iPhone 5 – Ein neuer Handschmeichler im kurzen Hands-on

Hayo Lücke

Es wird nur noch ein paar Stunden dauern, dann startet in Deutschland der Verkauf des iPhone 5. Einige von euch werden sagen endlich, andere vermutlich nur den Kopf schütteln, weil sie den Hype um das neue Apple-Smartphone nicht nachvollziehen können. Bei mir ist es eine Mischung aus beidem. Einerseits bin ich immer wieder ratlos, wie man sich mit Campingstuhl und Co. tage- und nächtelang vor einen Apple Store setzen kann, um einer der ersten zu sein, der das neue iPhone in den Händen hält. Vom Preis möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst reden.  Auf der anderen Seite – so fair sollte man einfach sein – ist das Telefon einfach ein verdammt heißes Stück Hardware.

Und eben weil man dem iPhone unter anderem in Sachen Menüführung in den meisten Punkten nichts vorwerfen kann, habe ich mich heute in Köln in den 4010 Telekom Shop gesetzt. Denn dort wurde das iPhone 5 in einer exklusiven Preview schon einmal vorgeführt – ähnlich wie in Berlin übrigens. Ich durfte es für ein paar Minuten sogar in den Händen halten und muss sagen: hübsch gemacht, Apple.

Ich möchte euch an dieser Stelle nicht mit technischen Spezifikationen langweilen, denn die kennt ihr ja schon oder könnt sie alternativ auf der Apple-Homepage nachlesen. Wirklich beeindruckend ist aber wirklich die Tatsache, wie leicht das neue iPhone geworden ist. Während ich beim iPhone 4S auch im Vergleich mit anderen Smartphones immer wieder denke „mein Gott, was für ein Brummer“, kann man dem iPhone 5 in Sachen Gewicht wirklich keine Vorwürfe mehr machen. Manch einem wird es mit seinem Aluminium-Gehäuse und der nicht mehr vorhandenen Glas-Rückseite vielleicht sogar schon wieder einen Tick zu leicht erscheinen. Nebenbei bemerkt: an seiner Wertigkeit hat das iPhone 5 wenig verloren.

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Weitere Auffälligkeit: das 4 Zoll große Display im Vergleich zu 3,5 Zoll beim Vorgänger. Wie ihr wisst, hat Apple den Bildschirm nur länger, aber nicht breiter gemacht. Statt vier Leisten für die App-Anordnung stehen nun fünf Leisten zur Verfügung. Zusammen mit Peter von übergrün.de habe ich mir auch mal den Spaß gemacht, die Display-Helligkeit auf volle Pulle zu drehen und ich möchte hier nicht in Jubelarien ausbrechen, aber das kann sich echt sehen lassen – von der Schärfe mal ganz abgesehen.

Was ist sonst noch auffällig: natürlich der kleinere Stecker an der Unterseite für das Daten- und Ladekabel und die Tatsache, dass die Buchse für die Kopfhörer nicht mehr auf der Kopfseite, sondern ebenfalls an der Unterseite zu finden ist. Davon abgesehen stelle ich mir noch eine vielleicht ziemlich entscheidende Frage in Bezug auf die Rückseite. Der Alu-Oberfläche hat Apple nämlich ein mattes Design spendiert und zumindest bei der schwarzen Version des iPhone 5, die ich heute in den Fingern halten durfte, bin ich noch nicht sicher, ob sie resistent gegen Kratzer ist. Ich werde das in einem etwas ausführlicherem Test auf die Probe stellen, wenn ich mein versprochenes Testgerät mal etwas länger begutachten darf.

Überhaupt nicht überzeugend ist darüber hinaus das von Apple in iOS 6 zur Verfügung gestellte Kartenmaterial. In vielen Regionen Deutschlands fehlen unzählige Details, auf Satellitenaufnahmen verdecken Wolken den Blick auf die Straßen, Brücken existieren nicht, selbst der Kölner Dom ist verschwunden, wie euch Jürgen gestern ja schon berichtet hat… Kurzum: viele iOS 6-Nutzer werden sich Google Maps zurückwünschen und es liegt nun in den Händen von Apple, daran etwas zu ändern. Ich finde es überaus erstaunlich, dass das Kartenmaterial in dieser Form seinen Weg auf das neue iPhone gefunden hat.

Doch genug der Worte. Ich habe auf die Schnelle und in der Kürze der Zeit auch noch ein Video – sorry für die schwarzen Balken, hatte nur ein iPhone 4S zur Hand und es senkrecht während der Aufnahme gehalten – und einige Fotos für euch zusammengestellt. Und jetzt ihr: iPhone 5? Top oder Flop?

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Hayo Lücke hat von 2009 bis 2014 insgesamt fünf Jahre lang für BASIC thinking geschrieben und dabei über 300 Artikel beigesteuert.