Selbstvermarktung für Social Medians im Netz: RebelMouse (Teil 2)

Tobias Gillen

Egal, in welcher Branche man tätig ist: In Zeiten der Digitalisierung ist es jedem zu raten, sich ein wenig selbst zu vermarkten. Das kann neue Kunden ansprechen, aber auch neue Kontakte bringen. In unserer Reihe „Selbstvermarktung für Social Medians im Netz“ stellen wir Dienste vor, die schnell und einfach schicke Webpräsenzen erstellen können. Den Anfang hat about.me gemacht, weiter geht es nun mit RebelMouse.

Anmeldung

Die Anmeldung ist bei RebelMouse wirklich das kleinste Problem: Via Twitter, Facebook, Instagram, Google, LinkedIn oder E-Mail kann man sich registrieren und sofort mit der Erstellung der eigenen Social-Frontpage beginnen. RebelMouse unterscheidet sich im Grundgedanken klar von anderen Mitbewerbern. Bei about.me wird etwa eine statische „Über mich“-Seite erstellt. RebelMouse hingegen fasst vielmehr alle Social-Media-Aktivitäten zusammen auf eine Seite und erstellt daraus eine dynamische Frontpage, die sich ständig weiteraktualisiert.

Social Media-Integration

Die Social Media-Integration ist, wie oben angedeutet, bei RebelMouse sehr stark ausgeprägt – schließlich liegt der Fokus eben hierdrauf. Man kann wirklich alles, was das Herz begehrt, auf die eigene Seite packen. Tweets, Twitter-Favs, RSS-Feeds, Instagram-Bilder, Tumblr, YouTube, Pinterest, LinkedIn, Google+, Facebook, Facebook-Seiten, etc., p.P. Zudem gibt es die Möglichkeit, eigene Unterseiten zu erstellen, bei mir sind das z.B. RSS-Feeds von „BASIC thinking“ oder „Netzpiloten.de“.

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Außerdem kann man auch selbst posten und die RebelMouse-Follower und -Besucher mit Blog-ähnlichen Updates versorgen. Spannend wird es zudem, wenn man die RebelMouse-Seite in ein eigenenes Blog oder die Facebook-Seite (siehe hier) einbettet. Das ist via simplem HTML-Code oder Plugins / Erweiterungen ohne weiteres möglich.

Auffindbarkeit

Die Seiten sind – ähnlich wie bei about.me – über rebelmouse.com/Username erreichbar – eignen sich also gut, um sie ins Twitter-Profil oder die E-Mail-Signatur zu schreiben. Über ein Upgrade kann die Seite allerdings auch auf eine eigene Domain gelegt werden. Schön ist, dass man via RebelMouse Personen quer durch alle Netzwerke folgen kann – mit nur einem Dienst. Die Auffindbarkeit wird dadurch gegebenenfalls sogar noch gesteigert.

Der Preis

RebelMouse ist in seinen vielen Features kostenfrei. Wer aber eine eigene Domain oder Subdomain nutzen möchte, der kann sich für 9,99 US-Dollar / Monat (!) ein Upgrade kaufen. Das ist genauso überflüssig wie bei about.me, da die Grundfunktionen völlig ausreichen.

Fazit: Ganz in Ordnung!

RebelMouse ist nützlich, aber sehr durcheinander und unaufgeräumt. Wer auf klare Strukturen steht und seine Person (Kontaktdaten, etc.) im Vordergrund sehen möchte, der ist hier falsch. RebelMouse kombiniert alle möglichen Social Networks auf einer Seite und ist durch seine Dynamik (je nachdem, wie intensiv man in den Netzwerken unterwegs ist) sehr chaotisch. Nichtsdestotrotz lohnt sich die Erstellung einer eigenen Seite, da man sich anschließend nicht mehr groß darum kümmern muss. Dafür sollten allerdings auch 1-2 Stunden Aufwand eingeplant werden.

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.