Durr: Die Uhr, die uns an unsere kostbare Lebenszeit erinnert

Jürgen Kroder

Smartwatches sind gerade einer der heißesten Trends der Branche. Mails, Facebook, Twitter und mehr, alles auf dem Armband. Die Uhr Durr geht dagegen eine ganz andere Richtung. Sie kann fast gar nichts, nicht mal die Zeit anzeigen. Purer Minimalismus und eine schräge Idee dahinter – deswegen finden wir das Konzept irgendwie spannend. Und auch wieder nicht.

durr

Die Uhr tickt … nicht

Eine Stunde ist eine Stunde. Die Zeit läuft kontinuierlich ab, es gibt keine Unterbrechungen und keine Wiederholungen. Das mag rein physikalisch so sein, aber gefühlt läuft Zeit für uns extrem relativ ab. Fünf Minuten in der Schlange stehen, eine Minute beim Zahnarzt oder eine ganz Nacht auf einer Party durchmachen – alles kommt uns ungefähr gleich lang vor.

Eines ist sicher: Unsere Lebenszeit ist begrenzt und kostbar. Jede Minute zählt. Im Falle von Durr kann man sagen: jeder Abschnitt von fünf Minuten zählt. Denn die ungewöhnliche Uhr vibriert genau in diesem Abstand. Und das ist alles was sie kann. Kein Display, keine Zeiger, keine Knöpfe, kein Ticken, keine besonderen Funktionen – nur vibrieren. Und das alle fünf Minuten, immer und immer wieder.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Durr besteht aus einem Leder-Armband, einem Plastikgehäuse (nicht wasserdicht) und ein paar elektronischen Bauteilen im Inneren. Das ist es. Hersteller Shrekstore hat bislang 50 Exemplare in Handarbeit hergestellt. Wenn Interesse an der ungewöhnlichen, 120 US-Dollar teuren Uhr besteht, dann sind mehr möglich – auch in verschiedenen Farben.

Sinnlos?

Was ist Durr eigentlich? Eine Lifestyle-Gadget? Ein tragbares Kunstwerk? Eine tolle Idee? Oder ein absehbarer Flop? Ich schwanke noch. Einerseits klingt das Konzept interessant, eine Uhr aufs Minimalste herunter zu brechen und dabei den Träger an seine ablaufende Lebenszeit zu erinnern.

Andererseits: Will ich wirklich ständig an meine Vergänglichkeit denken? Geht einem das ständige Vibrieren nicht ziemlich schnell auf den nicht vorhandenen Zeiger? Das ist ja noch nerviger als mein Handy, das alle paar Minuten blinkt. Noch mehr Stress – nein, danke!

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,43 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Bild: Shrekstore

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Social-Media- und Community-Manager Health (m...
MedicalContact AG in Essen
Praktikant*in E-Commerce / Online Marketing (...
Chantelle Lingerie GmbH in Düsseldorf
Online Marketing Manager*in (m/w/d)
diind GmbH in Hamburg
Werkstudent (m/w/d) E-Commerce und Onlinemark...
Protina Pharmazeutische GmbH in Ismaning
Werkstudent (m/w/d) Content Writer/ Content T...
pso vertriebsprogramme GmbH in Köln
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Referent (m/w/d) Social Media und Onlinekommu...
Würth Deutschland in Kuenzelsau
Social Media Marketing Praktikant:in
7NXT GmbH in Berlin
Teile diesen Artikel
Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.