Nicht nur für Zocker mit körperlichen Einschränkungen geeignet: Bastler entwickelt Xbox-One-Controller zur Einhandbedienung

Jürgen Kroder

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Benjamin J. Heckendorn hat wieder zugeschlagen. Der findige Bastler, der sich selbst nur „Benheck“ nennt, veröffentlichte in den letzten Jahren einige verrückte und interessante Spielekonsolen-Modifikationen wie beispielsweise einen Xbox 360 Laptop, einen Atari 7800 Handheld oder das „NEStari“ (eine Mischung aus NES- und Atari-Konsole). Nun hat er sich erneut einem ernsthafterem Projekt gewidmet: dem Xbox-One-Controller für Menschen, denen nur noch eine Hand zur Verfügung steht.

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Gamepad-Umbau für Rechtshänder

I’ve actually always wanted to build some helpful devices for people with disabilities

Unter diesem Leitspruch konstruierte Benheck bereits vor Jahren ein spezielles Xbox-360-Gamepad, das nur mit einer Hand – der linken – benutzt werden konnte. Kürzlich hat der Tüftler seine Idee erneut aufgegriffen und den einhändigen Xbox-One-Controller entworfen. Diesmal für Rechtshänder. Das Ergebnis sieht zwar nicht gerade hübsch aus, scheint aber zu funktionieren.

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So ist der linke Analogstick entfernt und dafür durch einen griffigere Gummidorn ersetzt worden, der nun direkt neben dem rechten Analogstick sitzt. Das analoge Steuerkreuz, das bislang ebenfalls mit der linken Hand bedient werden musste, hat Benheck auf die Rückseite der Controller-Modifikation verfrachtet. Wie Benheck den Controller genau umgebaut hat, kann man sich am 3. Januar live auf der Webseite „Element14“ anschauen. Der Trailer dazu gibt bereits erste Einblicke:

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Für die gute Sache

Wie üblich wird Heckendorn seinen umgebauten Controller nicht behalten, sondern spenden. Diesmal an die „Able Gamers Foundation“. Bislang ist die Mod ein Einzelstück, aber der Bastler scheint darüber nachzudenken, eine zweite Version für Linkshänder zu entwickeln.

Die Idee des einhändigen Gamepads klingt eigentlich simpel, doch die Umsetzung scheint gar nicht so einfach. Trotzdem frage ich mich gerade, warum Microsoft, Sony & Co. eigentlich nicht an körperlich-benachteiligte Gamer denken und vielleicht kleine Serien von optimierten Gamepads auf den Markt bringen? Klar, das kostet viel Geld und schmälert den Gewinn. Aber ich könnte mir vorstellen, dass auch „normale“ Spieler an solchen Controllern Interesse haben könnten. Mit einer Hand gemütlich „Need for Speed“ zocken und mit der anderen ein Bierchen trinken oder eine Pizza essen – das haben sich echte Nerds doch schon lange gewünscht. Oder?

Bilder: Benheck / Element 14

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.