett und zuvorkommend war. Allerdings geht meine Geduld langsam zu Ende. Vielleicht bin ich auch zu nett?!?

5. Akt

Dienstag um 11:45 Uhr sitze ich im Büro an meinem Schreibtisch und das Handy klingelt. Ein Telekom-Techniker steht bei mir Zuhause vor der Tür und will rein. Etwas überrascht bin ich jetzt schon – aber auch schon etwas verzweifelt und sage: „Bleiben Sie wo sie sind – ich bin in 15 Minuten da“. Angekommen an meiner Wohnung teilt mir dann der Telekom-Techniker vor Ort mit, dass er doch nicht zu mir rein muss. Mir fehlen die Worte – ich bin fassungslos. Er verspricht mir aber, das DSL am nächsten Tag zu schalten. „Wenn Sie morgen von der Arbeit heimkommen funktioniert alles“.


6. Akt: „Ich sehe einen gebrochenen Mann“

Mittwochabend 18:30 Uhr. Ich betrete meine Wohnung und laufe voller Erwartung zu meinem Router. Entsetzt stelle ich fest, dass die DSL-Leuchte immer noch blinkt. Immer noch keine Synchronisation! Leicht hysterisches Lachen setzt bei mir ein. Verzweifelt versuche ich bei der Hotline durchzukommen. Endlich ein Berater am Telefon. Leider sagt der mir: „Dafür ist die Störungsstelle zuständig“. Drei Stunden später komme ich bei der Störungsstelle durch. Dort wird mir gesagt: „Die Kundenbetreuung ist dafür zuständig“.

Meine Verzweiflung ist an einem Höhepunkt angelangt. Ich öffne eine Flasche Rotwein. Eigentlich bin ich kein Frusttrinker – aber hey – vielleicht wird das ja noch. Ich rufe die Kundenhotline an und sage dem Computer „Beschwerde“. Die Beschwerdestelle meldet sich. Ich schildere meinen Fall. Zum ersten mal werde ich jetzt auch etwas emotional. „Bitte warten Sie einen Moment, Herr Böhl“ sagt die Dame. Ich warte 30 Sekunden. Dann höre ich nur noch: „Tut, tut, tut“ – aus der Leitung geworfen. Um mich herum dreht sich alles. Ich setze die Flasche direkt an und nehme einen kräftigen Schluck.

7. Akt

22:00 Uhr – Ich versuche mein Glück noch einmal bei der Störungsstelle. Der Telekom-Mitarbeiter dort kann wohl meine Verzweiflung hören und bemüht sich herauszufinden, was los ist. Der erste Mitarbeiter der wirklich Anteilnahme zeigt. Das ist Kundenservice! Sein Name ist Herr Jahn. Bis jetzt mein bester Kontakt mit der Telekom. Ich empfehle ihn für eine Gehaltserhöhung! Hoffnung keimt auf. „Morgen dürfte es behoben sein“, sagt er.

8. Akt

Heute morgen – ich stehe auf. Leicht verschlafen taumle ich in Richtung Speedport. Die DSL-Leuchte blinkt. Immer noch keine Synchronisation! Emotional bin ich inzwischen soweit abgestumpft, dass ich nur noch wie in Trance zum Telefon greife und die Nummer der Hotline wähle. Ich habe nicht gezählt – aber wahrscheinlich wähle ich die Nummer schon zum über 50sten Mal seit dem 4. Oktober. Ich schaue in den Spiegel – ich sehe einen gebrochenen Mann. Meine Freundin bringt mir eine Tasse Kaffee in der Hoffnung mich aufzumuntern. Ich quäle mir ein Lächeln ab.

9. Akt: „Wie ein Klassentreffen mit Leuten, die man eh nicht sehen will“

Wieder ein netter Kontakt in der Störungsstelle. Wieder wird mir gesagt was ich auch schon weiß: „Ihr DSL funktioniert nicht“. Doch halt – ein Fortschritt! Die Fachabteilung sagt, das Problem liege an einer ‚offenen Leitung‘. „Vielleicht hat da jemand ein Kabel gekappt“. Jetzt habe ich den letzten Technikertermin der Woche zugeteilt bekommen – Samstag zwischen 12 und 16 Uhr. Skeptisch lege ich auf und denke mir: „Ich will doch nur Internet…“

10. Akt

Auf dem Weg zur Arbeit läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Allein der Gedanke, was mit VDSL und Entertain noch auf mich zukommen kann, lässt meinen Magen kräftig krampfen. Ich gehe zur Apotheke gegenüber meines Büros und kaufe mir Baldriantropfen.

Jetzt sitze ich hier und schreibe diese E-Mail. Es ist so schade. Ich will eigentlich unbedingt Ihr Kunde sein, aber Sie machen es mir verdammt schwer. „Wiedersehen macht Freude“ heißt es in ihrer Werbung. Ich habe meinen Vertrag bei Vodafone für dieses Versprechen beendet. Aber können Sie sich vorstellen, wie viel Freude ich im Moment empfinde? Das geht gegen Null. Das fühlt sich wie ein Klassentreffen an, bei dem nur die Leute kommen, die man eh nicht sehen will.

Ich sitze da mit meiner Bestellung für VDSL50 und Entertain – und alles was ich habe, ist ein analoger Telefonanschluss. „Back to the 90s“, denke ich mir. Ich hab auch noch irgendwo im Keller ein 56k Modem in fetzigem Grün rumliegen. Vielleicht sollte ich das jetzt mal anschließen.

[Update] Ich war leider außer Haus, als ein Mitarbeiter von „Telekom hilft“ meinen Kollegen anrief und ihm mitteilte, er wolle die Geschichte im 11. Akt zu einem Happy End bringen. Hoffe, dass das stimmt. Er will sich morgen wieder melden. [/Update]

[2. Update, 24.10.]

11. Akt: Die Telekom hat sich inzwischen mehrfach bei Böhl gemeldet und ihm vorübergehend einen ADSL-16000-Anschluss geschaltet. VDSL und T-Entertain kommen wohl erst am 18.11. Bis dahin zahlt Böhl aber keine Grundgebühr und soll ein paar Flaschen Wein erhalten. Er schrieb mir gerade:

„Alles in allem nicht super optimal – aber ich fühle mich dennoch gut aufgehoben. Die Telekom wirbelt mit 3 Leuten um mich rum, die mich gerade betreuen. Schade, dass es anscheinend trotzdem so schwierig ist, VDSL und Entertain freizuschalten.“

Hoffen wir auf ein Happy End im 12. Akt.

[/2.Update]

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gesammelt? Die hier im Beitrag verwendeten Bilder sind übrigens offizielles Pressematerial der Telekom. Findet ihr nicht auch, dass sie unter diesem Kontext eine ganz neue Bedeutung erhalten?

(Wolfgang Böhl/Jürgen Vielmeier, Bilder: DTAG)

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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

86 Kommentare

  • Ja, dass es Techniker gibt, die angeblich da waren und denen man dann ganz easy nachweisen kann, dass sie lügen wie gedruckt, gibt es tatsächlich oft. Selbst schon gehört.
    War auch Telekomkunde und bin für immer weg von dem Laden.
    Wer sich für die Telekom ein zweites Mal entscheidet, wie oben schreibender Autor z.B., muss ein großes Herz haben. Und wird nicht belohnt. Also: NIEMALS Telekom! Und erst recht kein zweites Mal.

  • Ach ja, wie vertraut ist mir das… Schon der erste Akt wurde durch die Truppe der Bühne „Telekom Deutschland“ perfekt einstudiert und kommt regelmäßig zur Aufführung.
    Das ist die gleiche Inszenierung wie bei DHL, wenn wieder einmal ein Abholschein im Briefkasten landet, obwohl man zu Hause ist. Welcher Regisseur solche akkuraten Choreografien zur Aufführung bringt, ist nicht bekannt.
    Hier ein kleiner Erfahrungsbericht eines Duetts: Alice im Telekom-Land…
    http://erdschaf.blog.de/2010/08/12/schaltet-zweimal-alice-dsl-9171032/

  • Ich könnte eine ähnlich amüsante Geschichte erzählen – nur interessiert sie wahrscheinlich niemanden. Warum? Weil bei mir die Umstellung auf VDSL50 problemlos geklappt hat! Neuer Router in 3 Minuten selbst installiert, Synchronisation innerhalb 30 Sekunden, Konfiguration (selber) nochmals fünf Minuten. Dann Anruf von Telekom: „Wir schalten jetzt, Sie werden für ein paar Minuten kein Netz haben.“ Das war´s. Außer, dass jetzt alles noch schneller als vorher läuft, habe ich nichts gemerkt.

    Ich vermute, dass es Tausende meiner Fälle gibt. Und wenige, wie die von Herrn Böhl. Leider wird nur über schlechte Erfahrungen berichtet – und die versauen die dann das Image. Deswegen hier mein Versuch, die Waage wieder etwas auszugleichen 😉

  • Also ich muss ja zugeben, dass ich Telekom-Kunde bin. Und auch ein glücklicher. Ich hatte niemals große Probleme mit denen. Und bei den Problemen, die ich hatte, wurde sich auch immer gut und professionell gekümmert.

    Aber das oben scheint mir echt ein Beispiel für schlecht Unternehmenskommunikation und schlechtes Prozessmanagement zu sein. Hoffentlich nimmt sich die Telekom das mal zu Herzen.

  • Tja, kann ich gut nachvollziehen. Bin im Juni/Kuli umgezoegen und hatte mir bei 1&1 den Umzug buchen lassen und hinzu eine UMTS SIM , die 3 Monate kostenlos ist als Bestandskunde bestellt. Nachdem nach 5 Wochen noch kein Technikertermin angekündigt worden war, riefi hc an nur um zu erfahren dass man den Umzug garnicht gebucht hätte, schliesslich wäre ich doch auf UMTS umgestiegen! Tja, warum ich dann aber noch für DSL bezahlen würde, darauf wusste der Mensch am andren Ende der Leitung auch keine vernünftige Antwort…

    Daraufhin „neuen“ Umzug gebucht, dieser wurde dann 8 Wochen später (!!!) nach noch so einigen Interventionen endlich auch geschalten. Übrigens wurdne mir die vollen 60 Euro fürn Umzug berehcnet und trotz mehr als 3 Monaten ohne Internet nur 1 Monat rückerstattet. Schade dass man hier so abhängig ist, sonst hätte ich sicherlich mehr rückbuchen lassen.

    Und als ob ichs geahnt hätte hab ich die 3 Monate UMTS ddadurch natürlich voll ausgenutzt und musste immernoch einige Tage danach auf meinen Anschluss warten. Kostenlose Hotline über diese SIM nutzen ist übrigens nicht drin, musste für jedes Gespräch das Handy bemühen…

  • Tja, erinnert mich an Hermes Paketversand. Da heißt es auch immer: „Es wird ein zweiter Zustellversuch unternommen“. Komisch, ein erster hat nie stattgefunden…
    Hatte vor einem Jahr ähnliche Szenarien mit 1&1. Nur hat es sich über ein halbes Jahr hingezogen. Dann bin ich zu mnet: 5 tage später war ich glücklicher ISDN + 18k DSL Inhaber, stabil. 🙂

  • Ich habe das gleiche in einem auch etwa 10teilgen Akt für einen Kunden mit Vodafone durchgetanzt. Ein Drama in 10 Faxen, denn ich habe brav jeden Termin, der nicht eingehalten wurde (6 oder 7) per Fax dokumentiert und Termine per Fax bestätigt. Eine Lösung ist es nicht, aber immerhin ist der zeitliche Aufwand dann dokumentiert und kann eingefordert werden. Ist auch so geschehen, der Herr hat nun (nach weiteren Faxen) etwas über 1.000 Euro Guthaben bei Vodafone 🙂 Was natürlich nur „aus Kulanz“ gutgeschrieben wurde und daher nicht ausgezahlt werden kann 😀

  • Mein VDSL 50 Anschluss ist nun schon gute 3 Jahre alt.
    Damals hatte ich nahezu die gleiche Story, eigentlich habe ich für die Telekom gehofft, dass sich der Installationszustand inzwischen verbessert hat.
    Ich habe ebenso Urlaub genommen an Tagen wo niemand kam.
    Die Hotline sagte sie müssten einen Techniker vorbeischicken, die Techniker sagten damals zu den Termintagen sie wären noch nicht auf die neue Technik geschult worden, der andere Techniker am übernächsten Tag brauchte nicht in meine Wohnung usw. …

    Ich bin gefühlte 20x vom Arbeitsplatz nach Hause gefahren,
    nur weil immer irgendwas neues war und unbedingt ein Techniker vorbei geschickt werden sollte.

    Durch die Servicenummern und deren Sprachcomputern konnte ich navigieren ohne auch nur die Menü-Frage gehört zu haben.
    (Man kann beträchtlich Zeit sparen wenn man es sich frühzeitig merkt.)

    Ein kleiner Trost für Wolfang: Bei mir hat es damals 2 Monate gedauert bis der Anschluss endlich einsatzbereit war.
    Aber seit dem läuft er bemerkenswert stabil! (ca 1 Störung pro Jahr)

  • Super Geschichte und ich fühle mit Herrn Böhl, denn ähnliches habe ich in der Vergangenheit bei der Telekom auch erlebt.

    – Techniker kündigt sich an und wirft trotz Anwesenheit eine Postkarte in den Briefkasten. Die Klingel direkt daneben hat er bestimmt übersehen

    – Im Zeitraum von fast 2 Jahren hunderte Male mit diversen Stellen der Telekom telefoniert: Kundenhotline, Störungsstelle, Beschwerdestelle, etc. pp. weil wir ständig über Tage hinweg kein Internet hatten und VDSL und Entertain nicht einwandfrei funktionierten.

    Letztlich war es der Speedport 700V, der nicht mit der Gegenstelle kompatibel war. Die Telekom hat neue Bauteile in der Vermittlungsstelle eingebaut, die mit diesem Speedport nicht kompatibel waren.

    Seit etwa 3 Monaten läuft bei uns alles fehlerfrei!!

    Und der Knaller war am Ende die Gutschrift in Höhe von 120,00 €, die mir von der Beschwerdestelle angeboten wurde. Also als 1,- € Jobber hätte ich für die etlichen Stunden am Telefon und die unzähligen Hausführungen der Telekommitarbeiter mehr bekommen.

  • Teile dieser Geschichte habe ich erst vor zwei Wochen selbst erleben dürfen, Wechsel zurück zur Telekom wegen VDSL. Die Technik kam, die Zugangsdaten nicht, „Die kommen eventuell erst am Tag der Schaltung!“. Am Tag der Schaltung, ein Samstag, ist zwar die Technik da, dafür aber weder Zugangsdaten noch eine Leitung. Wie mit die Störungsstelle am Sonntagmorgen erzählt, läge ein Defekt an der Leitung auf der „letzten Meile“ vor, geschaltet sei aber. Leider könne der Techniker aber erst am Dienstag rausfahren. Die Frage, warum man eine Leitung schalte und diese dann nicht prüfe, erspare ich mir und dem Mitarbeiter lieber.

    Am Dienstag geht dann tatsächlich das Telefon, die Zugangsdaten für DSL fehlen immer noch, sollen aber inzwischen erneut verschickt worden sein. Am Donnerstag sind diese immer noch nicht da, dafür erhalte ich vorläufige Angaben, die „so eigentlich nicht rausgegeben werden dürften“. Inzwischen sind die richtigen Zugangsdaten da, dafür kann mir niemand sagen, wann denn nun tatsächlich VDSL geschaltet werden kann. Denn dafür muss ja der Datenbestand in die Hauptdatenbank „migriert“ werden (Warum speichert man die Daten da nciht gleich?) und dann stellt sich ja die Frage, ob überhaupt ein Port verfügbar ist (Warum verkauft man etwas, das gar nicht vorhanden ist? Betrug???).

    Das schöne daran ist aber: Es ist bei allen Providern das gleiche, kompente Mitarbeiter findet man nur sehr, sehr selten.

  • Ach ja – das kenn ich auch 🙂
    Ich hab damals auch spontan mich daz entschlossen es aufzuschreiben. Zu Recht: Denn ich hab zwar „nur“ 8 Akte gehabt, dafür aber in 6 Monaten.
    Wer die Story lesen will: http://sebastian-michalke.de/tag/zuruck-zur-telekom/

    So wie es scheint, hat sich bei der Telekom nichts geändert. Wenn es läuft 1A, wenn nicht kannst du froh sein das du DEN EINEN MITARBEITER am Telefon hast, der dir hilft. Alle anderen leiten nru weiter oder schmeißen einen aus der Leitung.

    Ich bin nun nach meinem Wechsel zurück zur Telekom seit 3 Jahren Kunde – wenn es läuft dann läuft es.

  • Oh ha, das kenne ich auch. Allerdings mit Vodafone und einem Umzug. Mal ging DSL nicht, mal mit falscher Geschwindigkeit, mal ging das Telefon nicht, usw. Ich hab‘ von Anfang März bis Ende Juli 2011 mit denen rumgekaspert. Zwei Technikertermine verstrichen ohne Techniker. Bis heute war keiner da. Es ging letztlich dann auch ohne Techniker. Wozu da einer herkommen wollte verstehe ich bis heute nicht. Und das es von selbst keine „Wiedergutmachung“, sondern erst auf mehrmalige Anfrage, ist wohl dem Sparzwang geschuldet.

  • Da ich kürzlich umgezogen bin und in der neuen Wohnung Unitymedia nicht weiter nutzen konnte bin ich neuerdings auch wieder Kunde der Deutschen Telekom.

    Entgegen vieler Horrorgeschichten im Netz verlief die Freischaltung, wenn auch nicht ganz ohne Hürden, unproblematischer als Gedacht. Hier mein Artikel dazu: Die Chronologie einer DSL-Freischaltung.

  • Wenigstens sind wir nicht alleine 😉
    Wir sitzen seit Freitag letzer Woche (heute ist Donnerstag) in einem Büro komplett OHNE Internetanbindung, da unser alter Zugang abgeschalten wurde, aber weder Hardware raus ist, noch ein Anschalttermin von der Telekom bekannt ist … Also diese Woche schon zig mal mit der Hotline telefoniert, es kommt einfach keine vernünftige Info, wann denn der Anschluss überhaupt gehen wird …
    Aber wer braucht schon schnelles Internet zum Pflegen eines Online-Portals, wenn man doch auch zu zehnt über einen UMTS Stick surfen kann!

  • 1. Backup-UMTS-Stick mit O2 gekauft. Schon ohne Erschöpfung der Flatrate scheißlahm.

    2. Sehr geehrter Herr Schenk, hiermit bestätigen wir ihren Umzug und Upgrad auf DSL 16000. Die Leitung in ihrer neuen Wohnung wird geschaltet am: Datum.

    3. Datum vorbei, angerufen: Ach, das tut uns leid, ihr Umzug und Upgrade wurde vom System storniert. Ich buche das neu ins System ein.

    4. Sehr geehrter Herr Schenk, hiermit bestätigen wir ihren Umzug und Upgrad auf DSL 16000. Die Leitung in ihrer neuen Wohnung wird geschaltet am: Datum.

    5. Urlaub genommen, gewartet

    6. Datum vorbei, angerufen: Leider muss bei ihnen ein Techniker nachschauen, kommt am Datum

    7. Leider konnten wir sie nicht antreffen…blablabla

    8. Angerufen: Techniker kommt nächste Woche zwischen 10 und 17 Uhr (wtf?) STOP! Ich arbeite nur 100 Meter weit weg, der soll einfach anrufen, wenn er kommt!

    9. Techniker ruft an, fährt 3mal an mir vorbei, der ich an der Straße stehe und wild winke, findet dann doch noch einen Parkplatz (vor der Haustür wär zu einfach gewesen. Zeige dem Techniker meine Hardware. Och ne, das geht nicht. Neuen NTBA hab ich dabei aber sie brauchen ein neues Modem. Aber ich schalte schon mal. Nach einer Stunde war er dann zufrieden und ist mit Trinkgeld abgezogen.

    10. Neues Modem im T-Shop gekauft, angeschlossen und – es funktionierte! Nur 6 Wochen nach meinem Umzug und 10 Wochen nach meiner Umzugsmeldung….

    m(

    Andererseits – wenn man nur die Wahl zwischen Telekom und T-Reseller hat, kann man auch gleich zur Telekom gehen. Sonst schieben die sich nur gegenseitig den schwarzen Peter hin und her.

  • Wie bekannt! Habe selbst zwei Monate auf Internet warten müssen, weil beim Straßennamen ein Buchstabe falsch war. Bis das als Fehler jedoch mal auffiel, hatte ich auch schon Dutzende von Hotlineanrufen hinter mir.

  • Kleiner Tipp: einfach eine Klingel in den Briefkasten einbauen. Diese aktiviert man dann, sobald man ein Paket erwartet! So kann man sich zumindest gegen faule DHL-Postboten rüsten.

    Kann aber auch passieren, dass sie das Paket gar nicht erst dabei haben!

  • Der Begriff Servicewüste Deutschland kommt nicht von ungefähr.
    Auch ist es beschämend, wenn man jedes Mal einen anderen Service-Mitarbeiter am anderen Ende der Strippe hat, der natürlich mit dem bisherigen Verlauf des Vorgangs nicht vertraut ist und man ihm/ihr alles von vorn erläutern muss…
    Ein Wunder, dass Herr Böhl so lange, so nett geblieben ist. Eine solch ewige Vertröstung ist, auch im Hinblick auf die zu zahlenden Preise, keineswegs akzeptabel. Der Schluck aus der Weinflasche sei ihm gegönnt, auch wenn ich sie auf „ex“ gezogen hätte.

  • lächerlich. dieses prozedere habe ich bereits 5x hinter mir. seit es DSL gibt mache ich das alle 2 jahre mit. kann also kein mitleid versprüren und nur darauf hinweisen das dein fall (sprich ähnlcihe) schon ca. 15 mal in der ct erschienen. das mit dem technikertermin und postkarte im briefkasten ist übrigens standard. die klingeln nichtmal. selbst 3x erlebt.

  • So unterschiedlich kann der Service im Einzelfall verlaufen. Denn auch ich gehöre zu jenen die bereits mehrfach umgezogen sind und bei denen dennoch das meiste problemlos klappte. Zunächst war da die Telekom bei der der Wechsel von analogem Anschluss auf DSL und spätere Umstellungen auf schnellere DSL-Pakete stets pünktlich und problemlos lief. Als ich letztes Jahr nach Hamburg zog und bei 1&1 das DSL-50 Paket buchte bekam ich umgehende Bestätigung und nahezu tägliche Updates via email und die Hardware war auch nach wenigen Tagen da. Alles eingestöpselt und zum vereinbarten Zeitpunkt lief das Internet und dank der anwenderfreundlichen FritzBox (aka 1&1 Homeserver) war auch das WLAN nach wenigen Minuten eingestellt. Es kam im Laufe der Zeit zu insgesamt drei Verbindungsausfällen und einer davon dauerte leider fast eine Woche. Doch auch hier wurde ich angenehm überrascht: Die Wartezeit bei der Störungshotline war kürzer als befürchtet, ich bekam prompte Informationen und innerhalb weniger Tage war auch der Techniker da der das Gerät durchgemessen hat und dann außerhalb der Wohnung die Störung beseitigte. Absolut verblüfft war ich das der 1&1 Kundenservice sogar von sich aus auf meinem Handy anrief um mich über die Behebung der letzten Störung (dauerte weniger als einen Tag) zu informieren während ich nichts ahnend im Büro war. Während der langen Störung habe ich deren UMTS-Stick verwendet und als Wiedergutmachung für die Unannehmlichkeit wurde mir gar ein voller Monat Internetflat für den UMTS-Stick gutgeschrieben.
    Von einer Servicewüste kann man also in Deutschland nicht sprechen auch wenn die Telekommunikationsanbieter offensichtlich noch in einigen Bereichen besser werden müssen. Aber in einigen Oasen scheint das ja immerhin schon zu klappen. Wenn ich das mit meinen Erfahrungen mit Comcast und AT&T in den USA vergleiche bin ich doch froh wieder in Deutschland zu sein.

  • Ich bin auch gerade Telekom(leid)geprüft…dabei wollte ich nur wissen ob an meinem neuen Wohnort Internet mit welcher Geschwindigkeit geschaltet werden kann.
    Ich habe dann 6(!) mal bei der Hotline angerufen bis ich durchkam (Internetcheck ging nicht, weil die Straße erst kürzlich fertiggestellt wurde und wohl noch nicht in deren Datenbank auftaucht).

    Beim ersten Anruf wurde ich ersteinmal 30sekunden lang darüber aufgeklärt, dass wen ich Probleme mit dem Speedport xyz und dessen Netzteil hätte, solle ich doch bitte im Internet gucken (Frage mich wie man das macht wenn der SPeedport kaputt ist).

    Dann war ich irritiert das die Computerstimme von mir die Rufnummer haben wollte um die es geht. Hab ich nicht, bin kein T-Kunde -> also nochmal angerufen um eine andere „Rubrik“ zu wählen.

    30Sekunden speedport Ansage später stellte ich fest das auch die andere Rubrik offensichtlich die Angabe einer Telefonnummer erfordert. 123456 wird anstandslos hingenommen.

    „Sind sie daran interessiert Telekom Kunde zu werden?“ -> Noch Ja!

    „Zur Qualitätssicherung werden einige Gespräche aufgezeichnet, wenn Sie dem zustimmen, sagen Sie bitte Ja.“ -> NEIN

    — KLICK —
    Da wird aufgelegt! Schweinerei.

    Beim nächsten mal sage ich also wiederwillig JA und werde in die Warteschleife gestellt. Nach 15 Minuten wird man aus selbiger rausgeworfen. Das ganze Prozedere hab ich dann einige male wiederholt bis ich von einer Dame im Callcenter begrüßt wurde. Leider konnte sie mich nicht hören! Ich Sie sehr gut, sie mich gar nicht. Also hat sie wieder aufgelegt und ich durfte erneut anrufen. Irgendwann konnte man mir dann tatsächlich weiterhelfen.
    Zur Telekom wechsel ich aber nach diesem Erlebnis mit Sicherheit nicht mehr.

    Vielleicht sollte ich mal den Gesprächsbaum der Computerstimme aufzeichnen um den einen gültigen Weg zu finden, der einen direkt mit einem Mitarbeiter verbindet. Aber nehme ich dann Tiefensuche oder Breitensuche? 🙂

  • Wir machen das beruflich, d.h. meine Mitarbeiter und betreiben die IT eines D-weiten Filialisten und leider gibt es noch viele Gegenden, wo die T-Konkurrenz nicht kann/darf/will. Hier kann jeder die Telefoncomputer-Sequenz fuer 0800-3301300 auswendig herbeten. Manche Mitarbeiter schaffen es sogar, an 3 Apparaten parallel 3 Störungen abzuliefern. Vielleicht sollten wir Tagespraktika für zahlungskräftige Heimuser anbieten?

    Im Ernst: Die im Post genannten Probleme (Termin nicht eingehalten, Rauswurf aus Leitung, …) sind völlig normal. Wie wohltuend ist dagegen das Gespräch mit dem Wettbewerb … Dort sind wir mit unseren Anschlüssen einer Technical Service Group zugeordnet. Bei Störungen müssen wir in der Regel nicht mehr als 2x klingeln lassen, wir haben sofort einen kompetenten MA am Apparat und wir hatten noch nie(!) eine Leitungs-/Anschluß-Störung, die nicht innerhalb des gleichen Tags behoben worden wäre. Ach ja, günstiger sind sie auch noch …

  • Bei mir ging mal am Samstag abend das Internet nicht, Lichtlein blinkt. Ich denke mir: „Kagge ausgerechnet am Wochenende verdammt“, rufe auch gleich bei „denen“ an mit einer ganzen Portion Hass im Magen und Unwohlsein im Solarplexusbereich. Musik fetzt und ich komme auch gleich durch und eine Tussi mit süßer säuselnder Stimme entschuldigt sich und verspricht mir hoch und heliliges Indianerehrenwort dass es am Sonntag wieder gehen sollte und ein recht heftiges Unwetter schuld ist ( war echt ein fettes Unwetter am Start) und sich umgehend ein Techniker drum kümmern würde. Na super denke ich mir. Surprise Surprise- eine halbe Stunde später geht wieder alles und am nächsten Tag ruft die Telekom erneut an um nachzufragen ob alles geht und um sich erneut zu entschuldigen. Das war Top Service und sollte an dieser Stelle mal erwähnt werden. Aber natürlich geht es auch anders bei der Telekom, wie wohl jeder schon mal am eigenen Leib erfahren durfte!!!

    😉

  • Ich habe das ganze auch schon mal erlebt. Es ging dabei nur um normales DSl aber die Geschichte ging über 6 Monate, in denen ich regelmäßig mit der T-com telefonieren musste. Zwichenzeitlich wurden sogar die Tarife geändert.

  • Diese Anschlüsse werden meist von Subunternehmern geschalten, die unter einem mördermäßigen Zeitdruck leiden. Ist ein Auftrag zeitlich nicht machbar, wird so getan als wäre eine Karte eingeworfen worden, die aber keiner je gesehen hat. Das Resultat sind Mehrkosten und Enttäuschung.

  • Mal wieder ein typischer Fall von Telekom 🙂
    Ne im Ernst. Meist klappt es ja ganz gut. Probleme derart gibt es immermal bei allen Anbietern. Wobei die Unkoordiniertheit schon fast ein Markenzeichen ist…
    Aber ich denk mal bald haben se es geschafft!

  • da wünsche ich wolfgang noch gute nerven, wenn er es einmal wagen sollte, zu versuchen, seinen telekom-vertrag zu kündigen.
    das war bei mir ein drama in immerhin noch mal 7 akten.

  • Bei mir läuft gerade das gleiche Spiel, Wechsel zur T-Kom wg. VDSL, übrigens auch am 4.10.

    2 Tipps habe ich aber:
    1. habe ich direkt übergangsweise DSL2000 geschaltet bekommen, wenigstens das ging. Auf jeden Fall nachfragen.
    2. Wenn die Zugangsdaten fehlen, heißt das Stichwort „Sofortkennung“. Den Mitarbeiter darauf ansprechen. Meine richtigen Zugangsdaten habe ich immer noch nicht, aber mit Sofortkennung kann man wenigstens wieder ins Netz.

    Mal gespannt, wann VDSL nun hier auftaucht…

  • @ Herrn Böhl:
    Ich kann nachvollziehen, wie es ihnen geht. Und Trost habe vlt. ich auch, denn es geht immer noch etwas schlimmer.
    Vor 4 Jahren stand mein Wechsel von Telekom zu 1&1 an.
    ich saß geschlagene ACHT Wochen ohne Internet da. Jeder der beiden Parteien schob die Schuld auf den anderen. Ich war ähnlich verzweifelt wie sie. Wahrscheinlich sogar noch mehr. Das hat mich bis heute geprägt.

    Viele Wochen danach erfuhr ich, wer aus rein technischer Sicht Schuld war. Es war die Telekom, die den 3t Anbieter eiskalt am langem Arm verhungern hat lassen.

    Das ganze hat System und soll dazu führen, dass Wechsel angesichts ihrer Verzweiflung einen Rückzieher machen. Der verantwortliche Produktmanager, der diese Losung heraus gegeben hat, gehört verklagt.

    • Hallo,

      ich erlebe gerade etwas ähnliches. Seit mehr als 4 Wochen haben wir kein Telefon und kein Internet. Es sollte eigentlich nur ein Tarifwechsel werden, schnelleres Internet sollte hier. Das war bei dem Anbieter (Vodafone) nur über eine Telekomleitung möglich. Aber der Router kann sich nicht auf das Vodafone-Netz einwählen. Laut dem Telekom-Techniker welcher vor 2 Wochen da war liegt es an einer Schnittstelle, die nicht geschaltet wurde. Am Router kommt die Leistung an. Das Problem liegt also am Verteilerhäuschen. Heute sollte ein Telekomtechniker das Problem lösen… dieser wollte aber wieder ins Haus (wo er nicht hin muss) hat aber den Auftrag dann abgebrochen, da er nur meine minderjährigen Kinder angetroffen hat. Angeblich dürfte er dann nicht das Haus betreten. Wer hat sowas schon mal gehört?? Fakt ist, dass wir jetzt abermals 1 Woche auf einen Technikertermin warten dürfen. Keiner ist zuständig und wir haben seit mehr als 5 Wochen kein Telefon und Internet. Unglaublich!

  • Ich bin nun schon x Mal mit der Telekom umgezogen und bis auf meinen letzten Umzug hat eigentlich immer alles gut geklappt. Es gibt überall mal Probleme – und es lag letzen Endes an etwas mysteriösen Tarifen die gebucht und dann gleich nochmal auf einen anderen falschen umgebucht wurden. Wer aktuell einen Telekomtarif bucht sollte das immer im T-Punkt oder am Telefon machen, denn online kriegt man immer IP-Telefonie aufgedrückt und das wollt ihr (noch) nicht wirklich. Fehler passieren überall und wenn ich bedenke was ich von Alice, 1&1 und Co. schon gehört habe – kann ich doch sehr zufrieden sein.

    Die Twitter-Jungs der Telekom sind wirklich sympathisch und engagieren sich. Sie vergessen auch schonmal zurück zu rufen, aber bei dem Andrang dort habe ich das verziehen. Insgesamt haben sie sich sehr bemüht und der Twitter-Kanal war tatsächlich auch die Lösung meiner Probleme. Denn die rufen dann bei dir an statt dass du 50 Mal versuchst durch die Telefonwarteschleife zu kommen – während du die Wartemelodie auswendig lernst. Man hat bei den jungen Leuten auch nicht das Gefühl als würde man sie total nerven sondern, so war es zumindest bei mir, dass sie den Service tatsächlich gerne machen. Vielleicht nutzen sich Service-Leute bei der Telekom zu schnell ab und müssten häufiger durch junges Personal ausgetauscht werden…wer weiß.

    Mit dem Online-Team hat Wolfgang nun jedenfalls gute Chancen, dass es doch noch klappt. 🙂

  • …… Schön blöd…ich will keine Werbung machen, aber wenn möglich zu Kabel wechseln (Kabel Deutschland, Unitymedia oder Kabel BW)…schneller, billiger und dazu noch eine persönlich Installation nach 10 Tagen…

  • Ich bin mittlerweile absolut zufriedener Unitymedia-Kunde… Neulich war das Gerät am Hausübergabepunkt defekt … Samstag-Abends bei Wetten Dass ;-(( Montag früh um 8.15 stand der Techniker vor der Tür und hat es gerichtet … Ich kann Unitymedia nur loben …

  • Ich kann davon ein Liedchen singen. Ich frage mich nur zu wen soll man noch gehen. Also 1 und 1 hat öfters das gleiche abgezogen. Vielleicht sollte man zu deren Schutz sagen, dass 1 und 1 mit Telekomtechniker zusammenarbeitet.

    Hoch lebe das Internet.

  • war das nicht schon immer so bei der telekom? ich hab das auch alles durchgemacht. ich kann dazu nur sagen, dass es hilfreich ist als schwieriger kunde wahrgenommen zu werden. vodafone hat dafür eigenst abgestellte mitarbeiter. diese haben mehr befugnis und sind beim seele-streicheln etwas eleganter als der ganze rest. querulantentum hat sich wirklich bezahlt gemacht:-)

  • Ich weiss nicht ob der 41. Kommentar noch gelesen wird, aber ich schliesse mich noch mal eben an.

    WIR LEBEN AUF DEM DORF !

    – Wir hatten einen analogen Telefonanschluss von Telekom und einen UMTS-Stick von Vodafone.
    – Wir wollten 2 Telefonanschlüsse und schnelles Internet für 3 PC´s
    – 1000er Leitung wurde uns verkauft (alle folgende = Vodafone)
    – Speedtest = 600 = zu langsam
    – getauscht gegen UMTS-Router Easybox mit Versprechen, wenn zu langsam dann Zusatzantenne (1 Telefonanschluss)
    – Zusatzantenne jedoch nicht Kompatibel = Austausch gegen anderen Router
    – Immer noch nur 1 Telefonanschluss
    – Datenvolumen für 3 Internetuser zu gering, reicht für 15-18 Tage. Danach nur noch „Analoge Geschwindigkeit“.
    – Aufstockung für gleichen Betrag(40€) möglich.
    (nicht eingerechnet: dutzende Anrufe und viele Besuch im Vodafone-Shop)

    Hoffentlich gibt´s bald ´ne alternative !

  • genau DESHALB sind wir im dezember 2010 zu kabelbw gewechselt…
    die halten nicht nur ihre geschwindigkeit, sondern bieten auch noch top-service, super kundenbetreuung und ES LÄUFT!

    achja… und nicht nur die festnetzsparte der telekom hat so ihre macken.
    bin seit august 2010 telekom-mobilfunkkunde und werde sobald ich die möglichkeit habe den vertrag kündigen.

    den fehler mach ich nie wieder, das war mir eine lehre!

    NIE WIEDER DEUTSCHE TELEKOM!

  • Könnt das alles nachtanzen!
    Bei 1&1 hat VDSL etwa 2 monate gedauert, inklusive gefühlte 200 Anrufe bei der Hotline, 3 Schalttermine, Technikerbesuche und und und.. ein heiden Spass war das !

  • Das gleiche wie alle hier.

    Umzug letztes Jahr in Eigenheim noch ohne Telefonanschluss aber schon mit Kabel drin. 🙂

    Am 15 März angekündigt das ich am 22. Mai umziehe.

    1. Umgezogen, kein Technikertermin. Angerufen „tut uns leid, wir schicken umgehend einen“

    2. Oma (zum Glück hat man die) bewacht das Haus am Technikertermin. Der bleibt natürlich aus „Sie wurden nicht angetroffen“. Neuer Termin in frühstens 2 Wochen.

    3. Zweiter Termin: „Techniker konnte nicht kommen“

    4. Hotline angerufen und gesagt „Techniker war da, hat aber mist gemacht“ Also die gesagt „Ok, dann ist es keine Neuschaltung sondern eine Störung“ Einen Tage später stand der Techniker auf der Matte und wußte warum es eine Störung gab. Es war ja noch nichts geklemmt. 😉 Mit dem Trick bekommt die Jungs etwas schneller aus den Federn.

    5. Telekom Festnetzanschluss + Inet gekündigt und 1&1 komplett angemeldet.

    6. Internet und Telefon ging am 20.August! (15. März wurde Umzug angekündigt) Im August 2011 wurde noch Geld von der Telekom von meinem Konto abgebucht für den Telefonanschluss den ich ja seit 1.8. nutze.

    Seit dem klappt alles mit denen… Aber noch einen Umzug überleb ich nicht.

  • Kurzfassung meines Umzugs:
    Zwei Straßen weiter, am 15.08.10 im lokalen T-Punkt angekündigt, dass der Umzug erfolgen wird und bitte zum 01.10.10 alles geschaltet wird (Festnetz & DSL). Nur mit massivem Druck wurde alles dann schlussendlich geschaltet, am 15.03.11 – dieses so hoch gelobte @Telekom_hilft hat irgendwann auch nicht mehr reagiert, hatten wohl selbst keine Lust mehr. Erst als ich im lokalen T-Punkt gedroht habe, selbigen erst wieder zu verlassen, wenn alles funktioniert, und auch um 20:00 Uhr noch drin saß mit einem einzelnen Berater, wurde alles in die Wege geleitet.
    Wo vorher nie ein Techniker vorbei kam, kamen dann plötzlich drei Techniker auf einmal.

    Fazit: Nach der Mindestvertragslaufzeit bin ich erst mal Weg vom rosa Riesen – den gleichen beschi**enen „Service“ bekomme ich auch woanders, und spare dann auch noch Geld.

  • Ich habe im Herbst 2010 bei T-kom gekündigt… Vertrag läuft Ende 2011 aus. Habe schriftlich, mehrfach per Mail, mehrfach per Telefon und mehrfach persönlich (im T-Punkt) um eine Kündigungsbestätigung gebeten… Jedesmal hieß es: Kommt die nächsten Tage… Nie kam was… Anfang der Woche wiedermal angerufen… Ja, kommt die nächsten Tage….Bisher immer noch nichts… Die nehmen mich einfach nicht für voll… dabei habe jahrelang deren Dienste genutzt und immer brav bezahlt… Wollen mich wohl nicht gehen lassen… Gut das ich mit Einschreiben Rückschein gekündigt habe… Hab mittlerweile Angst das sie mich nicht „freigeben“… Also ich bin da raus, wenn ich dann rauskomme… für immer…

  • Ich bin mittlerweile seit ca. 20 Jahren T-com Kunde und habe solch ein Debakel, trotz mehrer Umzüge, bisher zum glück nicht erleben dürfen. Auch der zum 01.10. versprochene VDSL Anschluß verlief bis auf eine kleine Verspätung zum 04.10. reibungslos. Den miesesten Kundenservice durfte ich bisher bei Kabel Deutschland erleben, die für meine Umzugsmeldung und Umstellung des Anschluss geschlagene 2 Monate und etliche Emails und Telefonanrufe brauchten!

  • Erinnert mit an die „Vorsicht Kunde“ Rubrik der c´t, in der man ständig solche Probleme lesen kann. So etwas kann bei jedem Anbeiter passieren, wobei die Telekom, 1&1 und Unitymedia gefühlt die Spitzenplätze belegen.

    <>

    Naja, wer auf Werbeversprechen hört, dem ist eh nicht mehr zu helfen… 😉

  • Ich wollte ja eigentlich nichts mehr zu dem Thema schreiben, da ich sonst schmerzhaft daran erinnert werde, wie die VDSL25 Aufschaltung vor knapp 2 Jahren bei mir ablief. Aber bei der Schilderung von Herrn Böhl keimten all die miesen Emotionen und vor allem die Verzweiflung auch bei mir wieder auf. Dass es Probleme beim Freischalten von Leitungen oder technische Hürden gibt, die von Haus zu Haus unterschiedlich sind, geschenkt, die kenne ich von meiner Arbeit als Admin auch, das ist nur mal so. Was aber einfach nicht geht, ist die miserable Organisation des Kundendienstes. Stundenlange Hotline-Warteschleifen, danach Probleme beim Weiterverbinden, nicht eingehaltene Termine, genau das darf nicht passieren.

    Unterm Strich: Das Produkt „Entertain“ ist gut, der Service nicht.

    Mich hat genau das dazu bewogen, den Vertrag nach 2 Jahren nicht zu verlängern. Man bekommt zu gleichen Preise ähnliche Leistungen bei anderen Anbietern. Ohne sich wie in „Falling down“ zu fühlen.

  • … kommt mir irgendwie bekannt vor 😉 Habe deshalb von Anfang an dem Telekom-Techniker die Mobilnummer vom meinem Hausmeister hinterlassen … und mir dadurch zwei Urlaubstage gespart.

    Denn beim ersten Mal war der Telekom-Techniker ebenfalls nicht erschienen. Eine Karte, die er hinterlassen haben soll, habe ich auch nie gefunden …

  • Also da muss ich doch mal meine guten Erfahrungen bei KabelBW loben:

    10 Tage vor dem Umzug in die Altstadt den Vertrag umgezogen, am folgenden Tag kommt der Techniker um das Haus sich anzuschauen, ist sogar die beiden Tage am Wochenende kurz vor Ort um zu schaun was er alles brauch, eine Woche später kommt der der Techniker zum Anschliessen der Technik, war noch nicht ganz klar ob das bestehende Kabel reicht, ob mein SAT-Stecker bis runter in den Keller geht, oder nicht doch hoch an die SAT-Schüssel. Es werden Messungen durchgeführt, alles passt, Hardware wird verschraubt und eingebaut. Dauert alles zusammen ca. 1 1/2 Stunden, eine weitere halbe Stunde später bin ich im Netz.

    Super problemlos und professionell. Hut ab vor den Leuten. Auch wenn der Support (email und tel) eigentlich immer langsam und überlastet ist, aber das sind wohl andere Probleme.

  • Ich finde, man muss das ganze etwas in Relation zu der Anzahl der Kunden sehn. T-Home ist nunmal in ganz deutschland vertreten und nicht nur in einigen Gebieten wie zB Versatel oder andere reseller.

    Ich bin zwar auch nicht mehr bei der Telekom (Preis/Leistungs-Bedingt), aber in der Zeit, wo ich noch Entertain und VDSL 25.000 hatte, war ich mit dem Support sehr zu frieden. Wurde jedoch auch einige male mit aussagen abgefertigt, die ich nicht nachvollziehen konnte, habe dann aber ein weiteres mal angerufen, habe einen anderen Betreuer bekommen, der mir dann genau so geholfen hat, wie ich es wollte 😉

  • Eigentlich hat man kaum eine Alternative zu den hier so heftig gescholtenen Telekom-Technikern. Egal welchen Anbieter man wählt – da für die letzte Meile meist die Telekom verantwortlich ist, übernehmen auch Telekom-Techniker die Einrichtung des Anschlusses, selbst wenn man eigentlich einen ganz anderen Anbieter gewählt hat. Und ein solcher Techniker hat uns neulich hinter vorgehaltener Hand erzählt, dass Anschlüsse anderer Anbieter systematisch (noch) langsamer und (noch) unzuverlässiger abgewickelt werden.

  • Ich hatte das Problem auch mal. Es ging um einen Wechsel zurück zur Telekom wegen dem seinerzeit exklusiv dort verfügbaren VDSL. Musste 250 Euro für die vorzeitige Kündigung bei meinem vorherigen Anbieter zahlen. Anschließend liefen ein paar Sachen fürchterlich schief und ich musste 4 Monate warten, bis ich endlich mein VDSL bekam. Ich hatte das Gefühl, dass ich ein derart seltsames Ausnahmeproblem hatte, auf das der Kundendienst einfach nicht zugeschnitten war, dass ich damit irgendwie durch das „Support-Netz“ der Telekom fiel. Nach einer dreiseitigen Beschwerde + Kündigung + Verlust-Aufzählung fand ich endlich Gehör. Das Ergebnis: Jemand bei der Telekom kümmerte sich bis zur Lösung persönlich um mein Problem. Ich bekam über 500 Euro Entschädigung gutgeschrieben (für die vorzeitige Kündigung beim anderen Anbieter und für die Monate ohne VDSL). Bin seitdem (ist zwei Jahre her) wieder zufriedener Kunde.

    Ich würde komische DSL-Probleme niemals persönlich nehmen. Die Telekoms sind große Konzerne mit Millionen Kunden, die täglich eine Flut von Beschwerden und Problemen zu bewältigen haben. Man muss wenn man ein außergewöhnliches Problem hat sich nur Gehör verschaffen an der richtigen Stelle. 😉

  • 🙂 Lustige Story, aber das, was man so erwartet wenn es um den Anschluß von Internet etc. geht. Ich bin jetzt seid drei bei Unity Media und ich kann euch sagen… ICH BIN ABSOLUT ZURFRIEDEN.

    Außergewöhnlich, ich weiß, aber ich kann nix anderes sagen. Anmeldung und Freischaltung war reibungslos. Netz und TV sind seid dem absolut stabil. Nur einmal eine Störung gehabt die aber sofort gelöst wurde.

    Mein könnte meinen ich arbeite bei UnitiyMedia, ist aber nicht so… Ich bin wohl einfach ein Sonderfall.

  • Ich kenne etliche Leute, aus dem Freundeskreis sowie aus der näheren Familie, die alle schlechte Erfahrungen mit der Telekom gemacht haben. Ich selbst wollte daher nie etwas mit diesem Anbieter diverser Sachen zu tun haben. Bis ich mich dann doch für das iPhone entschied. Dann kam auch bald der VDSL-Anschluss und Entertain dazu. Mittlerweile sogar ein 2. Vertrag.

    Natürlich wollten man auch mich in die Warteschleife schicken. Habe ich auch mitgemacht. Mache ich auch weiter mit. Aber ich drohe auch immer an, zu Vodafone zu wechseln. Und damit mir diese Entscheidung nicht allzu leicht fällt, will ich auch immer eine Entschädigung haben, die mir bisher immer gewährt wurde.

  • Soviel Ärger wegen eines DSL-Anschlusses hätte ich mir nicht bieten lassen. Ich würde mir den Arbeitsausfall bezahlen lassen und dem Telekomservice ordentlich Druck machen bis ich 6 Monate freies Internet hätte.

    Andernfalls würde ich direkt zu einem anderen Anbieter wechseln. Das ist unfassbar was sich die Telekom hier geleistet hat. Ich habe schon viel mit denen erlebt aber sowas fürchterliches ist mir zum Glück noch nicht widerfahren. Die idiotische Warteschleifen Melodie kann ich trotzdem im Schlaf nachtrommeln.

    Autsch!

  • Nein, eine ähnliche Erfahrung habe ich nicht gemacht. Ich bin 3 mal umgezogen, habe dazwischen den DSL-Provider gewechselt, den Tarif gewechselt und es lief ohne Probleme. Der Termin wurde mir mitgeteilt und die Umschaltung hat auch funktioniert, bei der Telekom. Allerdings, ich musste auch noch nie zu Hause bleiben.

    Auch habe ich schon bei deren Hotline angerufen, bin schnell drangekommen und mir wurde kompetent und freundlich geholfen.

    Ich frage mich immer, warum gibt es solche Fälle und ich glaube, immer bei den gleichen?

  • Klar habe ich ähnliche Probleme gehabt. Bei mir ist es die uralt-Kupferleitung, die scheinbar so korrodiert ist, dass regelmäßig das Netz zusammenbricht. Ich lebe in Deutschlands kleinster Großstadt, nahe einem Viertel mit lauter Millionären. Die werden alle von der gleichen Leitung versorgt… und scheinen zufrieden zu sein (offenbar mehrheitlich alte Knacker). Bei mir langt’s für etwa 3 MBit im Download (und manchmal 50 KBit Upload). Hat die Telekom aber nicht gehindert, mir eine 16 MBit-Leitung aufzuschwatzen und dann auf den Vertrag zu pochen. Sämtliche Beschwerden bezüglich Leistungserfüllung verhallten ungehört in Bonn (und bei meiner Vertragsunterzeichnung gab es einen „Bandbreiten-Korridor“ von mindestens 6 bis maximal 16 MBit – das wurde später in „bis zu 16 MBit“ „korrigiert“). Von so Dingen wie VDSL kann ich nur träumen. 3 MBit sind ja auch schon was…
    Bei Alice war ich übrigens auch mal. Gleiche Leitung(sprobleme) aber hier brach neben Internet auch schon mal das komplette Telefonnetz zusammen. Eben sprach man noch munter mit dem Gesprächspartner und merkt nicht, dass die Leitung seit ein paar Minuten tot ist. Als Alice die kostenpflichtige Hotline einführte und ich für die Probleme auch noch zahlen sollte, war ich dank sehr kurzer Kündigungsfrist wieder bei der Telekom.
    Der Wechsel zu einem anderen Anbieter lohnt nicht, so lange niemand die alte Strippe durch eine neue Leitung ersetzt. Das wird aber so schnell nicht passieren. Einmal hat sich ein freundlicher Techniker verplappert. Der kam immerhin Samstags (kostenpflichtig, wenn die Probleme nach der Telekom-Anschlussdose liegen sollten). Ich konnte guten Gewissens sagen, dass meine Verkabelung in Ordnung sei, was mir der Techniker dann auch bestätigte und mir nebenbei verriet, dass „die Kollegen“ sehr gerne alles auf einen Fehler beim schieben würden. Nachdem er dann die Leitung vom Schaltkasten zum Hausanschluss gemessen hatte, meinte er, dass die Leitung dringend ausgetauscht werden müsse und er wolle dies umgehend der Störungsstelle melden. Das war vor drei Jahren… Bei jedem Sturm oder viel Regen darf ich dann wieder „Störung“ in’s Telefon bellen, drei oder vier mal „Ja“ sagen und dem freundlichen Hotline-Mitarbeiter verklickern, dass ich meine Geräte selbstverständlich bereits für dreißig Sekunden komplett vom Netz getrennt hätte.
    In dem Zusammenhang ein Ratschlag: der Telefon-Computer der Störungsstelle kann doch sicher auch den Stresslevel messen, mit dem ich „STÖRUNG“ in die Sprechmuschel brülle. In diesem Fall wäre vielleicht ein kompetenter Psychater am anderen Ende der Leitung hilfreicher als die armen Hotline-Schweine, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben aber so tun müssen, als wüssten sie, was sie tun…

  • kenne ich, nur hab ich am Ende aufgegeben und hat nun anstatt meiner 16+ mit Entertain, 6 Mbit und endlich eine Kündigungsbestätigung… 2012 endlich wieder Telekom frei

  • [Ironie] Bei 1&1 hätte Ihnen sicherlich der Herr Marcell D’Avis sofort geholfen. [Ironie Ende] In der Werbung der Telekom gibt es leider keinen kompetenten Mitarbeiter, der für jede Kundenreklamation einzeln bereit steht. Insofern empfehle ich Ihnen Vodafone 🙂

  • Ich kenne diese Prozeduren. Wir wohnen in einem kleinen Dorf, für eine einfach DSL-Leitung musste die gesamte Straße aufgerissen werden. Zum Glück übernahm des Telekom die Kosten dafür.

  • In der Gegend dicht wesstlich von Flensburg schlug der Blitz in einem Jahr zweimal in den gleichen im freien Feld stehenden Verteilerkasten der Deutschen Telekom ein. Nicht wenigen Anschlussinhabern brannte der DSL-Controller direkt hinter der Telekombuchse ab, auch Faxgeräte schmolzen weg und ähnlicher Ärger.

    1. Frage: Warum gibt es in den Telekom-Endbuchse im Haus nicht integriert eine Blitzschutzsicherung? Als wenn das ein riesiger Mehraufwand bei der Produktion der dämlichen Telefonsteckdosen wäre.

    2. Frage: Warum sichert die Deutsche Telekom ihre verschissenen Verteilerkästen nicht mit einem Blitzableiter ab? Ganz besonders, wenn ein spezieller Kasten mehr als einmal vom Blitz getroffen wurde weil er so schön allein in der Ebene steht? Die Technologie „Blitzableiter“ gibt es seit Jahrzehnten handelsüblich zu kaufen.

    3. Frage: Warum behebt die Deutsche Telekom die Schäden vor Ort bei ihren Kunden nach (vergleichsweise) wenigen Tagen, während Kunden anderer Anbieter (Vodafone etc.) etliche Wochen ohne funktionierende Telefonleitungen verbindungslos herumsitzen müssen? Für die Reparaturen der Verteilerkästen und Telefonleitungen bis zum Hausanschluss ist ausschließlich die Telekom zuständig. Mit welchem Recht werden Kunden anderer Anbieter von der Telekom über Wochen ignoriert?

    So ein mieses Unternehmen ist mir (außer mit Rogers in Kanada) noch nie untergekommen.

  • Nachdem wir jetzt knapp 2 Wochen in unserem Büro immer noch keinen Internetanschluss haben und imme rnochkein Anschalttermin bekannt ist, habe ich heute morgen einen Anschluss bei kabel bw bestellt, Anschlussgarantie in 5 Tagen und völlig unabhängig von der Telekom 😉
    Ich berichte wieder …

  • VDSL Business. Vor 8 Wochen. Erst wird die Hardware an die falsche Anschrift geschickt, dann kommt die Technikerin erst um 16:00 statt „zwischen 8:00 und 10:00“ – O-Ton: „ich habe doch erst heute um 12:00 Uhr angefangen“. Erst ging der Anschluss, am nächsten Tag dann nicht mehr, für eine Woche. Die Hotline sagte irgendwas sei mit der Leitung. Dann wollten wir ein Fremdrouter – VPN – dranbinden. Der Modem-Ausgang von Telekom Speedport ist unbrauchbar. Das Modem Speedport 221 seit Juli nicht mehr bei der Telekom verfügbar, auch im freien Handel nicht aufzutreiben. Eine Alternative konnte keiner in der Telekom-Technik-Hotline nennen. Wir haben für einen horrenden Preis nach Wochen aus dubioser Quelle ein Modem ergattert. Nun sollten DECT-Telefone an das Speedport 723 – wenn schon nicht fürs DSL zu gebrauchen, dann wenigstens als Telefonanlage…. Aber: Niemand kann sagen, welche DECT-Mobilteile an dem Gerät welche Funktionen unterstützen.

  • Das Theater geht doch schon so seit ÜBER 10 Jahren! Schon damals, als ich meine Mutter überreden konnte, dass sie sich einen DSL-Anschluß besorgt (angeblich zum Juni 2001 geschaltet), und das nachfolgende Geschiss mit der Teledumm ..

    .. wo sind eigentlich „Die Drei von der Telekom“, wenn man über sie flucht?

    Ach – dort: http://www.youtube.com/watch?v=gM62aICly30

    cu, w0lf.

  • Ich habe identische Dinge erlebt und habe mehrere Monate ohne Telefon in meinem Haus verbracht… den Knoten zum Platzen brachte der Umstand, das ich bei XING einen Telekom-Mitarbeiter gesucht habe – einen der bereits Preise für Kundenzufriedenheit bekommen hatte. Den habe ich mein „Geschichtsbuch“ geschickt und in weniger als drei Tagen ging alles plötzlich ganz schnell. Zwei Techniker und zwei Ansprechpartner aus Bonn haben mich persönlich betreut… Ich denke, solchen Menschen muss man mal einfach mitteilen, was die vielen Mitarbeiter des eigenen Konzerns fürn Driss verzapfen…

  • Bei mir dauerte bzw. dauert noch die Freischaltung seit dem 15.09.2011 und heute soll es endlich soweit sein, bis 23Uhr soll alles fertig geschaltet sein! Als krönenden Abschluss habe ich noch eine Rechnung in höhe von 243€ erhalten für die Fahrten der Techniker, die im Endeffekt nie etwas gemacht haben und ich zum Schluss noch einen Elektriker anheuern durfte der mir meine Kabel richtig verlegt hat weil die Telekom sagte das sie es nicht schaffen!!!

  • Wie kann es sein, dass ich einen DSL für 16000 bezahle und an meinem PC gerade einmal ca. 700kbit/s ankommen? Traurig ist es zusätzlich, dass die Gemeinde Haldenwang komplett neue Glasfaserkabel eingezogen hat, damit jedem eine schnelle Internetleitung zur Verfügung gestellt werden kann. Der Anschlusskasten ist von meinem Haus ca. 50-70m Luftlinie entfernt! Da wir langjährige Kunden sind, möchte ich doch ungern zu einem Konkurrenzanbieter wechseln, wie z.B. Vodafon, die die LTE-Technik mit bis zu 25Mbit/s anbieten…
    Es muss doch eine Lösung möglich sein um unserem Haus eine vernünftige Leitung zu spendieren.
    Ich bitte dringlich um Ihre Hilfe, denn so geht das nicht weiter! Mit freundlichen Grüßen PhroZen

  • Mir ist das gleiche mit Vodafone passiert. Noch viel schlimmer. Statt VDSL soll ich jetzt einfach DSL6000 mit VOIP bekommen. Ich habe aber seit Jahren einen 16.000 er Anschluss mit ISDN der gut funktioniert.

    Vodafone ignoriert vollkommen den geschlossenen Vertrag.

  • Ich kämpfe mich gerade durch die 1und1 Servicewüste auf der Suche nach meinem VDSL 50.000 Anschluss. Immerhin haben sie es nach diversen Telefonaten auch mal geschafft einen UMTS Stick zu schicken.

    Glaube dieses Problem wird uns auch noch eine Weile verfolgen.

  • Tja, Hr. Böhl hat ja noch Glück gehabt.

    Meine Erfahrung mit der Telekom ist so:

    Statt VDSL 50 hätte ich nur ein DSL 6000 bekommen. Dies hab ich abgelehnt, da ich vorher ein Alice-Comfort Anschluß hatte der mit gut 12000 ein gute Geschwindigkeit hatte. Nun hab ich zur Zeit kein Telefonanschluß, da Alice angeblich den gekündigten Anschluß nicht wieder reaktivieren kann.

  • Wenn ich das hier lese, frage ich mich kann so was sein. Ja das ist leider schon hundertausendfach und mehr sehr ähnlich geschehen. Schult sind hochbezahlte Mitarbeiter und unsere großen erbärmlichen Politiker die noch weniger tun als die Hochbezahlten.

  • 2013 – nach 2 monatigen – wenn Sioe den neuen Vertrag nicht eingehen – kündigen wir ihnen.

    Wir gingen diesen neuen Vertrag ein – hätten wir uns doch diese Kündigung zu Herzen genommen und hätten wir uns einen neuen Anbieter gesucht.

    Wir sind selber Schuld, dass die T-Com mit uns Schikanen macht. Wir müssten diese 80% unwissenden Telfonisten – aus ihrem Gehaltsgefüge schmeissen. Eine hat sich sogar selbst betroffen gefühlt, als ich sagte : „Bei Ihnen gibt es viele Idionten“. Naja wenigstens Selbsterkenntnis.

    Bin gespannt, wann unser angeblich gekündigter – angeschlossener nichtexistierender Anschluss wieder funktioniert oder nicht.

    Alles Paletti – ich bin Geisteskrank und mein Anschluss nicht effektiv aber doch bei der Telekom registrierter Anschluss ohne Telefonnummer und doch haben wir seit Jahren gut Kommuniziert mit dieser Nummer.

    Gott bin ich Intelligent. Habe diese Thematik erfasst.

    lasett

  • Interessante Beschreibung eines leider nicht allzu seltenen Problems (und das im Jahr 2014).

    Ich habe ja die ganzen Kritiker der Telekom ungehört lassen, als ich mich dieses Jahr im April bewusst entschied, von congstar zum „Original“ zu wechseln.

    Die kurze Geschichte ist, dass der Wechsel dann nach 7 Monaten im November endlich gestartet wurde. Leider verbunden mit einem üblen Downgrade von DSL 16.000 auf DSL 2.000. Im Januar soll der Status quo wieder hergestellt werden.

    Die lange Geschichte steht für den Interessierten unter

    http://jstc.de/artikel/wie-lange-dauert-ein-wechsel-zur-telekom/

  • Ein ähnliches Drama spielt sich bei mir seit mehr als einem Monat ab. VDSL 100 angeblich verfügbar. Daher bestellt zusammen mit Entertain (am 17.11.). Der Router wurde mir für einen Sonderpreis mit ca. 30% Nachlass zum Kauf überlassen. Den Mediareceiver schickte man mir als Leihgerät zu. Der Zieltermin verstrich und es passierte … nichts. Inzwischen ist der Zieltermin zweimal verschoben worden; als Grund wurden technische Probleme angegeben. Die neuen Zieltermine wurden erst nach Anruf bei der Hotline geändert (wenn überhaupt); der letzte Zieltermin (19.12.) liegt jetzt auch zwei Tage zurück und ist immer noch so im Kundencenter eingetragen seit dem 3.12. (trotz Anruf und E-Mail an das Kundencenter); Entertain ist auf einmal nicht mehr dabei. Übrigens hat man mir die Mietgebühr für den Mediareceiver, mit dem ich nichts anfangen kann, in Rechnung gestellt, und den Router habe ich wohl auch umsonst gekauft. Ob ich noch jemals in den Genuss von VDSL komme, ist zwefelhaft; unser Haus (mit 8 Wohnparteien)ist wohl das Einzige in der Straße, mit dem es Probleme gibt. Die Hotline-Mitarbeiter sind teilweise freundlich, können aber nichts ausrichten. Auf E-Mails an den Kundendienst erhält man vorgefertigte, nichtssagende Textbausteine. Das ist nicht, was ich unter Kundendienst verstehe.

  • Sogar Aktuell!

    Seit 6.1 sollte alles freigeschaltet sein. Fing schon gut am 3.1 an wo die Hardware kommen sollte … Die Hardware kam erst am 9.1 an und die Zugamgsdaten nach mehren nachfragen am 7.1. So am 11.1 alles versucht … nicht mal DSL kein Lebenszeichen! Der Router sagt nur fehlerhafte Verkablung, und das nur bei Strom Kabel und DSL Kabel ohne Splitter!

    Bis Heute kam nichts auf die Reihe jeden Tag angerufen, einer so schlau wie jeder andere an der Hotline, man könnte meinen ich beschäftige schon ein Großteil der Hotline mit meinen nicht erfülten Tickets.

    Heute beim Shop hieß es müste eine Ticketsäuberung durchgeführt werden die 2-3 wochen dauern kann oder vlt. nächste Woche auch … Die Frage nur ist was dann? Alles von vorne? 5 Wochen möchte ich nicht auf mein Anschluß warten… Nichtmal Telefon geht nicht…

  • Akt 1 – 50: Kein Mut, ein Upgrade für eine langsame, aber funktionierende Internet-Verbindung zu buchen. Angst vor Störungen, Telekom-Technikern, die nicht kommen, etc.

    Akt 51: Mut gefaßt, Wechsel auf bessere Verbindung. Reseller schickt neuen Router, funktioniert nicht. Etliche Telefonate mit den Technikern des Resellers. Danach vereinbart die Hotline des Resellers Termin mit einem Telekom-Techniker. Internet nur via Smartphone. Verdammt teuer, elend langsam. 30 Min. Wartezeit bei einer „Hot“line finde ich inzwischen kurz. Man kann die Wartemusik ja leise stellen.

    Akt 52: SECHS Stunden Zeitfenster für den Telekom-Techniker. Es kommt … nicht. Internet nur via Smartphone. Verdammt teuer, elend langsam. Nochmals Haß auf Warteschleifengedudel.

    Akt 53: Neuer Termin etliche Tage später. Wieder SECHS Stunden Zeitfenster. Viel Organisiererei, um ununterbrochene Anwesenheit in der Wohnung sicherzustellen. Der Telekom-Techniker … kommt. Keine Entschuldigung. Reparatur innerhalb von 10 Minuten erledigt. Fehler lag bei der Telekom. Kein Trinkgeld.

    Akt 54: Nach weniger als zwei Monaten: Verbindungsstörung. Festnetz und Internet sind tot. Reseller vereinbart Termin bei der Telekom. SECHS Stunden Zeitfenster. Internet nur via Smartphone. Verdammt teuer, elend langsam. Das Organisieren, um sechs Stunden zu Hause sein zu können, startet zum DRITTEN Mal. Offen ist zur Zeit, ob der Telekom-Techniker kommt.

    Diese Geschichte hat den Nachteil, wahr zu sein. In diesem Leben werde ich nie freiwillig einen Vertrag mit der Telekom abschliessen. Die Geschäftsstrategie, Kunden von Resellern so zu piesacken, daß sie angstgetrieben zur Telekom zurückkehren, geht bei mir nicht auf. Sage ich jedenfalls jetzt noch.

  • Fünf Jahre nach dem ersten Beitrag, scheint es immer noch nicht anders auszusehen als seinerzeit.
    MeinDSL-Anschluss sollte am 29.06.16 zwischen 8.00 und13.00 Uhr freigeschalten werden.
    Also dem Hausmeister Bescheid gegeben (Kellertür), alles vorinstalliert…und die Hauptsache: die Frau und den Schwiegervater in höchste Bereitschaft versetzt, beim Klingeln in Laufschrift zur Tür zu eilen und diese zu öffnen! Mein Handy war zur eventuellen Kontaktaufnahme seitens des Telekom-Mitarbeiters auf LAUT gestellt.
    Stündlich die Frau angerufen, ob schon was passiert ist…negativ.
    Um 10.45 Uhr bekam ich einen Anruf ohne eingeblendete Nummer… Nur Rauschen zu hören. Auf mein mehrfaches und lautes Hallo-rufen keine Reaktion und nach etwa fünf Sekunden wurde aufgelegt.
    Mir schwante es… Aber auf Nachfrage bei meiner Frau hat es Zuhause definitiv NICHT geklingelt!
    Als es auf halb Zwölf zuging, wurde ich langsam unruhig und rief die Hotline an, ob sie näheres über den Verbleib des Techniker wüsste…
    Zu meinem Erstaunen wurde mir mitgeteilt, dass der Techniker 10.45 Uhr da war, mehrfach geklingelt und auch telefonisch versucht hat, mit mir Kontakt aufzunehmen. Auf meinen Einwand, dass zwei Personen daheim auf ihn warten, kein Telefon-Gespräch zustande kam und ich auch nicht die Möglichkeit habe den Herren nochmal zurückzurufen, da keine Nummer zu sehen war, wurde nur erwidert, dass nun ein neuer Termin gemacht werden müsste…die Kosten für den zweiten Versuch gehen natürlich zu meinen Lasten!
    Ich war auf hundertachtzig, hatte ich doch schon öfter von dieser Masche der Telekom-Mitarbeiter gehört. Aber man ist ja sicher dass einem das nicht selbst passiert.
    Wer Methode dahinter vermutet, wird am Ende nicht ganz falsch liegen!
    Fakt ist, ich würde danach gefragt und werde eine eidesstattliche Erklärung des Ablaufs abgeben.

    Heute ist nun der zweite Anschalttermin. Es ist bereits 10.15 Uhr und sitze seit um Acht im Auto vor der Haustür und warte hochstpersönlich auf den Herrn…
    Sollte er denn kommen, werde ich ihn erst den Anschluss schalten lassen und danach fragen, ob er derselbe ist der am 29.6. da war…

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