Fast egal welcher Hersteller: Nie war es leichter, sich ein gutes Smartphone zu kaufen

Jürgen Vielmeier

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Es wird scharf geschossen in der Smartphone-Welt. HTC stellt neue Windows Phones vor und Nokias Marketing-Manager Chris Weber kontert kühl, das sei ein ganz nettes „Rebranding“ gewesen. Aber um an das Lumia 920 heranzureichen, müsse man mehr tun als nur die Farbe zu imitieren.

Samsung hat sich wieder einmal mit Anti-Werbung über Apple-Fans lustig gemacht, besonders solche, die sich in die Schlange stellen. Ein Social-Media-Experiment der Koreaner allerdings misslang. Samsung USA fragte auf Facebook, was die Leute mit auf eine einsame Insel nehmen würden, und bebilderte den Eintrag mit einem Galaxy S III. Die Kommentatoren antworteten aber mehrheitlich mit „iPhone“. Und auch mit den Klagen geht es weiter: Samsung gegen Apple, Apple gegen Samsung.

Die Auseinandersetzungen sind für den einen einen witzig, für den anderen über das Ziel hinaus geschossen. Sie zeigen aber noch etwas anderes: Die Hersteller treffen sich mittlerweile auf Augenhöhe. Sie können es sich gar nicht mehr erlauben, minderwertige Qualität anzubieten. Und abgesehen von einigen Ausreißern in Detailfragen habe ich tatsächlich in den vergangenen Monaten von den namhaften Herstellern kaum noch ein schlechtes neues Smartphone präsentiert bekommen.

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Gestern schrieb ich über HTCs neue Windows Phones 8X und 8S und fand das 8S etwas schwach ausgestattet im Vergleich zu Nokias Lumia 820. Negativity kommentierte:

„Kann den Kritikpunkten an den HTC-Geräten absolut nicht zustimmen. Das 8X hat 16 GB interner Speicher, das 8S 4GB. Zum Vergleich: mein altes Desire murkst noch mit 750 MB rum. Letzteres ist natürlich eindeutig zu wenig, aber was gibt es an 16 GB zu meckern, wenn der Durchschnittsuser nicht mehr als 2 GB nutzt?“

Vielleicht ist da war dran. Vielleicht ist dieses Wettrennen um den noch etwas leistungsfähigeren Prozessor, die noch etwas lichtstärkere Kamera oder das noch etwas geringere Gewicht nur der Schrei nach Aufmerksamkeit. Kunden müssen sich eigentlich wenig Sorgen machen: Investiert ihr in diesem Herbst 400 Euro in ein neues Modell eines beliebigen Herstellers, könnt ihr euch fast sicher sein, dass ihr gute Qualität bekommt und in den meisten Fällen noch etwas obendrauf: eine Frontkamera mit 1080p und Weitwinkel (HTC), Induktionsladung (Nokia), wenig Gewicht (iPhone 5) oder Akkus mit besonders hoher Kapazität (Motorola). Gespart wird höchstens an Kleinigkeiten. Achtet auf die Details.

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.