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Ein Schloss im Central Park: Gamifizierte Bahnpläne im Stil von „Super Mario“

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geschrieben von Jürgen Kroder

Sind wir mal ehrlich: Wenn wir in einer fremden Stadt die U- oder S-Bahn nutzen wollen, sind wir erstmals verloren. Die Pläne mit dem Streckennetz sehen wenig einladend aus und die Informationen sind oft schwer verständlich. Ein Künstler hat das erkannt und dafür eine tolle Lösung gefunden.

City-Map-NY

Affen auf der Subway-Line

Grüne Linien, die sich mit blauen, gelben oder roten kreuzen, vereinen und wieder trennen – das ist entweder moderne Kunst; oder die Karte der Münchner-, Frankfurter oder Londoner-Bahnlinien. Bei all den Namen und Zahlen tun sich einem böhmische Dörfer auf. Deswegen muss eine Illustration her, die man leichter versteht. Oder zumindest den Willen öffnet, sich mit der komplexen Übersicht aus Linien, Punkten und Buchstaben auseinander setzen zu wollen.

Der amerikanische Schauspieler und Comedian Robert Bacon setzte deswegen die Bahnlinien verschiedener Großstädte als Levelkarte im Stil von „Super Mario“ um. Auf den pixeligen Kunstwerken gibt’s zwar auch die bekannten, verworrenen Geflechte aus Strichen, doch auf diesen laufen beispielsweise Affen im Stil von „Donkey Kong“ entlang. An anderer Stelle sieht man die Strecken durch Wälder mit lächelnden Bäumen laufen. Und im New Yorker Central-Park thront ein Schloß.


Wem die ausgefallenen Pläne gefallen, der kann sie im Onlineshop von RIPT Apparel erwerben. Die kleinen Poster kosten 25 Dollar, die größeren schlagen mit 45 Dollar zu buche. Ein Versand nach Deutschland wird angeboten.

Zugfahren mit Super Marios Hilfe? OK!

Zugegeben, die Umsetzung der Chicagoer- oder New Yorker Bahnlinien im Retro-Stil kultiger Nintendo-Spiele fördern nicht gerade das Verständnis für die Anbindungen. Aber die Idee finde ich derart sympathisch und toll umgesetzt, dass man sich gerne mit dem verwirrenden Geflecht auseinandersetzt. Und wer weiß: Vielleicht wartet im Central Park wirklich Prinzession Peach in einem Schlösschen?

Bild: Screenshot / RIPT Apparel


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

3 Kommentare

  • Ideen muss man einfach haben. Ich glaube das wird ein richtiger Verkaufs-hammer. Also ich find die Idee jedenfalls hammer und überlege grade ob ich mir auch ein solches Poster kaufen sollte. Ich glaube das würde gut in mein Wohnzimmer passen, dort habe ich schon 2 Fototapeten, und jetzt so eine coole Karte wäre doch echt geil oder? Hab grade mal auf der Website geguckt. vom Preis her geht es eig. noch.

    Vielen dank für den Beitrag wenn ich das Poster habe, poste ich mal ein Bild 😉

  • […] Wer nun Blut ge­leckt haben sollte und ein reges In­ter­esse an den Pos­tern ver­spürt: Diese lassen sich im Online-Shop von RIPT Ap­parel käuf­lich er­werben. Ein Poster in der Größe von etwa 45 x 60 Zen­ti­me­tern schlägt sich mit 25 US-Dollar (etwa 18 Euro) auf eurem Konto nieder, für ein Poster in der Größe von etwa 60 x 81 Zen­ti­meter werden sogar 45 US-Dollar (etwa 32 Euro) fällig, zu­züg­lich 5,33 US-Dollar für den Ver­sand nach Deutsch­land. Nicht ge­rade ein güns­tiges Ver­gnügen, aber ich muss ge­stehen, dass es mir ge­rade so richtig in den Fin­gern juckt… (via Ba­sic­T­hin­king) […]

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