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BASIC gadgets: Fünf Dinge, die ihr garantiert nicht braucht – und vielleicht doch haben wollt

Wie am Fließband schleust das Netz laufend neue Gadgets und Produkte durchs Inter-Dorf. Viel zu viele davon gehören in die Kategorie: hätt‘ ich gern. Um diesem schönen Gefühl Nachdruck zu verleihen, wollen wir die schönsten dieser Funde in unserer neuen Serie BASIC Gadgets mit Euch teilen. Viele der Sachen können gekauft und manche recht kostengünstig selbst gebastelt werden.

1. Besser Leben mit Gesten

Auch bei BASIC thinking hat es sich – etwa in den Kommentaren zu Artikeln über Googles Project Glass – schon oft angedeutet: Viele von euch glauben daran, dass sich derartige Technik bald noch viel stärker in den ganz normalen Alltag integrieren wird. Wie dieser sehenswerte TED-Talk zeigt, arbeitet man daran auch schon seit einigen Jahren. Ein neues Armband von Myo bringt diesen Wunsch für nur 149 US-Dollar nun ein Stück näher. Unter dem Slogan „Unleash Your Inner Jedi“ verspricht das Gerät Gestensteuerung über die Muskelaktivität im Arm, ganz ohne Kamera aber mit Bluetooth-Unterstützung. Das Produktvideo macht auf jeden Fall große Lust, auch wenn das Teil noch ein wenig wie ein Pulsmessgerät zum Joggen anmutet.

Myo Armband

2. We Love USB

USB-Sticks, jeder hat einen und eigentlich kann man immer noch einen brauchen. Leider sind die Dinger für gewöhnlich so funktional wie hässlich. Als Geschenk eignen sie sich deshalb auch oft nur bedingt. Stick-Design ist natürlich alles andere als eine neue Idee, die kreativen Möglichkeiten sind aber unbegrenzt. Mimocos Mimobots überraschen in dieser Hinsicht immer wieder, diesmal mit einer Serie mit US-Präsidenten.

USB Presidents

Für die rustikalen Geschmäcker empfiehlt sich aber vielleicht eher die Steampunk-Variante.

Steampunk USB

3. Ein kleines Stück Auenland

Irgendwie strahlen die kleinen ostasiatischen Bonsai-Bäumchen ja enorme Gelassenheit aus. Außerdem sind sie so niedlich wie ein Katzenbild. Noch schnuckeliger werden sie sogar, wenn unter dem Baum auch noch ein Hobbit wohnt. Der Bag End Bonsai Tree macht es vor. Wie so viele Ideen ist auch diese eigentlich total naheliegend. In der ausführlichen Anleitung sieht man auch gleich: nur mit Liebe zum Detail entsteht wahre Kunst bzw. the next level of Bonsai.

Bag End

4. Für die Katz

Katzenbesitzer pflegen ja für mitunter ein eigenwilliges Verhältnis zu ihrer Liebsten. Tapeten runter, Möbel ramponiert, Hauptsache das süße Mietzchen ist happy. Die klassischen Katzenbäume nehmen wertvollen Platz weg und sind darüber hinaus nicht immer sonderlich ansehnlich. Ein durchaus sinnvoller Ansatz ist es deshalb, den Katzenbaum direkt ins Möbelstück* zu integrieren. Geteilter Lebensraum für Katze und Frauchen/Herrchen.

Katzenmöbel

Und wenn das Ding schon mitten im Raum stehen muss, dann doch bitte irgendwie mit Science Fiction oder Computerspielen.

Star Wars Katzenbaum

5. Schadenfreude mit Lego

Deutschland ist ja bekanntlich ganz weit vorne dabei, wenn es um (vorläufig) gescheiterte Großprojekte geht. „Der Postillion“ verbreitet deshalb die Idee, das Scheitern mit einer neuen Lego-Reihe zu begleiten. Die neue Produktserie erfüllt einen Bildungszweck und zeigt, dass Lego am Puls der Zeit ist. Wäre ja gelacht, wenn findige Konstrukteure die Idee nicht schon längst umgesetzt hätten, zum Beispiel mit einer fertig gebauten Elbphilharmonie.

Lego

Bilder: Myo, Mimoco, SlavaTech (Etsy), 1967geezer (CC BY-SA 2.0), Designer Pet Products (Amazon)*, BillyAppeltini, Dave Catchpole


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Über den Autor

Felix

Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.

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