Dropbox stellt neue Funktionen für Unternehmen und in der iOS-App vor

Robert Vossen

dropbox Dropbox hat mal wieder neue Funktion vorgestellt, die an zwei unterschiedliche Benutzergruppen gerichtet sind. Für den gewöhnlichen User wurde die Gestenbedienung in der iOS-App verbessert, für Administratoren von Geschäftskunden wurden neue Verwaltungsfunktionen präsentiert.

Schnellere Bedienung per Fingerwisch

Mit dem 14 MB großen Update wird es nun leichter, in der iOS-App Dropbox-Dateien zu teilen, zu favorisieren, in einen anderen Ordner zu bewegen oder zu löschen. Mit einem einzigen Fingerwisch werden die vier Optionen jetzt angezeigt – vorher musste dafür extra die entsprechende Datei geöffnet werden.

Auch ist es in der neuen Version einfach möglich, gleich mehrere Bilder mit Freunden zu teilen. Wie in der Foto-App von iOS markiert man die verschiedenen Dateien und kann sie dann wie üblich per Facebook, Twitter, Mail oder SMS verschicken.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Dropbox entwickelt sich zum Mediendienst

Das Update mit verbesserten Funktionen für Bilddateien ist ein weiteres Puzzleteil in der Strategie von Dropbox, sich vom reinen Cloud-Speicherdienst zum Mediendienst zu entwickeln. Anfang des Jahres spendierte man dem Webdienst eine Vorschau-Funktion, um Dokumente direkt im Browser anzeigen zu können. Auch gibt es seitdem die Möglichkeit, Fotos in Alben zu organisieren, ohne, dass sie von ihrem üblichen Speicherort entfernt werden.

Das iOS-Update lässt sich intuitiv benutzen, sieht aufgeräumt aus und macht also durchaus Sinn. Doch auch wenn der Markt der Cloud-Speicherdienste hart umkämpft ist, werden kleine Verbesserungen wie die Gestenbedienung sicherlich nicht den Ausschlag für noch zögernde User geben.

Funktionen für Geschäftskunden sind kritisch

Viel eher wird es für Dropbox wichtig sein, Geschäftskunden davon zu überzeugen, ihre Dateien in der Cloud zu speichern. Um sich hier besser aufzustellen, können nun Unternehmensadministratoren Team-Ordner erstellen, die mit den Arbeitskollegen geteilt werden können.

Ganz nett, doch nach wie vor haben alle autorisierten Team-Mitglieder Vollzugriff auf die Dateien und können somit Dokumente bearbeiten oder gar löschen. Gerade für sensible Daten ein absolutes No-Go. Hier muss Dropbox dringend nachbessern und eine Kontenverwaltung und unterschiedliche Lese- und Schreibrechte einführen. Bislang fehlen solche Funktionen genauso wie das parallele Arbeiten mit einem privaten und beruflichen Account.

Jeder zweite CIO verbietet Cloud-Speicherdienste

Das ist unter anderem der Grund, warum eine Umfrage unter Chief Information Officers ergab, dass jeder Zweite Cloud-Diensten wie Dropbox kritisch gegenübersteht und den Einsatz von Dropbox im Büro verbietet.

Vor allem haben die CIOs Angst, dass man die Kontrolle über die eigenen Dateien abgebe und angesichts des amerikanischen Patriot Acts und dem jüngsten NSA-Skandal US-Behörden Zugriff auf die Dateien haben könnten.

Weitere Überzeugungsarbeit nötig

Hier wird Dropbox also noch eine Menge Überzeugungsarbeit leisten müssen, bevor man auch im Geschäftskundenbereich Erfolge feiern kann. Das wird auch wichtig sein, um den Börsengang vorzubereiten, der Gerüchten zufolge schon im Herbst anstehen könnte.

Um den Unternehmen und IT-Administratoren die Angst zu nehmen, wäre es aber mitunter sinnvoller, mit einem Paukenschlag ein ganzes Set an nützlichen Funktionen vorzustellen, als tröpfchenweise an der ein oder anderen Stelle nachzubessern und kleinere Features vorzustellen. Aber es ist ja nicht ausgeschlossen, dass so etwas vor einem potentiellen Börsengang noch passiert.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

 Bild: Screenshot

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Video Content Creator Social Ads
Instaffo GmbH in Dresden
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
Robert Vossen hat erst Los Angeles den Rücken gekehrt und dann leider auch BASIC thinking. Von 2012 bis 2013 hat er über 300 Artikel hier veröffentlicht.