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Basic Thinking bei Twitter offiziell verifiziert – in drei Schritten

Um ehrlich zu sein: darauf habe ich schon lange gewartet. Endlich haben wir einen verifizierten Twitter-Account. Seit heute Morgen schmückt ein hübscher, weißer Haken auf hellblauem Hintergrund unser offizielles Twitter-Profil und weist deutlich darauf hin, dass dort auch wirklich das Team von Basic Thinking unterwegs ist und nicht ein Fake-Account in unserem Namen werkelt.

Nachdem wir das kleine Update vor ein paar Minuten bei Facebook und Co. kommuniziert hatten, ging es auch schon los: unzählige Fragen prasselten auf uns ein. „Wie geht das?“, „Kann ich das auch haben?“, „Was muss ich tun, um das auch zu bekommen?“ Auf all diese Fragen gibt es eigentlich nur eine Antwort: Twitter selbst entscheidet, wer verifiziert wird. Wirklichen Einfluss kann man darauf nicht nehmen.

Der Verifizierungs-Prozess als solcher ist übrigens sehr einfach gehalten. Twitter nimmt mit den Inhabern des zu verifizierenden Profils per E-Mail Kontakt auf und lädt dazu ein, an einem kurzen Überprüfungsprozess teilzunehmen. Auf einer speziellen Webadresse wird der Account nach erfolgtem Login in drei Schritten entsprechend angepasst.

  1. Zunächst werden Tipps gegeben, wie „besser“ getwittert wird und wie man sich einen größeren Kreis an Followern aufbauen kann. Wirklich neu waren mir diese Tipps aber nicht. Denn dass es mehr Sinn macht, „live“ zu twittern und dass man Hashtags setzen sollte, gut, das wusste ich schon.
  2. Zweiter Schritt: Anderen von Twitter bereits verifizierten Accounts folgen. Ist kein Muss, aber Twitter schlägt halt ein paar Kandidaten vor. Bei mir war es unter anderem Franz Beckenbauer und Dieter Nuhr. Nun ja…
  3. Letzter Schritt: Telefonnummer im Profil hinterlegen, damit Twitter die Möglichkeit hat, Kontakt aufzunehmen – zum Beispiel im Falle einer Kaperung des Profils. Halte ich für sinnvoll, dient ja nur dem eigenen Schutz.

Anschließend noch die Verifizierung abschließen, fertig! Ging alles überraschend einfach und unkompliziert vonstatten – wenn man mal davon absieht, dass uns der Verifizierungslink in der vergangenen Freitag erhaltenen E-Mail-Einladung nicht angezeigt wurde. Der Twitter-Support hat sich aber in nicht einmal 24 Stunden mit uns in Verbindung gesetzt und das Problem per Direktnachricht auf der Plattform selbst aus der Welt geschafft. Vorbildlich!

Solltet ihr uns bei Twitter noch nicht folgen, wisst ihr ja, wo ihr uns finden könnt. Gibt es unter unseren Lesern eigentlich weitere „verified member“?

(Hayo Lücke)

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Über den Autor

Hayo Lücke

Hayo Lücke hat von 2009 bis 2014 insgesamt fünf Jahre lang für BASIC thinking geschrieben und dabei über 300 Artikel beigesteuert.

14 Kommentare

  • Das ist aber nur die halbe Geschichte.

    „Twitter nimmt mit den Inhabern des zu verifizierenden Profils per E-Mail Kontakt auf und lädt dazu ein, an einem kurzen Überprüfungsprozess teilzunehmen.“

    Und wie kam es, dass Twitter mit euch Kontakt aufnahm? Habt ihr euch beworben? Liebesbriefe geschrieben? Oder Zufall?

  • Na das verwundert mich ehrlich gesagt. Ich dachte »verifizieren« bedeutet etwas mehr als eine Telefonnummer hinterlegen (die andern beiden Schritte sind ja nutzlos). Händeschütteln auf ner Messe, Anrufe mit Vergleich von Kenndaten o.ä.. Der Verfassungsschutz-Satiereaccount könnte also auch verifiziert werden (und damit quasi offiziell erscheinen), wenn Sie glücklicherweise ausgewählt werden und eine Nummer eintippen?

  • „Und wie kam es, dass Twitter mit euch Kontakt aufnahm? Habt ihr euch beworben? Liebesbriefe geschrieben? Oder Zufall?“

    Ja, wie? Das würde mich auch interessieren.

  • @Daniel & Reinhard – Wir haben überhaupt nichts gemacht. Twitter hat von sich aus Kontakt mit uns aufgenommen.

    Im Übrigen denke ich, dass sich Twitter ganz genau anschauen wird, wer verifiziert wird und wer nicht.

  • Ich denke auch das Twitter bei starken Seiten einfach von selbst Kontakt aufnimmt. Warum auch nicht, ist schließlich nur zu ihrem Vorteil wenn weniger Fakeaccounts dort herrumschwirren…

  • Ist gut zu wissen, dass dieser Haken nichts weiter bedeutet, als das der Besitzer die Aufmerksamkeit von Twitter auf sich lenken konnte. Ich ging bisher davon aus, dass da in irgendeiner Form eine Art von Verifizierung stattfindet (wie kam ich da nur drauf)? Das ist ja geradezu lächerlich…

  • Wenn Twitter hingeht und sich die Accounts aussucht, heute immerhin schon bei Euch gelandet ist (das war ironisch), wieviele der Millionen Accounts wollen die verifizieren.. und was bringt das dann? Ist das nicht eine Pseudo-Aktion?

  • Witzig ist auch, dass man seine Handynummer nicht hinterlegen kann, wenn man beim falschen Provider ist 😉 Oder wo habt ihr die bitte hinterlegt?

  • Irgendwie hatte ich auch mit mehr gerechnet. Kopie des Personalausweises oder gegebenenfalls geschäftliche Unterlagen, die eine eindeutige Identifizierung zulassen. So ist das mehr ein schlechter Scherz, der dazu noch die Nutzer in die Irre führt.

    Ist auch schade für die Accountinhaber, für die die Möglichkeit einer „echten“ Verifizierung ja auch besser gewesen wöre. Für Unsinn halte ich es auch, dass Twitter für eine Verifizierung selbst aktiv werden muss.

    Wie Nico schon schrieb: So sagt das ganze wirklich nur aus: „Du bist wichtig genug, um von Twitter bemerkt zu werden“ und für diese Ehre müsste man eigentlich einen besseren Begriff finden können!

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