„Billion Dollar Pixels“: Dieses größenwahnsinnige Kickstarter-Projekt möchte die Milliarde erreichen

Jürgen Kroder

Anzeige

100 Millionen US-Dollar – so viel wollte meines Wissens noch nie jemand auf Kickstarter sammeln, um ein Projekt zu finanzieren. Und das ist nur der Anfang. Das klingt wahnsinnig. Ist es auch. Aber das Vorhaben an sich fällt ja schon gigantomanisch aus: immerhin sollen eine Milliarde Pixel verkauft werden.

billion-pixels

Eine Milliarde Pixel in New York

Machen wir kurz einen Rückblick. Erinnert sich noch jemand an die „Million Dollar Homepage“? Die war im Jahr 2005 eine Schnapsidee des Studenten Alex Tew, der Geld benötigte. Also verkaufte Tew auf seiner Seite www.milliondollarhomepage.com einzelne Pixel – eine Million gab es insgesamt. Jeder Punkt konnte eine Grafik mit einem hinterlegten Link sein und kostete anfangs 1 US-Dollar. Später gingen die Preise bei eBay auf bis zu 160.000 Dollar hoch.

Heute, fast zehn Jahre später, wird die Idee erneut aufgegriffen. Zwei neue Initiatoren möchten nicht eine Million Pixel gewinnträchtig an den Mann bringen, sondern eine Milliarde (englisch: Billion).

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Bei „Billion Dollar Pixels“ handelt es sich aber nicht um eine weitere Homepage – das wäre ja zu einfach. Ryan Waite und Matt Lenell möchten ein Display mit einer Milliarde Bildpunkten bauen und auf dem Times Square in New York aufstellen. Für die Umsetzung dieser verrückten Idee benötigen sie Geld. Viel Geld. Eben die eingangs erwähnten 100 Millionen US-Dollar. Diese sollen über die Crowd zusammenkommen.

Das Ziel ist in weeeeeeeiter Ferne

Werden Waite und Lenell ihr Vorhaben meistern können? Das ist stark zu bezweifeln. Auch wenn die Kickstarter-Kampagne noch bis zum 4. August läuft, sind aktuell erst 41 Dollar zusammen gekommen. Ja, richtig gelesen: einundvierzig – ohne weitere Nullen hinten dran! Das ist noch nicht mal ein Rundungsfehler der monströsen Summe, die eingesammelt werden soll.

Somit ist nicht nur die Finanzierung des Projektes in galaktischer Ferne, sondern erst recht die Vorstellung der beiden Projektleiter. Denn sie promoten ihre Idee mit folgenden Worten:

 A billion pixel website, a billion pixel display… and maybe, just maybe, the first billion dollar KickStarter!

Größenwahnsinn? Vielleicht. Ich vermute eher, es handelt sich hierbei um einen Scherz. Denn alleine das laienhafte Video lässt die Vermutung aufkommen, dass die beiden Initiatoren es nicht ganz ernst mit ihrem Milliarden-Projekt meinen.

Oder täusche ich mich? Was meint ihr zur “Billion Dollar Pixels”-Idee? Hat sie doch Potential? Ich bin auf euer Feedback gespannt!

Bild: Billion Dollar Pixels

 

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen:
Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.