Microsofts gibt Surface-Preise bekannt, zieht sie wieder zurück. OEMs atmen auf.

Jürgen Vielmeier

Update: Microsoft hat die Preise offiziell bestätigt und auch welche für Deutschland veröffentlicht.

Soso, Microsoft hat also Preise für seine Surface-Tablets auf einer eigenen Shop-Seite angezeigt, was natürlich prompt von mehreren Techblogs unabhängig voneinander registriert wurde. Und wenig später ist jene Seite wieder verschwunden. Ein Schelm, wer Marketing dahinter vermutet. Die Screenshots sind aber nun gemacht und ab 499 US-Dollar ginge es los. Das wäre zu diesem Preis das reine Surface-Tablet mit 32 GByte Speicher ohne eine der beiden optionalen physischen Tastaturen. Mit der weichen Touch-Cover-Tastatur soll das Surface 599 Dollar kosten; das Modell mit 64 GByte und Touch Cover 699 Dollar.

Update: Winfuture hat angeblich auch deutsche Preise aufgetan. Euro-Preise lägen demnach jeweils um 20 unter den Dollar-Preisen. Bei den Covern flößen die gleichen Summen in Euro wie in Dollar. Der Screenshot, den Winfuture veröffentlicht, wirkt auf mich allerdings wie die automatische Übersetzung aus einer Fremdsprache durch den Browser der Redaktion. Es sind sonderbare Rechtschreibfehler darin. Der Link auf die angeblich deutsche Produktseite führt nun ebenfalls ins Leere. /Update

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2. Update: Microsoft hat die Preise offiziell bestätigt und die Seite mit den Preisen wieder online geschaltet. Die Surface-Tablets sollen auch in Deutschland ab dem 26. Oktober erhältlich sein. /Update

So das die Endpreise sind, finde ich sie in Ordnung. Von einem Schnäppchen oder Discountpreis wie bei Googles kleinerem Nexus 7 oder Amazons Kindle Fire HD (je 200 Euro) wäre das allerdings weit entfernt. Man würde für das 10,6 Zoll große Surface mehr Speicher als beim iPad erhalten, dafür aber auch etwas mehr zahlen. Die nun dargestellten Preise wären weit weg von bizarren Gerüchten, die einen Discountpreis ab 200 Dollar nahe legten. Microsoft-Chef Steve Ballmer selbst hatte indirekt einen „Wohlfühlfaktor“ zwischen 300 und 800 Dollar genannt. Auch das wäre damit hinfällig.

Teure Tastaturen

Ich schreibe hier aber bewusst im Konjunktiv, weil ich es Microsoft durchaus zutraue, dass das noch nicht die finalen Preise sind. Gut möglich, dass dieser vermeintliche Leak Absicht war, um die Reaktion der Technikpresse zu prüfen und am Ende „War was?“ zu sagen. Interessant zumindest: Laut den Screenshots der Shoppingseite würden die Surface-Tablets in den USA bereits ab dem 26. Oktober ausgeliefert, dem offiziellen Starttermin von Windows 8.

Stimmen die Preise, brauchen sich Microsofts Vertragshersteller wie Acer, Dell und Toshiba zu diesem Zeitpunkt wenig Sorgen machen: Die Preise wird man mit eigenen Tablets unterbieten können. Sehr teuer finde ich übrigens die austauschbaren Tastaturen. Das weiche Touch Cover soll fast 120 Dollar kosten, die Plastiktastatur Type Cover 130 Dollar. Das ist ein bisschen sehr viel, um sie mal eben je nach Lust und Laune zu wechseln, wie man selbst im heute ebenfalls veröffentlichten Werbespot suggeriert:

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Was meint ihr? Ist diese „versehentliche Veröffentlichung“ ein geschicktes Marketingmittel von Microsoft? Was haltet ihr von den nun bekannt gewordenen Preisen?

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.