Folio 13: Auch HP sagt "ja" zum Ultrabook

Saskia Brintrup

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Seit HPs Bekanntgabe, das PC-Geschäft doch weiter unter dem eigenen Dach zu betreiben, sind rund drei Wochen vergangen. Drei Wochen, in denen der Hersteller einen Business-Tablet-PC, einen 3D-All-in-One und jetzt neue Notebooks angekündigt hat. Dreimal dürft ihr raten, welche Art von Laptop sich darunter befindet: Richtig, ein Ultrabook. Das Folio 13 (nicht zu verwechseln mit dem Toshiba Folio Tablet).

Nach Acer, Asus, Lenovo und Toshiba hat sich damit also auch Hewlett-Packard auf die MacBook-Air-Konkurrenz-Seite geschlagen und sich, genau wie die anderen, an einem bestimmten Merkmal festgebissen, das den Mitbewerber-Produkten die lange Nase zeigen soll. Beim Folio 13 mit 13,3-Zoll-Display wäre das die längste Akkulaufzeit.

In der Pressemitteilung verspricht HP, dass das Folio bis zu 9 Stunden am Stück läuft, bevor es wieder an die Steckdose muss. Ich hatte jetzt zwar noch nicht die Gelegenheit, alle erhältlichen oder angekündigten Ultrabook-Ausformungen mit der Stoppuhr in der Hand gegeneinander antreten zu lassen, kann euch aber sagen, mit welchen maximalen Laufzeiten die Konkurrenz wirbt. Asus gibt beim Zenbook UX31 (13,3 Zoll) 7 Stunden an, beim UX21 (11,6 Zoll) 5 Stunden. Das Acer Aspire 3 (13,3 Zoll) soll es ebenfalls auf 7 Stunden bringen, das Lenovo IdeaPad U300s und das Toshiba Portégé Z830, beide 13,3 Zoll, jeweils auf 8 Stunden. Theoretischer Punkt für das HP Folio.

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Das dünnste Ultrabook ist es mit einer Höhe von 18 Millimetern nicht, das leichteste mit knapp 1,5 Kilogramm auch nicht – aber wir wollen hier nicht um Millimeter und Gramm feilschen. Mit technischen Details knausert HP herum und will nur einen Intel Core Prozessor, eine SSD mit 128 Gigabyte (GB) und eine Webcam verraten. Engadget weiß mehr und füllt die Specs-Lücken mit einem Core i5-2467M mit 1,6 Gigahertz und 4 GB Arbeitsspeicher auf. Außerdem integriert: eine Tastaturbeleuchtung; das scheint sich ja so langsam fast zum Trend zu entwickeln. Die Schnittstellen: LAN, HDMI, zwei USB-Ports (inklusive USB 3.0), ein SD-Kartenleser.

Die Business-Nutzer ködert HP mit TPM, einer Docking-Station und einer verlängerten Garantie bis zu drei Jahren. Alles ist optional und schlägt sich daher nicht zwangsläufig im Preis nieder. Der liegt in den USA, wo das Folio mit Windows 7 am 7. Dezember ins Rennen geschickt wird, bei 899,99 Dollar. Ob, wann oder zu welchem Preis das Gerät in Deutschland startet, teilte HP nicht mit. Ich tippe auf: Ja, zum Weihnachtsgeschäft, ab 899 Euro – und ihr?

(Saskia Brintrup)

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Saskia Brintrup hat von 2010 bis 2013 insgesamt 66 Artikel zu BASIC thinking beigesteuert.