Samsung stellt eine Digicam mit WLAN und Frontdisplay (!) vor

Jürgen Vielmeier

Als Social Median und Freund schöner Fotos habe ich es nie verstanden, warum für die Elektronikhersteller zwei Dinge offenbar nicht zusammenpassen: Gute Fotos und die Möglichkeit, sie möglichst einfach online zu stellen, sprich: drahtlos. Aber ein Smartphone mit einer gescheiten Linse und etwas optischem Zoom? Fehlanzeige, nicht einmal bei Panasonics Vorstoß in den Smartphone-Markt mit dem Kamerahandy Lumix Phone. Digitalkameras mit WLAN? Findet man in der hintersten Ecke der Online-Kaufhäuser. Bei Amazon etwa derzeit nur in einem einzigen aktuellen Modell im Lager und einigen Waren aus zweiter Hand.

Samsung hielt da bislang mit einem kleinen Feuerchen dagegen: Die Kompaktkamera SH-100 hat einen Touchscreen, ist App-fähig und geht über WLAN ins Netz. Das Modell, das im Februar 2011 erschien, bekommt jetzt einen Nachfolger: die DV-300F.

Die hat ebenfalls Touchscreen, WLAN und – das ist interessant: ein Frontdisplay. Für den Fotografen, der in Zeiten des Boom von Frontkameras auch von sich selbst Bilder machen will. Weitere Merkmale: Niedrigste Blendenzahl: F2.5. 16 Megapixel, 5x optischer Zoom, 25mm Weitwinkel, Verfügbarkeit: ab März, Kostenpunkt: knapp 200 Euro. Sharing durch Microsoft Sky Drive auf Wunsch automatisch.

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Im Grunde allerdings eine Mogelpackung: Der WLAN-Chip sitzt offenbar in der SD-Speicherkarte und nicht in der Kamera selbst. Samsung verwendet damit ein ähnliches Prinzip wie der Anbieter Eye-Fi. [Update] Es gab widersprüchliche Informationen in zwei Pressemeldungen von Samsung. Richtig ist aber offenbar doch, dass der Chip in der Kamera selbst sitzt. [/Update] Aber das soll uns mal egal sein. Nur warum bleiben Kameras mit WLAN und Frontdisplay die Ausnahme und werden nicht zur Regel?

(Jürgen Vielmeier, Bild: Samsung)

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.