Hubschrauber fliegen mit Muskelkraft: Kickstarter-Projekt erhält 250.000 US-Dollar Preisgeld

Felix
von Felix

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Ein Team der Universität in Toronto hat Außergewöhnliches erreicht: Sie schafften es, einen Hubschrauber zu bauen, der mit reiner Muskelkraft angetrieben wird. Seit Jahrzehnten wird das versucht, bislang hatte es aber noch niemand geschafft. Eine außergewöhnliche, riesige Konstruktion macht es möglich. „AeroVelo“ nennt sich das Projekt und bringt dem Team nun eine viertel Million US-Dollar Preisgeld ein.

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Erfolgreicher Flug nach über 30 Jahren

Die American Helicopter Society (AHS) lobte im Jahr 1980 den Igor Sikorsky-Preis für einen von Menschenkraft angetriebenen Hubschrauber aus. Drei Regeln mussten dabei eingehalten werden: der Hubschrauber sollte mehr als 60 Sekunden in der Luft bleiben und, zweitens, innerhalb dieser Zeit eine Höhe von mehr als drei Metern erreichen. Das ganze innerhalb eines zehn mal zehn Meter-Areals, so die dritte Regel.

Nach genauer Analyse der Flugdaten gibt die AHS nun offiziell bekannt: das AeroVelo hat alle Kriterien erfüllt. Letzten Monat hob der Hubschrauber bereits ab, auf einem Indoor-Fußballfeld. Und es war knapp, denn erst beim dritten und letztmöglichen Versuch konnten die drei Meter überschritten werden. Mit dem Konstrukt, das ein wenig an einen überdimensionalen Quadrocopter erinnert.

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Mit Kickstarter zum Erfolg

Cameron Robertson und Todd Reichert sind die beiden tragenden Köpfe hinter dem Projekt. Im Mai letzten Jahres starteten sie auf Kickstarter eine Kampagne zur Finanzierung ihres Ansinnens. 30.000 US-Dollar Finanzierung hatten sie sich zum Ziel gesetzt. Es wurden über 34.000; und dies obwohl als Lohn für die Spender nicht wirklich viel Abfiel.

Damals sah es auch noch lange nicht so konkret aus. Atlas solle das Heli-Fahrrad seinerzeit noch heißen. Cameron und Todd konnten jedoch dort schon mit guten Referenzen aufwarten: einem menschlich angetriebenen Ornithopter oder einer Art Highspeed-Fahhrad.

Kopf an Kopf Rennen

Das AeroVelo-Team galt nicht unbedingt als der Favorit für den heißbegehrten Preis. Mit einer ähnlichen Konstruktion galt der Gamera II als Anwärter. Im letzten Monat noch wurde nämlich dort ein Durchbruch verkündet. Gemeinsam mit seinem Team gelang es dem Doktoranden Kyle Gluesenkamp von der Clark School of Enineering an der Universität Meryland erstmals, 50 Sekunden in der Luft zu bleiben. Knapp vorbei also. Die drei Meter erreichten sie aber ebenfalls nicht. Die Konstruktion des AeroVelo, des Gamera II und des bereits 1994 erschienenen Yuri I lassen jedoch Gemeinsamkeiten erkennen. Sehenswert sind sie alle. Großen Applaus aber nun erst einmal für den Gewinner.

Bild: Coyotte via Flickr (CC BY 3.0)

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Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.