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Videounterbrechung: Apple plant offensichtlich offensivere iAd-Werbung mit Nervtötern

Tobias Gillen

Targeting, Werbung

Nerventötende Videoclips

So richtig viele iAds sind mir bislang noch nicht über den Weg gelaufen. Das liegt vermutlich daran, dass Apples Werbegeschäft mit in-App-Werbeeinblendungen nicht so wirklich gut läuft und App-Entwickler noch immer eher auf andere Anbieter setzen. Nun möchte Apple aber offensiver werden.

Es soll, das berichtet „Ad Age“ unter Berufung auf gut informierte Kreise, künftig Video-Werbung geben, die die aktuelle App unterbricht. Wer die App von MySpass nutzt oder etwas YouTube-affin ist, wird wissen, was das bedeutet: Nerventötende Videoclips, die automatisch und ohne Rücksicht auf Verluste, äääh, Nutzer ihre Botschaften abspulen.

Kein Kommentar von Apple

So würden, insofern Entwickler den geldwerten Vorteil vor die Bedürfnisse ihrer Nutzer stellen und auf die Clips setzen, beispielsweise Spiele mitten im Spielfluss oder Nachrichtenapps im Textfluss für die 20- bis 30-Sekündler unterbrochen werden.

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Bislang ist das nur dann möglich, wenn man auf die kleinen flachen iAd-Banner am unteren oder oberen Rand einer App geklickt hat. Dann hat sich nicht, wie zum Beispiel bei Google AdSense, der Safari-Browser gestartet – was, zugegeben, nicht weniger nervig war –, sondern eine Info-Seite oder ein Video, das sofort weggeklickt werden konnte.

Über die genaue Umsetzung, den Zeitplan und mögliche Preise für Werbekunden ist bislang noch nichts bekannt. Apple wollte auch – wie erwartet – nichts von alledem kommentieren. Für Werbekunden könnte iAd durch eine solche Art der Werbung attraktiver werden. Aus Nutzers Sicht kann man nur Gegenteiliges hoffen.

Bild: A businessman pulling back his skirt to reveal a target symbol. / Shutterstock.com

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.