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Genießt mal wieder das echte Leben! “Not on App Store”-Kampagne soll die Menschen aufrütteln

Sie laufen gebückt durch die Straßen wie Zombies, sitzen wild tippend in der Bahn und abends auf der Couch kriegen sie das Fernsehprogramm gar nicht mehr mit: Wir reden hier von den Artgenossen der Spezies „Homo Smartphonus“, dem modernen Menschen mit Handy.

Egal, wo er sich befindet, und egal, was er gerade macht – sogar beim Liebesspiel – hat er seinen technischen Begleiter in der Hand. Oder zumindest in der Nähe, um sein Smartphone wenigstens hin und wieder berühren zu können.

notonappstore

Zeit für die App-losen Dinge nehmen

Unsere moderne Lebensweise wird also von iPhone & Co. bestimmt. Mit ihren Apps kriegen wir unser ganzes Leben geregelt und mitgeteilt – vom aktuellen Zustand des Wetters (während wir gerade draußen in der Sonne stehen), über die Planung des nächsten Urlaubs bis hin zur Beeinflussung unserer Träume.

Es gibt fast nichts, was es in der wunderbaren App-Welt nicht gibt. Bis auf eine Sache: das reale Leben! Kinder auf Spielplätzen, schöne Stunden mit der Familie, ein Bierchen mit Freunden oder mit dem Hund Gassi gehen – all das kann und wird eine App (hoffentlich) niemals ersetzen können.

Um darauf aufmerksam zu machen, gibt es die Kampagne „Not on App Store“. Die verteilt Sticker mit dem Aufdruck „Not available in the App Store“ als Gegenansage zu Apples „Available in the App Store“-Label. Die Aufkleber gibt’s entweder für einen US-Dollar zu kaufen, oder man erstellt sie sich mit dieser Vorlage selbst.

Die Idee, einen Trend gegen den App-Wahnsinn zu setzen, scheint anzukommen: Über 2,8 Millionen Facebook-Likes hat sie bislang erhalten. Und das ist auch gut so. Denn obwohl wir von BASIC thinking Nerds und Tech-Freaks sind, so denken wir, dass es nichts Besseres als das echte Leben gibt.

Wie heißt es bei der #NotOnAppStore-Kampagne so schön: „Bacause there isn’t an app for everything“. Dem stimmen wir 100%ig zu!

Bild: NotOnAppStore

 


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

7 Kommentare

  • Ich finde das absolut richtig.
    Das kann ich echt nicht mehr sehen, wie alle nur noch den ganzen Tag auf diesen Bildschirm starren, einen dabei im laufen anrempeln, weil sie nichts sehen…
    Also manchmal frage ich mich wo das noch hinführen soll?! Und davor graut es mir!
    Bin definitiv ein Fan von „Not on App“ 😛
    Grüße Jan

  • Das Wort „Zombie“ trifft es perfekt. Immer wenn ich mit meinen Jungs und meinem Mann unterwegs bin und eine Gruppe jüngeren im Caffee sitzen sehe, schaut jeder auf seinem Smartphone. Ich bin ebenfalls Fan von „Not on App“ 🙂

    Weiter so…

  • Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Ich finde es einfach unhöflich, wenn man zB bei Tisch ständig auf sein Smartphone schaut. Wenn man es nicht aushalten kann, dann sollte man doch wenigstens so tun als würde man zur Toilette gehen.

  • Mein Smartphone finde ich auch verdammt praktisch, aber ich kann es auch problemlos mal zu Hause lassen. Diese Zombies, die ständig auf das Ding gucken müssen, können einem wirklich leid tun. Wobei daran eher Facebook und Whatsapp schuld sind und nicht das Handy.

  • Bester Artikel in 2014. Danke! Die Notwendikeit und die Vorteile der Smartphones sehe ich ja absolut, aber das man seinen ganzen Tag darauf fixiert ist, ist schlimm. Die Betroffenen merken es selber gar nicht. Und dann noch beim Autofahren, echt krass und gefährlich.

  • Heyho,

    auch ich bin Fan von „Not a App“. Meine Kinder sitzen teilweise nur noch mit dem Smartphone am Essenstisch, deswegen gibt es jetzt verbot 🙂

    Lg
    David

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