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MALM statt MILF: Schwedischer Schlafzimmer-„Porno“ für Selbstschrauber

hotmalm
geschrieben von Robert Vossen

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Man hat ja schnell den Eindruck, dass die Mehrzahl aller Clips im Internet entweder aus Katzen-Content oder Pornos besteht. Und da gibt es bekanntlich die verrücktesten Dinge. Eine neue „Porno“-Seite widmet sich nun Ikea-Möbeln und deren Einsatz. Ganz schön frivol!

HotMalm inszeniert Ikea-Betten

Gebt’s zu: Ihr habt doch jetzt allein wegen der Überschrift geklickt, um ein paar heiße Bildchen sehen zu können, nicht? Aber die Webseite HotMalm.com ist nur was für ganz harte Fetischisten, wobei mir nicht bekannt ist, wie man diesen Fetisch wohl nennt: Es geht um die erotische Inszenierung von Malm-Betten, wohl der Standardeinrichtung einer jeden Studenten-Bude. Oder anders ausgedrückt:

Hot new Malms are being stripped down, screwed and laid by the thousands every day, and it’s our mission to expose them.

Eines der Vorschaubilder heißt dann passenderweise auch „Blonde Malm Shows Pink“. Manche Besucher dürften allerdings enttäuscht sein, dass nur die Bettdecke pink ist. Bei „Malm gets Wood in Every Hole“ ist der Titel in der Tat buchstäblich so gemeint. Auch nach Kategorien kann man Filtern: „Ebony Malms“, „Blonde Malms“, „Teen Malms“ und sogar „Animal on Malms“ – eben alles, was das Herz begehrt. Und es gibt sogar eine Live-Webcam – garantiert kostenlos, garantiert keine Abzocke!

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Virales Marketing in eigener Sache

Schade bloß, dass es auf der „Porno“-Seite keine Videos, sondern nur ein paar Teaser-Bildchen gibt – die Idee ist dennoch wirklich gelungen. Die schwedischen Möbelbauer haben damit allerdings überhaupt nichts zu tun. Allein verantwortlich für die heißen Betten ist ein Team der New Yorker Werbeagentur Droga5.

Deren Chef David Droga wollte auf diese Weise wohl virales Marketing in eigener Sache betreiben – und hat offenbar einen Treffer gelandet. Dennoch darf sich auch IKEA freuen, denn Betrachter, die mehr von „Hot Malm from Behind“ sehen wollen, werden direkt auf die Produktseite des Möbelhauses verwiesen. Und so ganz falsch ist das ja nicht, denn wo kann man besser seinem Malm-Fetisch frönen, als dort?

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HotMalm oder HotMom?

Entstanden ist die Idee zu HotMalm übrigens angeblich schon vor Jahren aus einem simplen Kalauer – passenderweise beim Kauf der gleichnamigen Betten. So kommt es bei der englischen Aussprache von „Malm“ schon mal zur akustischen Verwechslung mit „Mom“. Daraus wurde dann irgendwann – vermutlich unter Einfluss von Alkoholika – die YouPorn-Parodie HotMalm.com gestrickt.

Was Ikea von der Sache hält, ist nicht bekannt. Aber die Schweden sollen ja durchaus Humor haben. Vielleicht dürfen wir uns dann ja bald über die ersten Nachahmer freuen, schließlich hat das Ikea-Sortiment noch einige Steilvorlagen zu bieten. Oder wie hieß gleich noch dieses Bücherregal?

Bilder: HotMalm.com


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Über den Autor

Robert Vossen

Robert Vossen hat erst Los Angeles den Rücken gekehrt und dann leider auch BASIC thinking. Von 2012 bis 2013 hat er über 300 Artikel hier veröffentlicht.

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