Tweeting Bra: Warum nun auch noch der BH twittert

Jürgen Kroder

Nachdem das Web 2.0 als Buzzword seine Bedeutung verloren hat, gehört dem Internet der Dinge gehört die Zukunft. Ein Kühlschrank, der selbständig Nahrung ordert zum Beispiel – ja, das ergibt Sinn und wird vielfach gewünscht. Aber gilt das auch für einen twitternden BH? Ja, definitiv.

Tweeting Bra

Kampf dem Brustkrebs

Nein, das ist kein Scherz – es gibt wirklich einen twitternden Büstenhalter! Doch hinter dem Tweeting Bra steckt nicht – wie man zuerst vermuten würde – die Erotik-Industrie, sondern der Großkonzern Nestlè. Bevor hier die nächsten komischen Gedanken aufkommen: Nein, der Tweeting Bra ist auch kein Nahrungsprodukt, also kein essbares Dessous oder so. Hinter dem vermeintlich witzigen Projekt steckt eine ganz ernsthafter Gedanke.

Denn die Viral-Kampagne um den Tweeting Bra soll Frauen daran erinnern, sich regelmäßig um das Thema Brustkrebsvorsorge zu kümmern. Zusammen mit der Moderatorin Maria Bacodimou „promotet“ Nestlè daher das ungewöhnliche Kleidungsstück. Immer wenn die Griechin ihren BH ablegt, schickt dieses via Bluetooth einen Tweet an die inzwischen rund 2.000 Follower des Tweeting-Bra-Accounts. Aber leider nur in Griechisch.

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Zu kaufen gibt es die mitteilungsfreudige Unterwäsche allerdings nicht. Der Tweeting Bra ist ein Einzelstück und das wird er wohl auch bleiben. Schade finde ich, dass sich die Kampagne hauptsächlich an griechische Frauen richtet. Bei einem derart ernsten Thema hätte es doch Sinn ergeben, gleich weltweit damit loszulegen. Vielleicht kommt das ja noch? Wünschenswert wäre es.

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Bild: Nestlè Fitness

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.